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Museum 24/7
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Virtuelle Museen: Alternative oder Ergänzung?

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Vorweg: Man möge es mir bitte nachsehen, wenn ich in den letzten zwei Monaten kaum zum Bloggen gekommen bin. Das soll sich ab sofort wieder ändern.

Das Museum im Internet, es gibt wohl wenige Dinge, vor denen sich die Museumsverantwortlichen mehr gefürchtet haben. Vielleicht erinnern Sie sich noch, als die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ein virtuelles Abbild ihrer Galerie in Second Life einrichteten. Aber dieses Angebot wurde kaum angenommen und so war es folgerichtig, dass 2011 das Ende der virtuellen Dependance angekündigt und die Pforten geschlossen wurden.

Im gleichen Jahr ging Google Art Project an den Start, mit dem der Internetkonzern die Kunst dieser Welt in bestechender Qualität auf unsere Bildschirme brachte. Christian Gries bemängelte noch im letzten Jahr die Zurückhaltung der deutschen Museen bei diesem Vorhaben, heute sind es schon etliche mehr. Macht Google damit den Museen Konkurrenz, fragte Delia Marshall vor wenigen Tagen in einem Blogbeitrag und kommt zu dem Ergebnis, dass dieses Projekt, auch wenn die Qualität beeindruckend ist, immer nur als Ergänzung des Museumsbesuchs vor Ort angesehen werden kann.

Auch in Münster geht es um Ergänzungen, allerdings auf etwas andere Weise. Da das LWL-Museum für Kunst und Kultur wegen Um- und Neubauarbeiten derzeit geschlossen ist (siehe dazu den Blogbeitrag von Claudia Wagner), hat man sich dazu entschlossen, die rund zwei Jahre Bauzeit mit einem virtuellen Museum zu überbrücken. Was macht so ein Museum, was kann so ein Museum, um diese und andere Fragen ging es bei einem Bloggertreffen, zu dem die Projektverantwortliche von Museum 24/7, Michelle van der Veen am Vortag des stARTcamps in Münster (dazu plane ich noch einen eigenen Beitrag) eingeladen hatte.

Mich hat das Thema an die Veranstaltung der internationalen Jugendbibliothek in München erinnert, bei der wir einen Tag lang über “Literaturausstellungen im virtuellen Raum” diskutiert haben.

Wer sich das Museum 24/7 anschauen möchte, installiert ein Plugin und schon kann es losgehen. Zwar wird im Folder darauf hingewiesen, dass es sich hier nicht um eine originalgetreue Kopie des Museums handelt, aber einige prägnante Merkmale des Neubaus wurden bewusst übernommen.

Ein virtuelles Museum ist eine ziemliche Herausforderung, denn die Erwartungen der UserInnen können sehr unterschiedlich ausfallen. Ich persönlich bin im Netz eher auf der Suche nach Informationen, wenn es um KünstlerInnen oder Ausstellungen geht. Oder nach Fotos. Aber einen virtuellen Raum benötige ich dafür nicht unbedingt. Der ist in meinen Augen dann interessant, wenn es die Möglichkeit gibt, mit anderen UserInnen oder ExpertInnen zusammen zu treffen (Man kann aber auch einen Schritt weiter gehen, siehe dazu mein Blogpost “Partizipation: Wie das Publikum in das eigene Projekt einbinden?“). Genau so etwas bietet das Museum 24/7 an und zwar in Form eines Text- oder Voicechat. Eine gute Idee, allerdings hatte ich bis jetzt immer das Problem, alleine in diesem virtuellen Raum zu sein. Da macht der Chat dann nur halb so viel Spaß. ;-) Aber das Museum bietet auch virtuelle Führungen an, da ist so ein Chat dann natürlich eine feine Sache. Partizipative Ansätze sind das Um und Auf, nicht nur bei virtuellen Ausstellungen. Auch in den Ausstellungsräumen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Second Life war ich grundsätzlich alleine. Und irgendwann hat man dann aufgegeben.

Die Frage ist, was man mit diesem virtuellen Raum überhaupt für Ziele erreichen möchte? Ich vermute, Google geht es mit seinem Projekt um etwas ganz anderes wie beispielsweise dem LWL-Museum. Spannend wäre jetzt die Frage, wem es dabei eher um Marketing geht: Google oder dem Museum? Ich kenne die Antwort nicht, könnte mir aber vorstellen, dass Museen, die sich virtuell präsentieren, den Marketinggedanken schon im Kopf haben. Zumindest im Hinterkopf. Aber vermutlich hat das Google auch, aber anders.

