stARTcamp Wien
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stARTcamp Wien: der Stand der Dinge

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stARTcamp Wien

Seitdem ich das stARTcamp Wien erstmals hier im Blog angekündigt habe, sind mehrere Wochen vergangen. Zeit für einen kurzen Zwischenbericht. Mittlerweile ist genau ein Drittel der 100 Tickets verkauft, die anderen zwei Drittel warten noch auf Abholer.🙂 Ich bin mir klar, dass das Barcamp-Prinzip für den Kunst- und Kulturbereich relativ neu ist und viele damit nichts oder sehr wenig anfangen können. Auch bei einer der größeren Zeitungen hier in Österreich bekamen wir, als wir wegen eines Vorberichts anfragten, zur Antwort: „Das ist ja keine richtige Konferenz, da kommt nichts dabei raus.“ Die Meinung der Redaktion in Ehren, aber ich glaube, gerade weil es sich nicht um eine klassische Konferenz handelt, stehen die Chancen gar nicht so schlecht, dass da was bei rauskommt. Und deshalb sollten Sie es wagen und am 23. August in der Kunsthalle Wien im Museumsquartier dabei sein.

Dass da was dabei rauskommt, das behaupten zumindest all diejenigen, die schon mal an einem Barcamp teilgenommen haben. Und das sind nicht wenige. Wer jetzt immer noch nicht weiß, was ein Bar- bzw. ein stARTcamp ist, erhält vielleicht durch dieses Blogpost Klarheit. Warum sollte jemand dorthin gehen? Erstens bekommt man bei „klassischen Konferenzen“ nicht so schnell die Möglichkeit, direkt Antworten auf die eigenen Fragen zu erhalten. Theoretisch muss man nur eine Session vorschlagen, in der es um diese Frage gehen soll. Man ist dann halt nicht der oder die Vortragende, sondern wechselt die Rolle und lässt sich vom „Publikum“ helfen. Aber  es muss keine eigene Session sein, man kann ja auch einfach fragen.

Zweitens ist das Networking ein ganz wichtiger Bestandteil eines solchen stARTcamps. Bei jeder Session sitzt man neben anderen Leuten, so man nicht immer im gleichen Pulk weiterzieht. Nutzen Sie die Chance und tauschen Sie sich aus. Über Twitter, das eigene Blog, über Content-Marketing oder was auch immer.

Apropos Inhalte: Es gibt mittlerweile ein online zugängliches Google-Dokument, in das man sich mit eigenen Sessionvorschlägen eintragen kann. Bis jetzt habe nur ich mich getraut, eine eigene Session vorzuschlagen. Michael Wuerges von der Kunsthalle Wien hat ein Thema vorgeschlagen, will die Session aber nicht selbst halten. Gut, Frank Tentler wird kommen und natürlich eine Session halten. Mit Wolfgang Gumpelmeier habe ich heute kommuniziert, er wird sich beim stARTcamp mit dem Thema Crowdfunding beschäftigen. Aber ein paar Vorschläge wären schon gut, auch wenn man natürlich direkt vor Ort noch ein Thema vorschlagen kann. Ich selbst würde es fein finden, wenn sich jemand mit der Frage beschäftigt, ob Apps für Kultureinrichtungen sinnvoll sind oder nicht? Das Thema Content-Marketing ist spannend, ebenso Gamification. Oder die Frage, was sich für die PR durch das Social Web ändert oder wie Kultureinrichtungen Twitter nutzen können? Ich habe mir anlässlich des stARTcamps mal die Twitteraccounts einiger Wiener Museen angeschaut und ein Blogpost dazu verfasst. Auch darüber würde ich gerne diskutieren.

Dass die Zahl der Sessionvorschläge bei der Premiere nicht unendlich groß ist, geschenkt, das war beim ersten stARTcamp in Deutschland auch nicht anders. Nur Mut, es wird Sie niemand beißen. Sie müssen sich lediglich ein Ticket kaufen und Ihren Sessionvorschlag in die Liste eintragen. Falls Sie Ihr Ticket nicht über Amiando kaufen können oder wollen, ist das kein Problem, schicken Sie mir einfach eine Mail und Sie erhalten eine Rechnung. Ich freu mich auf Sie und Euch.😉

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