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Beim Treffpunkt KulturManagement am 26. Januar geht es um Augmented Reality

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Während wir früher beim Sightseeing auf den Reiseführer angewiesen waren, erhalten wir heute eine Vielzahl von Informationen über das iPhone oder andere mobile Devices. Dabei dominiert nicht mehr unbedingt das Textformat, Augmented Reality Anwendungen sind mehr und mehr im Kommen und verwischen die Grenzen zwischen der realen und virtuellen Welt.

Unter Augmented Reality oder erweiterter Realität

„versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Diese Information kann alle menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen. Häufig wird jedoch unter erweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden, also die Ergänzung von Bildern oder Videos mit computergenerierten Zusatzinformationen oder virtuellen Objekten mittels Einblendung/Überlagerung,“

heißt es in Wikipedia. Die erweiterte Realität ist auch für den Kunst- und Kulturbereich interessant, denn sie erlaubt es uns, einzelne Ausstellungsobjekte mit Informationen anzureichern und das auf ganz unterschiedliche Art und Weise:

Wie Augmented-Reality funktioniert und auf welche Weise Kultureinrichtungen die Verbindung von realer und virtueller Welt nutzen können, das erklärt Daniel Klitzsch beim nächsten Treffpunkt KulturManagement, der am 26. Januar von 9 bis 10 Uhr stattfinden wird. Klitzsch, gelernter IT-Systemelektroniker, hat sich 2005 selbständig gemacht und ist heute im Kreativnetzwerk Augmedia für die Entwicklung von Augmented Reality Lösungen verantwortlich. Im Rahmen dieses Netzwerks, das seinen Sitz in Leipzig hat, entstand unter anderem das erste deutsche Augmented Reality Musikvideo.

Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software ist nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein. Wenn Sie mehr zur Plattform wissen wollen, David Röthler hat auf Slideshare eine Kurzanleitung für Adobe Connect zur Verfügung gestellt.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 26.01.2011 von 9:00 bis 10:00
Thema: Augmented Reality
Gast: Daniel Klitzsch (Augmedia)

Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement/

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Transmedia Storytelling im Museum

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Museen haben es nicht leicht, ihre Ausstellungen so zu bewerben, dass sie für möglichst viele Menschen auch attraktiv sind. Wie bewirbt man eigentlich einen Ausstellung? Was stellt man in den Vordergrund? Bildung? Unterhaltung?

Christian Riedel hat in der Transmedia-Gruppe auf Facebook ein recht schönes Beispiel gefunden, welche Möglichkeiten Museen heute haben, um auf sich aufmerksam zu machen. Transmedia Storytelling und Augmented Reality, eine Kombination, die nicht nur im Sukiennice Museum in Krakau ganz stark im Kommen ist. Aber ich vermute, für viele wird diese Art der Bewerbung ein Tabubruch sein:

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Augmented Reality auf dem Cover

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Stellen Sie sich mal vor, statt der Titelseite einer Zeitschrift, wie hier im Video, läge Ihr Programmheft oder Katalog vor uns und wir würden nun unser Smartphone darauf richten. Ich bin mir sicher, es fehlt nicht an Ideen, um das Cover zu gestalten.

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Das erste Augmented Reality Musikvideo

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„Studio B teamed with Adobe and John Mayer to create the worlds first Augmented Reality music video,“

heißt es in einem Beitrag des Augmented Reality Blogs. John Mayer, als Künstler auf allen Social Media-Kanälen vertreten, hat seinen Song „Hartbreak Warfare“ auf eine sehr spannende Art und Weise in Szene gesetzt.

Für mich stellt sich die Frage, welche Auswirkungen Augmented Reality für den Bereich der Musikvideos hat? Im Hinblick auf die Geschichten, die darin erzählt werden, Stichwort Storytelling, und im Hinblick auf das Potenzial, das diese technologische Entwicklung verspricht.

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Augmented Reality: wissen Sie, in welchen Netzwerken die Menschen um Sie herum sind?

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Wenn ich heute jemanden im realen Leben treffe und mich mit ihm vernetzen möchte, dann habe ich zwei Möglichkeiten: ich kann diese Person entweder danach fragen und erhalte dann Auskunft darüber. Oder ich gebe dessen Namen in den diversen Netzwerken ein und schaue, ob ich fündig werde. Besonders komfortabel ist das nicht. Hinzu kommt, dass man es bei den wichtigsten Netzwerken belässt, die Profile bei Social Bookmarking-Diensten oder auf YouTube fallen da schnell unter den Tisch.

Eine spannende dritte Möglichkeit bietet das schwedische Unternehmen TAT an. Das Kürzel steht für „The Astonishing Tribe“ und auf seiner Website beschreibt sich das Unternehmen so:

„TAT is a Swedish software technology and design company offering products and services that differentiate and enhance the user experience of portable devices.“

Statt jemanden zu fragen, halte ich mein mobiles Endgerät auf die Person, die mich interessiert, und bekomme dessen Netzwerke im Browser angezeigt.