Dass es dem LWL-Museum schon um Information geht, sieht man, wenn man sich durch die zehn virtuellen Ausstellungsräume bewegt, denn neben den Kunstwerken befindet sich ein Button, über den man dann an das Infomaterial kommt.

Museum 24/7

Interessant wäre es herauszufinden, warum die UserInnen eigentlich so ein Museum besuchen? Ich habe im Netz nach Informationen darüber gesucht, bin aber leider nicht fündig geworden. Aber die Motive, so eine Seite zu besuchen, würden mich schon interessieren. Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich hauptsächlich die Suche nach Informationen ist? Ein Ergebnis bei der Veranstaltung in München war, dass man die UserInnen vor allem emotional ansprechen muss. Wären sie nur auf Informationssuche, könnte man sich das, so denke ich, sparen. Klar ist aber auch, dass viel davon abhängt, welche Ziele mit so einem virtuellen Museum verfolgt werden.

Die Diskussion beim Bloggertreffen war spannend, aber klare Antworten haben wir nicht gefunden (siehe dazu das Blogpost von Michelle van der Veen “Virtuelle Museen beim Bloggertreffen“). Nun gibt es eine zweite Gelegenheit, über das Thema virtuelle Museen zu diskutieren. Michelle van der Veen wird nämlich beim nächsten Treffpunkt KulturManagement zu Gast sein. Stattfinden wird er schon am kommenden Mittwoch, also am 23. April, wie gewohnt von 9 bis 10 Uhr und natürlich sind wieder alle herzlich dazu eingeladen.

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist das gemeinsame Onlineformat von Projektkompetenz.euKulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 23. April, um 09 Uhr einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles am 23. April dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort anmelden.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 23.04.2014 von 09:00 bis 10:00
Thema: Das virtuelle Museum
Gast: Michelle van der Veen (hier geht es zu ihrem neuen Blog MuseumsGlück)

kulturtourismus
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Kulturtourismus: Ein Leitfaden gibt ländlichen Tourismusregionen Tipps für den Einstieg in Social Media

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In den meisten Städten und Metropolen ist Social Media für die Tourismusbranche schon lange ein Thema. In den ländlichen Regionen sieht es oft noch ganz anders aus. Zwar haben viele Regionen ihre Facebookseite und die Tourismusbetriebe ihre Website. Aber das Thema Kulturtourismus fällt dabei oft unter den Tisch, vielleicht auch deshalb, weil es dabei um Vernetzung geht und wir oft noch nicht erkennen, dass es miteinander vielleicht etwas leichter fällt, die gesteckten Ziele zu erreichen.

Dass das Social Web nicht nur die Entstehung von Netzwerken unterstützt und auch die Kommunikation zu denen erleichtert, die man mit seinen Angeboten erreichen möchte, ist den meisten vermutlich klar. Aber wie anfangen?

Im Netzwerk “KIRA – Kulturtourismus in der Region Heilbronn-Franken” ist ein kleiner Leitfaden entstanden, der den verschiedenen Playern im Bereich Kulturtourismus den Einstieg in das Thema erleichtern soll. Ein paar Informationen zu dessen Entstehung finden sich im Blog, ansonsten steht der Leitfaden noch bis 31. Januar auf dieser Seite zum kostenlosen Download zur Verfügung. Ab Februar wird der Download kostenpflichtig, bei ausreichendem Interesse wird eine gedruckte Fassung in Erwägung gezogen.

Exit
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Raus aus Facebook?

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Bild: Exit“; von Lukas Kästner (CC BY-SA 2.0) auf Flickr

Vielleicht ist es auch von Vorteil, wenn man nur wenig finanzielle Mittel für die eigenen Social Media-Aktivitäten hat. Ich hatte vor allem in den ersten Jahren den Anspruch, kein Geld in die Hand zu nehmen, um im Social Web sichtbar zu sein. Und da ich von den Kulturbetrieben immer zu hören bekam, dass für Social Media kein Geld da sei, habe ich mir für Kultureinrichtungen, die ich beraten habe, immer Wege überlegt, um ohne teure Kampagnen auszukommen.

Reich sind die Kulturbetriebe zwar immer noch nicht, aber es gibt doch etliche, die mittlerweile ein Budget haben, um zum Beispiel ihre Facebookpostings zu pushen und so deren Sichtbarkeit zu erhöhen. Ich finde das durchaus in Ordnung und betrachte es auch als sinnvoll, auf diese Weise zum Beispiel eine Ausstellungseröffnung oder die Veröffentlichung eines neuen Albums zu promoten. Aber grundsätzlich habe ich immer stark auf die Inhalte gesetzt und da gab es – zumindest in meinen Anfangsjahren – keine Alternative zum Blog. Als Facebook und Twitter aufkamen, haben viele das Bloggen aufgegeben, um sich voll und ganz auf die neuen Plattformen zu konzentrieren. Zugegeben, da tobte das Leben und auch heute findet die Diskussion über ein Blogpost oft noch eher auf den sozialen Netzwerken und nicht im Blog selbst statt.

