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Unterwegs

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© Harald Wanetschka ; Pixelio

Keine acht Wochen sind es mehr, dann gehört das Jahr 2012 der Vergangenheit an und wie jedes Jahr frage ich mich, warum mit dem heranrückenden Jahresende wieder die große Hektik ausbricht. Dabei wurde der Weltuntergang doch verschoben.😉 Aber egal, Tatsache ist, auf meinem Programm stehen noch jede Menge Veranstaltungen und weil mich immer alle bitten, dass ich diese doch bitte ankündigen möge, mache ich das jetzt in komprimierter Form.

Theater und Social Media in Hamburg

Fangen wir mit dem Theatercamp an, das am kommenden Sonntag im Hamburg stattfinden wird. Ich freue mich, dass das Thalia Theater als erste Bühne im deutschsprachigen Raum ein Barcamp organisiert, denn ich bin der festen Überzeugung, dass so ein Event eine tolle Gelegenheit ist, um sich an der Schnittstelle Kunst, Kultur und Social Media zu positionieren. Das Programm steht zum größten Teil schon fest, mal sehen, ob ich dort noch einen Platz für eine Session ergattern kann. Da es dafür schon seit einiger Zeit keine Tickets mehr gibt, möge der kurze Hinweis darauf genügen. Aber ich freue mich, wieder nach Hamburg zu kommen und jede Menge bekannter (und noch nicht bekannter Gesichter zu treffen.

Crowdfunding in Linz und Graz

Ein paar Tage später, am 15. und 16. November findet in Linz ein zweitägiges Crowdfunding-Symposium statt, das von der Creative Region Linz & Upper Austria veranstaltet und von  Wolfgang Gumpelmaier kuratiert wird. Ich moderiere am  ersten Tag eine Podiumdiskussion, empfehle aber vor allem den zweiten Tag, an dem sich im Rahmen von Workshops all diejenigen informieren können, die selbst eine Crowdfunding-Kampagne planen. Wolfgang geht in einem Blogpost wesentlich ausführlicher auf das Symposium ein, deshalb hier der Link zu den weiterführenden Informationen.

Am Montag, den 19. November geht es dann in Graz mit dem Thema Crowdfunding weiter. Im Rahmen des Förderinformationstags „Kunst & Kohle“ gehe ich in meinem Impulsvortrag der Frage nach, für wen Crowdfunding in Frage kommt, wie es funktioniert und ob es ein Ersatz für öffentliche Förderungen sein kann? Davor gibt es Input zu den Themen EU-Förderungen und Koperationen mit der Wirtschaft. Die Veranstaltung findet an der Grazer Kunstuniversität statt, der Eintritt ist frei.

Der 30. Treffpunkt KulturManagement mit Birgit Mandel

Am 21. November steht um 9 Uhr der 30. Treffpunkt KulturManagement auf dem Programm. Zum Jubiläum haben wir Birgit Mandel zu Gast, die seit 2008 Professorin für Kulturmanagement und Kulturvermittlung an der Universität Hildesheim ist. In ihrem Impulsvortrag beschäftigt sie sich unter der Überschrift „von der Verwaltung in Kunstinstitutionen zur Gestaltung kultureller Kontext“ mit den veränderten Herausforderungen und Rahmenbedingungen des Kulturmanagements. Zu dieser Onlineveranstaltung gibt es dann aber noch eine eigenes Blogpost.😉

Alternativen zur Kulturförderung: Symposium und Workshopangebot in Graz

Am 27. und 28. November geht es im Rahmen der Denkfabrik um das Thema Kulturförderung. Das Symposium findet in Graz statt und ist eine Kooperation der Grazer Spielstätten mit dem Netzwerk Junge Ohren und dem ASSITEJ Austria, Junges Theater Österreich. Im Rahmen dieser Veranstaltung soll das Kräfteverhältnis von Kunst und Finanzen thematisiert werden und deshalb freue ich mich, einen Impulsvortrag beisteuern zu dürfen, bei dem ich diese Veränderungen an der Entwicklung des Crowdfunding festmachen darf. Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf dieser Seite.

Bleiben wir beim Thema Kulturfinanzierung. Die Kultur Service Gesellschaft mbH des Landes Steiermark (KSG) startet noch vor Weihnachten mit einem ganz interessanten Weiterbildungsangebot, das neben Steuer- und Rechtsberatung auch mehrere Module in den Bereichen Professionelles Texten, Social Media und Kulturfinanzierung umfasst. Unter dem Titel Kulturfinanzierung 2.0 bin ich eingeladen worden, mich mit Alternativen zur klassischen Kulturförderung zu beschäftigen. In drei vierstündigen Workshops geht es um die Themen Sponsoring, Crowdfunding und die Frage nach neuen Geschäfts- und Erlösmodellen für den Kunst- und Kulturbereich. Hier finden Sie den Folder und den Terminplan zu diesem Angebot.

Für mich zeichnet sich eine interessante Entwicklung ab, denn das Thema Kulturfinanzierung scheint an Bedeutung zu gewinnen. Wichtig ist es dabei aufzuzeigen, wer von diesen Entwicklungen profitieren kann, denn eines möchte ich hier schon vorwegnehmen: ich halte wenig davon, dass nun all diejenigen, die keine Förderung erhalten, aus dem Stand heraus eine Crowdfundingkampagne starten oder sich mit der Thematik neuer Erlösmodelle beschäftigen. Alternative Finanzierungsformen werden, so denke ich, nur für die ein Thema sein, die über die entsprechenden Voraussetzungen und jede Menge Know-How verfügen. Aber darüber lässt sich im Rahmen der verschiedenen Veranstaltungen wunderbar diskutieren. Ich freue mich auf Sie.

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