Zu sehen sind diese Netzwerke allerdings nur, wenn sie freigegeben worden sind, d.h. ich kann selbst darüber bestimmen, welche Netzwerke mein Umfeld „finden“ darf.

Natürlich ist das noch Zukunftsmusik, aber auf diese Weise lassen sich wunderbar Communitys aufbauen, womit die Sache natürlich auch für den Kunst- und Kulturbereich interessant wird. Wem zum Beispiel das Konzert einer KünstlerIn gefällt, richtet sein Endgerät auf sie, erhält die Netzwerkinformationen und kann ihr dann auf Twitter oder Facebook folgen. Oder den YouTube-Channel abonnieren.

Ich bin mir sicher, es gibt noch jede Menge anderer Anwendungsmöglichkeiten…

Gefunden bei Ewan McIntosh.

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Augmented Reality Art: bis jetzt wenig beachtet

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Wenn die Auguren recht behalten, dann wird das mobile Web in den nächsten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen. Das Internet „dabei zu haben“ heißt aber auch, dass die Verbindung zwischen der realen und der virtuellen Welt immer enger wird. Das virtuelle Museum erlebe ich dann nicht mehr daheim vor dem Computerbildschirm, sondern ich habe es dabei und das eröffnet natürlich ganz neue Perspektiven für Kulturinstitutionen. Beispiele dafür habe ich immer wieder gebracht (siehe dazu diese beiden Beiträge).

Sehr wenig Beachtung findet bisher Augmented Reality Art. Ein paar Beispiele zeigt das folgende Video, das ich unter anderem auch deshalb ausgewählt habe, weil ich ausprobieren wollte, ob sich dieses Videoformat auch in das Blog einbetten lässt. Funktioniert 🙂

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Kunst, mobiles Web und Augmented Reality

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Vor nicht allzu langer Zeit ging es hier in einem Blogpost um das Thema Mobile Tagging. Klaus Wolfrum hat die mobile Variante seiner Plattform Frankentipps fast ausschließlich mit Hilfe von QR-Codes bekannt gemacht, wie er auf seinem Blog schreibt.

Interessant ist der QR-Code, weil er hilft, den Medienbruch zu überwinden und mich schnell zu (Online)-Informationen kommen lässt. Das heißt, wenn ich irgendwo vor einem Plakat stehe, das auf eine Veranstaltung hinweist und einen QR-Code enthält, dann kann ich diesen Code mit meinem Handy (so mein Handy das kann bzw. über die entsprechende Software verfügt) einscannen, die URL, die sich dahinter verbirgt herauslesen und über mein Handy direkt auf die Website zugreifen. Dort finde ich dann die gewünschten Informationen und im Idealfall kann ich gleich noch das entsprechende Ticket kaufen.

Was das alles genau funktioniert, hat Wilko Hartz in Basiswissen QR-Code ausführlich und leicht verständlich beschrieben. Dort habe ich übrigens auch den Hinweis auf das Firefox Add-on Mobile Barcoder gefunden, mit dessen Hilfe sich in Sekundenschnelle die URL einer Website in QR-Code umwandeln lässt.

QR-Code

Wenn Sie über ein Handy verfügen, das den QR-Code scannen kann, dann probieren Sie es doch einfach mal aus. Alle anderen sei verraten, dahinter verbirgt sich die URL dieses Blogs.

Links, Telefonnummern oder Kontaktdaten lassen sich auf diese Weise umwandeln und digital weiterverwenden. Aber die Entwicklung geht in Riesenschritten weiter, wie das New Curator Blog berichtet. Statt einer URL lassen sich virtuelle Welten entwickeln. Augmented Reality auf dem Handy, darum geht es im Beitrag „Mobile AR„. Zu sehen ist dort unter anderem das folgende Video:

Nicht dass ich Sie jetzt für solche Spiele begeistern will, aber das Video zeigt, mit welchem Content man den Markteintritt am ehesten schaffen kann. 😦

Interessant ist aber nicht das Spiel selbst, sondern die Entstehung der virtuellen Welt auf dem Handy. Laut  New Curator kommen hier Barcodes zum Einsatz. Der Spieler hat eigentlich nur ein „Blatt Papier“ vor sich und generiert aus den darauf vorhandenen Codes eine dreidimensionale Welt, die nun nicht unbedingt nur für solche Spiele, sondern natürlich auch für Museen, Theater bzw. generell für den Kunst- und Kulturbereich genutzt werden kann.

Möglich machen das sogenannte Augmented-Reality-Browser, die für Handy bzw. Smartphones entwickelt werden. Das niederländische Unternehmen SPRXmobile habe mit „Layar“  gerade den weltweit ersten derartigen Browser für Smartphones vorgestellt, heißt es in einer erst heute erschienenen Pressemeldung.

„Die Anwendung überlagert das Blickfeld der Handy-Kamera in Echtzeit mit digitalen Informationen“ und benötigt statt Barcodes GPS-Daten. Auch hier lässt das Video erkennen, welches Potenzial in solchen Entwicklungen steckt:

Aber zurück in die Gegenwart. Bis jetzt schöpfen wir ja noch nicht einmal das Potenzial von QR-Codes wirklich aus.