Das Blog als zentrales Element von Social Media

Aber für mich war immer klar, dass ein Blog für jedes Social Media-Programm die zentrale Anlaufstelle sein muss und Facebook, Twitter & Co. lediglich dazu da sind, auf die Seite aufmerksam zu machen, auf der meine Inhalte zu finden sind. Wenn Judith Denkmayr jetzt darüber schreibt, dass “der Facebook Exit 2014 für Unternehmen ein Thema werden könnte“, weil es die hohen Erwartungen nicht (mehr) erfüllt, dann bin ich froh, dass ich diese hohen Erwartungen nie hatte. Schon vor drei Jahren habe ich darüber geschrieben, dass die Postings auf Twitter und Facebook zu schnell von der Bildfläche verschwinden, um nachhaltig zu sein und begründet, warum ein Blog für mich so wertvoll ist.

Daran hat sich bis heute nichts geändert, ganz im Gegenteil. Nachdem Facebook noch immer keine vernünftige Suchfunktion hat, suche ich nach wie vor in den Suchmaschinen nach einem Theaterstück, das ich mir heute Abend anschauen kann. Oder in einem der zahlreichen Veranstaltungskalender. Und die verlinken dann auf die Website.

Aber genug kritisiert. Trotzdem bin ich nicht der Ansicht, dass sich Unternehmen und auch Kulturbetriebe Gedanken über eine Exitstrategie machen sollten. Ich glaube, wir sollten Facebook so nutzen, dass wir von seinen Stärken profitieren können. Und die liegen eindeutig in der Vernetzung der Profile und der Tatsache, dass es sich dabei immer noch um ein Netzwerk handelt, das vom größten Teil seiner Mitglieder privat genutzt wird.

Facebook ist und bleibt ein privates Netzwerk

Dass dem so ist, beweist auch die ARD/ZDF-Onlinestudie. Werfen Sie mal einen Blick auf die Tabelle, die auflistet, was die UserInnen in privaten Community eigentlich machen. Erst an zwölfter Stelle taucht dort die Suche nach Informationen auf. Darauf zu spekulieren, dass man auf diese Weise entdeckt wird, halte ich für gewagt.

Nicht dass ich auf eine Facebookseite ganz verzichten würde, es gibt genügend Gründe, die dafür sprechen. Sind Sie auf Facebook nicht vertreten, findet man Sie zum Beispiel nicht über die Suchfunktion. Aber das Ziel sollte es eher sein, dort vertreten zu sein, wo sich die UserInnen größtenteils aufhalten: Auf den persönlichen Profilen, die die Timeline und die Fotoalben umfassen und im Chat. Wenn ich dort sichtbar sein möchte, dann schaffe ich das nur, wenn andere über mich und meine Angebote auf ihren Profilseiten berichten, Fotos heraufladen und im Chat über das gestrige Konzert, die Ausstellung, etc. erzählen. Wenn meine Angebote ihren Erwartungen entsprechen und wenn ich es zulasse, dass sie auch Fotos machen dürfen. Klar, das ist in einem Theater nicht ganz einfach, aber dann gilt es eben, spezielle Anlässe zu schaffen (siehe z.B. das Kultup im Theater Heilbronn).

Ich glaube, Facebook bietet uns noch viele wunderbare Möglichkeiten, um auf uns und unsere Angebote aufmerksam zu machen. Allerdings sind das Ansätze, die mit den Möglichkeiten, die uns das Marketing bis jetzt angeboten hat, wenig zu tun haben. Es geht um persönliche Gespräche in den Netzwerken der UserInnen. Dort hinein kann ich mich nicht einkaufen, niemals. Also überlegen Sie sich, wie Sie es schaffen, dorthin zu gelangen und nicht, ob Sie Facebook verlassen sollen. Dafür ist es eindeutig noch zu früh.

Zeitplan Twitter
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Social Media: Wann ist der beste Zeitpunkt für mein Posting?

