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stART11: heute in einem Monat geht es los

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Als Kind bekam ich Geschichten erst vorgelesen bzw. las sie selbst, als ich dazu in der Lage war. Geschichten waren aber in diesem Alter untrennbar mit Büchern verbunden.  Aufgebrochen wurde diese enge Verbindung mit dem Aufkommen von Schallplatten, die es einem erlaubten, sich Geschichten anzuhören. Die weitere Entwicklung kennen wir. Auf die Schallplatte folgte die Kassette, dann kam die CD, die dann irgendwann von der DVD abgelöst wurde.

Aber damit nicht genug. Heute lassen sich Geschichten auch über das Internet erzählen, eines der für mich schönsten Beispiele in dieser Hinsicht ist Inanimate Alice, „a digital novel“, wie es auf der Website heißt. Die Geschichte der zehnjährigen Alice können wir nur am Bildschirm erleben und das in Form von Text, Bildern, aber auch Spielen. Das transmediale Erzählen hat sich in den letzten Monaten auch bei uns zum Renner entwickelt und uns schon im letzten Jahr dazu bewogen, die Kunst des digitalen Erzählens zum Thema der diesjährigen stARTconference zu machen. Sie findet am 17. und 18. November in der Haniel-Akademie und der gegenüberliegenden ehemaligen Kalvinistenkirche statt, also direkt im Herzen von Duisburg-Ruhrort, dem „Kreativquartier“ der Stadt.

Dank dieses Umzugs in die direkte Nähe des weltgrößten Binnenhafens und dank unserer beiden Partner, der Unternehmensgruppe Haniel und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW), ist es uns gelungen, sowohl einen tollen Rahmen für die diesjährige stART11 zu finden als auch sehr günstige Tickets anbieten zu können. Sie kosten dieses Jahr 144 Euro und können über dieses Online-Formular bestellt werden.

Aber zurück zu den Inhalten. Auf der einen Seite ist es schön zu sehen, wie solch transmediale Geschichten funktionieren und mit „Peers Return“ werden wir Ihnen ein Projekt vorstellen, dass die Geschichte Peer Gynts aufgreift und sie über verschiedene Medienformate erzählt. Dieses Beispiel ist uns deshalb besonders wichtig, weil es nicht nur auf die gängigen Formate wie Video, Foto oder Musik zurückgreift, sondern sich auch in den Bereich des Musiktheaters vorzuwagen beabsichtigt. Unsere Idee dahinter: Transmedia Storytelling ist nicht nur etwas für den Film- und Musikbereich, sondern auch für die klassischen Kunstsparten. Wie aber funktioniert  Transmedia Storytelling bzw. wie funktioniert erst einmal Storytelling und das Arbeiten mit narrativen Methoden? Im Rahmen von Vorträgen und Workshops bekommen Sie einen Einblick in die Welt des (transmedialen) Storytelling. So wird Marcus Brown, Social-Media-Chef der Marketingagentur Booming in seiner Keynote erklären, wie digitales Storytelling überhaupt funktioniert und was er unter dem Begriff „Streamtelling“ versteht.

Sein Hintergrund als Mitarbeiter einer Marketingagentur macht schon deutlich, dass wir uns vom Storytelling einiges versprechen und das Erzählen von Geschichten nicht als Selbstzweck betrachten. Wer mit Geschichten arbeitet, findet schnell heraus, dass es dabei nicht nur um das Erzählen, sondern auch um das Zuhören geht, d.h. die ZuhörerInnen spielen eine durchaus wichtige Rolle. So verfolgt Storytelling vor allem im Kontext von Social Media das Ziel, über die Geschichte hinaus zu wirken. Ist die Geschichte zu Ende, gehen die Gespräche darüber erst so richtig los und das im Idealfall auf den diversen Social-Media-Kanälen, die die jeweilige Kultureinrichtung nutzt.

Sie sehen, Social Media ist eigentlich die Grundvoraussetzung, um Storytelling richtig zu nutzen und aus dem eher passiven Publikum so etwas wie eine Community werden zu lassen. Dahinter verbirgt sich die Idee, auf diese Weise auch neue Erlösmodelle zu entwickeln und Kultureinrichtungen fit zu machen für Zeiten, in denen die öffentlichen Kassen leer sind und die staatliche Förderung eher ab- als zunimmt. Wenn ich Sie nun neugierig gemacht habe, finden Sie in einem eigenen Beitrag mehr über das Programm der stART11. Und wenn Sie noch mehr wissen wollen, besuchen Sie doch die folgende Seite, auf der wir Ihnen alle Informationen im Überblick zur Verfügung stellen. Ich freue mich, wenn Sie dabei sind.

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