Blogg Dein Buch
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Eine gute Idee: „Blogg Dein Buch“

3 Kommentare

Von dieser Idee sollten eigentlich alle etwas haben. Blogg Dein Buch (BdB) ist ein Projekt des EPIDU-Verlags, das aus der Idee heraus entstanden ist, Verlage, LeserInnen und BlogerInnen, die Rezensionen schreiben, zusammen zu bringen. Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: viele BloggerInnen besprechen auf ihren Blogs gerne Bücher, kommen aber nicht immer so leicht an diese heran. Verlage sind an Rezensionen interessiert, wissen aber nicht, an wen sie sich wenden sollen. Und da sind dann noch die LeserInnen, die die verschiedenen Blogs nicht kennen und so von Buch bzw. Rezension gar nicht erfahren.

BdB versucht, die verschiedenen Interessen zu bündeln und versteht sich als Plattform für Buchbesprechungen. Das Ziel:

„Die Webseite Blogg dein Buch verhilft allen Parteien zu weiterer Bekanntheit und damit zu mehr Besuchern. Je mehr Verlagspartner und Blogger sich auf BdB zusammenfinden, desto größere Beliebtheit wird dieser Seite zuteil werden, und damit auch den beteiligten Internetauftritten. Besonders versprechen wir uns, mit den unabhängigen Rezensionen der Blogger eine breite Leserschaft anzusprechen.“

Bücher von mehr als 90 Verlagen sind mittlerweile auf der Plattform vertreten, das Angebot wird also von den Verlagen sehr gut angenommen. Aber auch für BloggerInnen scheint die Sache attraktiv zu sein. Die Rezensionen erscheinen auf dem eigenen Blog, werden auf BdB beworben und mit 500 Zeichen angeteasert. Das heißt, mit zunehmender Attraktivität der Plattform werden vermutlich auch die Zugriffszahlen auf die einzelnen Rezensionen steigen. Attraktiv ist BdB dann, wenn dort erstens gute Bücher besprochen werden, vor allem die „Perlen“, die darauf warten, entdeckt zu werden. Zweitens wird sich die Plattform dann etablieren, wenn die Qualität der Rezensionen hoch ist.

BloggerInnen, die sich daran beteiligen wollen, müssen ein Blog haben, das seit mindestens drei Monaten existiert und pro Woche einen Beitrag schreiben. Das Blog sollte möglichst hohe Zugriffszahlen aufweisen und „einen guten Gesamteindruck“ vermitteln, was immer das auch heißen mag.

Wer gerne ein Buch besprechen möchte und Teil der BdB-Community geworden ist, kann sich per Mausklick für ein Buch seiner Wahl bewerben. Der Verlag entscheidet dann, wobei es, wenn ich es richtig verstanden habe, durchaus sein kann, dass mehrere Rezensionsexemplare verschickt werden. Das darf die BloggerIn dann behalten, verpflichtet sich allerdings, innerhalb von 30 Tagen eine Rezension zu veröffentlichen.

Mir gefällt diese Idee, denn vom Konzept her handelt es sich um eine Win-Win-Win-Idee, von der hoffentlich alle etwas haben. In der Liste der Blogs habe ich schon einige alte Bekannte entdeckt, BdB scheint also gut anzulaufen.

via bernetblog

3 Comments Join the Conversation

  1. Lieber Christian,

    danke für Deinen Artikel. Jetzt müssten nur noch die Bibliotheken ihren Sommer-Lese-Club daran andocken und würde ein riesiges und spannendes Projekt werden…

    Ganz liebe Grüße

    Christoph

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  2. @Christoph: das wird schon. Auf Dauer können sich auch die Bibliotheken diesen Entwicklungen nicht entziehen. Wir werden noch viele interessante Projekte erleben, die dafür sorgen, dass Bücher nicht verschwinden. Dieses Projekt hier gefällt mir besonders gut, weil alle davon profitieren.

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