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Immer wieder taucht die Frage auf, welches die beste Zeit ist, um seine Blogbeiträge oder die Postings auf Twitter, Facebook & Co zu veröffentlichen. Zu diesem Thema gibt es mittlerweile unzählige Studien, anhand derer man wunderbar irgendwelche statistischen Durchschnittswerte erfährt. Aber es ist ein großer Unterschied, ob ich Privat- oder Geschäftskunden mit meinen Aktivitäten erreichen möchte. Und ebenso entscheidend ist es, in welcher Branche ich mich eigentlich bewege. Matthias Szilagyi zeigt das sehr anschaulich am Beispiel Facebook auf. Er hat insgesamt 1.800 Facebookseiten analysiert und kommt zu dem Ergebnis, dass der beste Zeitpunkt für ein Facebookpost davon abhängt, ob ich etwa in der Unterhaltungsbranche, der Bekleidungsindustrie oder irgendeinem anderen Bereich arbeite.

Natürlich kann ich mich an solchen Analysen orientieren, aber am sinnvollsten ist es wohl, das einfach selbst herauszufinden. Die Statistiktools einer Facebookseite geben mir mittlerweile genaue Hinweise, wann ich besonders gut wahrgenommen werde und wann nicht. Hier das Beispiel einer meiner Facebookseiten:

Zeitplan Facebook

Das Beispiel zeigt, dass auf diese Seite hauptsächlich zu normalen Arbeitszeiten zugegriffen wird, wobei interessanterweise kein großer Unterschied zwischen den Arbeitstagen und dem Wochenende zu erkennen ist. Ich will das jetzt gar nicht groß interpretieren, sondern habe den Vorteil, relativ große Zeitfenster identifizieren zu können, an denen diese Seite wahrgenommen wird.

Schaue ich mir meinen Twitteraccount an, dann sieht die Sache etwas anders aus. Die folgende Grafik bietet mir Crowdbooster an, ein Analysetool, das mich 72USD pro Jahr kostet:

Zeitplan Twitter

Hier zeigt sich deutlich, dass Twitter wohl nicht im gleichen Ausmaß wie Facebook am Wochenende genutzt wird, die Unterschiede zwischen den Arbeitstagen und dem Wochenende sind offensichtlich. Zu erkennen ist auch, dass meine Follower vor allem am Vor- und am Nachmittag aktiv sind, die Mittagspause aber durchaus zu schätzen wissen. Und das durchaus auch mal ohne Twitter. ;-)

Bleibt noch mein Blog. Hier habe ich den Nachteil, dass WordPress mir es auf der webgehosteten Seite nicht erlaubt, Google Analytics einzusetzen, so behelfe ich mir mit 4stats, einem deutschsprachigen Tool, das mich 25 Euro pro Jahr kostet und mir dafür alle Informationen liefert, die ich brauche. Die Zugriffszahlen sehen hier so aus, wobei es sich nur um die direkten Zugriffe handelt, Email- und RSS-Feedabonnenten sind darin nicht enthalten:

Zeitplan Blog

Auch hier lässt sich gut erkennen, dass es vor allem die Werktage und die normalen Arbeitszeiten sind, an denen auf mein Blog zugegriffen wird, während ich mir den samstäglichen Blogbeitrag wohl eher sparen kann. Zeitlich gesehen ist der etwas spätere Vormittag ideal, auch der Nachmittag ist noch passabel, während die Zahlen abends deutlich niedriger sind.

Für mich reichen diese drei Grafiken, um klare Rückschlüsse ziehen zu können. Meine Inhalte werden hauptsächlich während der normalen Arbeitszeiten gelesen, d.h. wenn es mir um die Reichweite geht, veröffentliche ich beispielsweise meinen Blogbeitrag am Montag um 9 Uhr. Oder schon am Sonntagabend, dann haben ihn meine Emailabonnenten am Montagmorgen in ihrer Mailbox. Nachdem deren Zahl gar nicht so klein ist, habe ich mir das immer wieder mal genauer angeschaut, der Unterschied ist marginal. So hängt der Zeitpunkt des Versendens meist auch davon ab, ob ich den Beitrag schon am Sonntagabend oder erst am Montagmorgen fertig habe. So schön das Wissen um den besten Zeitpunkt auch ist, man muss halt auch immer zur besten Zeit genügend Inhalte parat haben. Und das ist, denke ich, eine viel größere Herausforderung als den besten Zeitpunkt zu finden. ;-)

Plakat Salon der Angst
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Die Kunsthalle Wien und das stARTcamp: keine Angst vor Social Media

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Wenn morgen hier in Wien das erste stARTcamp über die Bühne geht, dann ist das zu einem ganz großen Teil der Verdienst von Michael Wuerges, der in der Kunsthalle Wien für Marketing und Strategie verantwortlich ist. Als er mich im März fragte, ob ich nicht Lust auf ein stARTcamp in Wien hätte, war ich natürlich sofort dabei. Gewollt hatte ich ja schon länger, aber wie das so ist. Die Zeit ist knapp und so verschiebt man die Sache Monat um Monat, Jahr um Jahr.

Deshalb bin ich ihm sehr dankbar, dass er mich im Frühjahr angesprochen hat. Erstens glaube ich, gibt es für solche Veranstaltungen keinen besseren Orte als die, an denen Kunst stattfindet. Und in diesem speziellen Fall haben wir zweitens das Glück, inmitten einer noch nicht fertig aufgebauten Ausstellung sein zu dürfen. Der Werkstattcharakter, den so ein stARTcamp hat, setzt sich also räumlich fort.

Was aber veranlasst einen Kulturbetrieb, ein stARTcamp zu organisieren? Diese und ein paar andere habe ich Michael Wuerges gestellt.

Christian Henner-Fehr: Morgen geht es los, wir sprechen einen ganzen Tag lang über Social Media im Kunst- und Kulturbereich. Nutzt Du selbst eigentlich auch Facebook, Twitter und all die anderen Netzwerke und Plattformen? Oder reicht es Dir, Dich beruflich damit zu beschäftigen?

Michael Wuerges: Natürlich bin ich selbst auf Facebook. Twitter nutze ich aber nur für die Kunsthalle Wien.  Wenn ich aber so nachdenke hast du recht: Seit dem ich viel für die Kunsthalle mache, das machen wir im Team, bin ich sehr viel weniger privat in den sozialen Netzwerken unterwegs. Als Deutscher in Wien hatte ich früher einen Blog mit typisch österreichischen k. u k. Rezepten. Dazu komme ich leider nun zeitlich nicht mehr.

Christian Henner-Fehr: Sehr häufig wird im Zusammenhang mit Social Media vom Wunsch nach Vernetzung gesprochen. Ist das einer der Gründe, warum morgen bei Euch das stARTcamp stattfindet und wenn ja, mit wem wäre es für die Kunsthalle Wien interessant, sich zu vernetzen?

Michael Wuerges: Ja, du hast Recht, Vernetzung ist nicht unwichtig. In der Kunsthalle Wien geht es uns nicht nur um Vernetzung, sondern um Service für unsere Besucher. Deshalb fragen wir sie auch ganz aktiv nach Ihren Erwartungen. So schreiben wir zum Beispiel auf jedes Plakat gleich den jeweiligen Hashtag der Ausstellung oder Veranstaltung. Das war ein Wunsch unserer Besucher dem wir nachgekommen sind. Das macht keine Kultureinrichtung im deutschsprachigen Raum.  Wir versuchen uns also, mit unseren Besuchern enger zu vernetzen.

Plakat Salon der Angst

Christian Henner-Fehr: Ab 6. September wird bei Euch die Ausstellung „Salon der Angst“ zu sehen sein, in der es um die „künstlerische Auseinandersetzung mit den Ängsten unserer Zeit“ geht, wie es auf Eurer Webseite heißt. Künstlerisch werden wir uns zwar morgen nicht damit auseinandersetzen, aber Angst und Unsicherheit begegnen einem oft, wenn von Social Media die Rede ist. Ist es in Deinen Augen sinnvoll, wenn Kultureinrichtungen sich aktiv darum bemühen, zum Beispiel durch solche Veranstaltungen, diesen Ängsten zu begegnen. Und zwar nach Innen und nach Außen?

Michael Wuerges: Absolut. Das ist mit einer der Gründe denke ich, warum wir zusammen dieses stARTcamp machen. Meiner Meinung nach muss man vor Social Media überhaupt keine Angst haben. Im Zusammenhang mit Social Media höre ich ganz oft Schlagworte wie Datensicherheit, Kontrollverlust, Shitstorm usw. Natürlich kann gerade durch eine Öffnung einer Institution nach außen etwas Unvorhergesehenes passieren, dennoch plädiere ich immer wieder zu mehr Mut im Umgang mit unseren Zielgruppen, die die Sozialen Kanäle benutzen. Wir alle machen unsere Jobs gut und haben nichts zu verbergen. Wieso sollen wir unsere Besucher nicht schon ganz früh in unsere Projekte involvieren? Wieso sollen sie nicht Teil unserer Projekte sein? Zu „Salon der Angst“ werden wir versuchen einen sehr ungewöhnlichen Weg in Sachen Social Media zu gehen. Verraten kann ich leider noch nichts, es wird dir aber sicher auffallen.

Christian Henner-Fehr: Ein stARTcamp lebt von den Ideen und dem Input der TeilnehmerInnen. Welche Session wünschst Du Dir morgen?

Michael Wuerges: Vielleicht ist es tatsächlich die: „Wie verliert man die Angst vor Social Media!“

Christian Henner-Fehr: Morgen geht es um das Thema Social Media. Angesprochen haben wir vor allem die Menschen, die sich damit im Bereich von Kunst und Kultur beschäftigen. Kannst Du Dir vorstellen, dieses Format auch auf Eure inhaltliche Arbeit zu übertragen und auf diese Weise Euer Publikum anzusprechen? Also zum Beispiel im Zusammenhang mit Eurer kommenden Ausstellung ein Barcamp, bei dem es um die „kulturelle Prägung individueller wie kollektiver Angsterlebnisse und –ereignisse“ geht, ein Zitat, das ich Eurem Ankündigungstext entnommen habe.

Michael Wuerges: Gute Frage. Natürlich kann ich mir das vorstellen. Die Kunsthalle Wien ist ja das Haus der Stadt Wien für internationale zeitgenössische Kunst und Diskurs. Da würde ein Barcamp zu Thema Angst tatsächlich sehr gut passen. Ich werde mit unserem Direktor und der Dramaturgin des Hauses darüber sprechen. Beiden ist Social Media nämlich sehr wichtig.

Christian Henner-Fehr: Danke für Deine Antworten und viel Spaß morgen beim stARTcamp!

Michael Wuerges: Danke dir, dass wir zusammen das erste stARTcamp Österreichs bei uns in der Kunsthalle Wien machen. Ich freu mich riesig auf das stARTcamp morgen und auf alle Kollegen/innen die mit dabei sein werden. Ich bin echt gespannt auf die Themen die wir zusammen besprechen werden.

Unternehmenskommunikation
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Social Collaboration: Auch in Kultureinrichtungen ein Thema?

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Unternehmenskommunikation
© Gerd Altmann ; Pixabay

Wir alle spüren, dass sich das Verhältnis zu den BürgerInnen, KundInnen oder auch dem Publikum im Kunst- und Kulturbereich verändert hat. Peter Kruse, Unternehmensberater und Honorarprofessor an der Uni Bremen spricht gar von einer digitalen Revolution. Und so sind wir alle darum bemüht, den Anschluss nicht zu verlieren und uns den neuen Herausforderungen zu stellen. Meist geschieht das auf Plattformen wie Facebook, Twitter oder YouTube, im Hinterkopf das Wissen, aus dem Monolog sollte jetzt ein Dialog werden.

Nehmen wir mal an, dass das ganz leidlich klappt und es den Kultureinrichtungen und KünstlerInnen immer besser gelingt, in der externen Kommunikation auf Social Media zu setzen. Auf diese Weise wähnt man sich ganz nah an den eigenen Zielgruppen und erfährt aus erster Hand, was gut ankommt und was schlecht. Das englische Verb “engage” beschreibt wohl am besten, was der Kunst- und Kulturbereich von seinen KundInnen und BesucherInnen erwartet. Sie sollen Informationen teilen, Veranstaltungen und Produkte empfehlen und nach Möglichkeit auch selbst wieder die Geldbörse zücken.

Aber wie sieht es eigentlich intern aus? Hat sich da irgendetwas verändert, was die Form der Zusammenarbeit oder der Kommunikation angeht? Oder werden dazu weiterhin die Email und das interne Laufwerk genutzt? In den meisten Fällen funktioniert die interne Kommunikation wohl noch so, aber ich stelle fest, dass der Wunsch nach Veränderung immer größer wird. Es stellt sich die Frage: Ist der Kunst- und Kulturbereich für Social Collaboration bereit? Und ist es wirklich damit getan, ein Social Intranet einzurichten, um quasi auf Knopfdruck zum Enterprise 2.0 zu werden?

Ross Mayfield hat schon 2006 ein Blogpost veröffentlicht, das den Titel “Power Law of Participation” trägt (siehe dazu mein Blogpost “Social Media und Organisationskultur“), in dem er die Entwicklung von der kollektiven zur kollaborativen Intelligenz beschreibt. Letztere bedarf nicht nur eines besonders hohen Engagements, sondern auch bestimmter Werte. Sichtbar machen lässt sich dieser Entwicklungsprozess an Hand unterschiedlicher Formen von Partizipation.

Power Law of Participation

Quelle: Ross Mayfield (Flickr): cc by-nc 2.0

Wer kollaborativ arbeiten möchte, muss also über entsprechend entwickelte Strukturen verfügen. Um einschätzen zu können, wo die Kultureinrichtungen stehen, lohnt es sich vielleicht, einen Blick über den Tellerrand zu werfen. Die BITKOM-Studie “Einsatz und Potenziale von Social Business für ITK-Unternehmen” versucht herauszufinden, wie sich der aktuelle Status Quo in dieser – logischerweise – stark technologiegetriebenen Branche darstellt.

Unter Social Business werden in dieser Studie alle Aktivitäten in einem Unternehmen verstanden,

“die auf Social Media, Social Software und Social Networks setzen, um effizientere, effektivere und nützlichere Verbindungen zwischen Menschen, Informationen und Ressourcen herzustellen – sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens” (S.6).

Beim Einsatz von Social Media in der externen Kommunikation zielen die ITK-Unternehmen darauf ab,

  • die Bekanntheit der Marke zu steigern,
  • nahe an die Zielgruppen heranzukommen,
  • mit diesen Zielgruppen zu interagieren und
  • neue MitarbeiterInnen zu gewinnen.

Vor allem der letzte Punkt ist interessant, da wohl nur die wenigsten Kultureinrichtungen Social Media dafür verwenden, neue MitarbeiterInnen anzuwerben. Dementsprechend sind die externen Social Web-Aktivitäten vermutlich kaum mit Prozessen in der HR-Abteilung verbunden, im Unterschied zu Marketing und PR. Bei den ITK-Unternehmen sind das die drei Bereiche, die am engsten mit den Social Media-Aktivitäten verbunden sind.

Und wie sieht es mit dem Einsatz interner Social Software aus? Die Studie zeigt, dass bereits 71% der befragten ITK-Unternehmen auf Social Software-Lösungen setzen. Dreiviertel von ihnen verwenden dabei ein Wiki, 69% nutzen ein Intranet und 53% nutzen die Gruppenfunktion von sozialen Netzwerken wie Facebook oder Xing. Immerhin schon ein Drittel der Unternehmen verwendet so etwas wie Enterprise Social Networks.

Worin besteht der Nutzen von Social Software? In erster Linie können dadurch das Wissensmanagement und die interne Kommunikation verbessert werden.Bei letzterer geht es einerseits um die Verbesserung der Kommunikation zwischen verschiedenen Unternehmensstandorten, aber auch zwischen den verschiedenen Abteilungen. Die Hälfte der Unternehmen konnte auf diese Weise das Projektmanagement verbessern und 39% gelang es, das interne Emailaufkommen zu reduzieren.

Im Kunst- und Kulturbereich wird Social Software intern vermutlich sehr viel seltener eingesetzt. Die von den ITK-Unternehmen angestrebten Ziele sind aber für Kultureinrichtungen durchaus interessant. Das heißt, das Thema wird früher oder später auf sie zukommen. Wer sich darüber informieren möchte, was ihn da erwartet, findet in der Studie vermutlich einige Anregungen. Aber Achtung: Es ist nicht nur die Software, die die Kulturbetriebe fit für die Zukunft macht. Das zeigt sich unter anderem daran, dass in der Hälfte der befragten ITK-Unternehmen das Thema Social Business Chefsache ist und sie davon überzeugt sind, dass es eines Kulturwandels bedarf, um das Unternehmen auf die Veränderungen vorzubereiten.

Bahnhofshalle
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Denkfest 2013 und stARTcamp RuhrYork im Rückblick

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Bahnhofshalle
Bahnhofshalle“; By Thomas Kohler (CC BY-SA 2.0)

“Sie sind sicher viel unterwegs”, sprach mich letzte Woche jemand beim Denkfest in Worms an und es klang so ein wenig nach Bedauern. Wenn ich ehrlich sein soll: Ich mag solche Veranstaltungen und finde es auch nicht schlimm, wenn sie direkt hintereinander stattfinden und ein paar Stunden Zugfahrt dazwischen liegen. Vor allem, wenn die Züge pünktlich fahren und die Klimaanlage nicht defekt ist. :-)

Vorweg, es waren zwei sehr unterschiedliche Veranstaltungen, die aber beide sehr interessant waren und auf denen ich die Möglichkeit hatte, viele bekannte Gesichter wieder zu treffen und viele neue Gesichter kennen zu lernen. Während das Denkfest dem klassischen Konferenzmuster folgte, funktionieren die stARTcamps nach dem Barcamp-Prinzip. Und faszinierenderweise hat das auch Einfluss auf das Publikum. Während in Worms zum Beispiel kaum getwittert wurde, kamen in Oberhausen beim stARTcamp RuhrYork ganz beachtliche Zahlen zustande. Das heißt, wer mit dem Social Web noch nicht vertraut ist, wagt sich nicht so leicht auf ein Barcamp. Vermutlich schwingt da ein klein wenig die Angst mit, sich als AnfängerIn aktiv einbringen zu müssen. Das stimmt so natürlich nicht, ganz im Gegenteil, wo hat man sonst schon die Gelegenheit, eine Session vorzuschlagen, wo man (alle) seine Fragen beantwortet bekommt?

Nachdem ich am ersten Tag in Worms vor allem das Thema Social Marketing vorstellen durfte, ging es am zweiten Tag in meinem Workshop um die Frage, auf welcher Basis man eigentlich seine digitalen Aktivitäten entwickelt? Ich habe dabei das von Jim Richardson und Jasper Visser entwickelte Digital Engagement Framework als Grundlage verwendet, weil ich diesen Ansatz erstens für sehr gelungen halte, setzt er doch auf der oft vernachlässigten strategischen Ebene an. Zweitens gibt einem das auf der Website angebotene eBook mit seinen Arbeitsunterlagen die Möglichkeit, sich auch nach dem Workshop noch eingehend mit diesem Ansatz zu beschäftigen und auf diese Weise über einen längeren Zeitraum hinweg ein eigenes Konzept zu entwickeln. Ein dreistündiger Workshop liefert da höchstens erste Anregungen, die wirklich wichtigen strategischen Fragen müssen dann oft erst diskutiert werden, bevor sie als Grundlage für Social Media-Aktivitäten dienen können.

Natürlich ist es dann auch wichtig, zumindest die Basics der verschiedenen Social Media-Kanäle zu kennen. Viele der TeilnehmerInnen hätten vermutlich ihre helle Freude an dem vom Marc Geggart Nikolait entwickelten “Zirkeltraining” gehabt, das am ersten Tag des stARTcamp RuhrYork angeboten wurde. An fünf Stationen gab es kurze Inputs der ExpertInnen und dann konnte man seine Fragen loswerden. In dieser Atmosphäre und in kleiner Runde gab es keinen Grund, sich zurückzuhalten und so kamen wohl alle auf ihre Kosten. Dass es nicht nur mir so ging, beweist dieser Blogbeitrag. Ich finde diese Art von Training sehr sinnvoll und bin Marc Geggart Nikolait sehr dankbar für seine Idee, denn natürlich bietet dieser Ansatz jede Menge Möglichkeiten, die Inhalte zu strukturieren. So könnte man zum Beispiel auch für die verschiedenen Funktionsbereiche (Marketing, PR, Management, etc.) eigene Stationen anbieten und würde so wunderbar zu dem Ergebnis kommen, dass es sich hier um eine Querschnittsmaterie handelt und sich eigentlich alle MitarbeiterInnen mit dem Thema Social Media befassen sollten.

Am zweiten Tag hatte ich dann die Qual der Wahl und musste mich zwischen den verschiedenen Sessions entscheiden. Wibke Ladwig und Harald Link schlugen vor, gemeinsam eine Bloggingplattform einzurichten, um die Blogs im Kunst- und Kulturbereich unter ein Dach zu bringen und sie so zu stärken. Diese Idee wurde schon vor zwei Jahren diskutiert, aber dann nicht weiter verfolgt. In meinen Augen würde das vor allem den Blogs zugute kommen, die auf Grund fehlender Ressourcen nicht ausreichend Sichtbarkeit erhalten und so nicht die Aufmerksamkeit erhalten, die sie eigentlich verdienen.

Mit Markus Kucborski erarbeiteten wir dann die Vor- und Nachteile eines digitalen Ortes. Konkret ging es um die Frage, ob es Sinn macht, zum Beispiel ein Museum mit WLAN auszustatten und dann daraus entstehenden Formen der Vernetzung zu nutzen. Hintergund dieser Idee ist ein Angebot von Facebook, ein WLAN einzurichten, für das sich die BesucherInnen dann über ihren Account anmelden. Das heißt, es handelt sich nicht einfach um ein Stück Infrastruktur, sondern geht weit darüber hinaus in Richtung Community-Building. Ich selbst habe mich noch mit dem Thema Hashtags beschäftigt, bevor der Tag dann leider viel zu früh schon wieder zu Ende ging.

Die beiden Veranstaltungen haben gezeigt, dass diese persönlichen Begegnungen wichtig sind, denn es sind die Gespräche, in denen sich Ideen entwickeln, Fragen klären und vor allem Kontakte knüpfen lassen. Deshalb freue ich mich auch, dass es bereits Ende August ein stARTcamp in Wien gibt, bevor dann Köln an der Reihe ist. So haben sich aus der stARTconference heraus mittlerweile lauter kleine Inseln entwickelt, deren Zahl hoffentlich immer weiter zunimmt. Mit etwas Glück wird es 2014 auch ein erstes stARTcamp in der Schweiz geben und auch sonst freuen wir uns über weitere Vorschläge.