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Warum der Social-Media-Mix nicht nur aus Facebook und Twitter besteht

25 Kommentare

Als ich vor gut 5 Jahren damit begann, Blogs zu lesen, tat ich das vor allem wegen ihrer Inhalte. Die Beiträge enthielten Inhalte, die für mich in vielerlei Hinsicht wertvoll waren. Daraus ist dann letzten Endes auch die Idee entstanden, selbst mit dem Bloggen zu beginnen. Die Frage, ob ein Blog anderen Kanälen vorzuziehen sei oder nicht, stellte sich nicht, denn außer Xing, damals noch OpenBC, und den Social Bookmarking-Plattformen gab es nicht viel.

Heute ist das anders. Die große Mehrheit derer, die sich mit dem Thema Social Media beschäftigen, beginnt mit ihren Aktivitäten auf Facebook und entscheidet sich dann häufig noch für einen Twitteraccount. Auch im Kunst- und Kulturbereich ist das so, die meisten Kultureinrichtungen sind auf Facebook aktiv und viele von ihnen haben darüber hinaus noch einen Twitteraccount und sind auf Flickr und YouTube zu finden. Das ist es dann aber auch schon.

Jeremiah Owyang hat vor einiger Zeit in seinem Blogpost „Expand Your Social Media Mix: Twitter Alone is Not Enough“ davor gewarnt, sich nur auf die Kommunikation via Twitter zu verlassen. So seien Informationen, die auf diese Weise verteilt werden, schon nach kurzer Zeit kaum noch zu finden, was ihren Wert mindere. Dieser Tatsache begegnen viele durch verstärkte Aktivitäten auf Twitter, um in diesem Strom der Informationen überhaupt wahrgenommen zu werden. Konkret bedeutet das: die Zahl der verschickten Informationen wird erhöht und zusätzlich wird jede Information nicht nur einmal, sondern mehrere Mal verschickt.

Eingedenk der Tatsache, dass die Zahl der TwitteruserInnen immer noch stark ansteigend ist und der Grad der Vernetzung sich laufend erhöht (2.000 Follower zu haben ist heute keine Besonderheit mehr), lässt sich leicht ausmalen, wohin diese Entwicklung führt. Es wird immer schwieriger, wirklich wertvolle Informationen auf Twitter zu finden. Dies vor allem deshalb, weil wir vom Ehrgeiz getrieben sind, möglichst viele Follower  oder einen hohen Wert bei Klout vorweisen zu können. Das heißt, unsere Informationskanäle schwellen nicht nur an, sondern sie werden immer uninteressanter.

Aufschlussreich ist das Verhalten vieler UserInnen. Jeden Tag kann ich ungefähr 15 neue Follower registrieren, die ich mir alle einzeln sehr genau anschaue. Ein oder zwei von ihnen folge ich im Durchschnitt zurück, alle anderen Accounts sind für mich aus unterschiedlichen Gründen uninteressant. Zwei Tage später folgen mir von den 15 neuen Followern nur noch zwei. Meist sind es die, denen ich zurückfolge, die anderen haben sich schon wieder verabschiedet, für mich ein klarer Hinweis darauf, dass es hier nicht um Inhalte geht. Logisch, dass solche Follower sich auch nicht für die Informationen interessieren, die ich mit ihnen teile. Für Jeremiah Owyang bedeutet das:

„Twitter, while low cost to the user, makes sense as a quick broadcasting tool, but those that are trying to use it as their only thought leadership mechanism are missing out.“

Eine ähnliche Entwicklung lässt sich auf Facebook beobachten. Spätestens mit der Einführung des EdgeRank ist klar, dass Interaktion wichtig ist. Wer nicht mit mir kommuniziert, taucht in meinem Newsfeed gar nicht auf. Was ist die Konsequenz daraus? Es wird „geliked“ und kommentiert, um im Nachrichtenstrom der anderen nicht unterzugehen. Auch hier wird also Quantität zum bestimmenden Faktor in der Kommunikation mit meinen Zielgruppen. Hinzu kommt: auch hier verschwinden die Inhalte recht schnell aus Ihrem Blickfeld. Suchen Sie mal die Postings heraus, die Sie im Oktober auf Ihrer Facebookseite veröffentlich haben, dann wissen Sie, was ich meine.

Was ist die Konseqenz daraus? Wer nur auf Facebook und Twitter setzt, wird die Schlagzahl erhöhen müssen, sonst wird er übersehen. Die Zahl der Beiträge wird steigen, aber haben Sie auch wirklich mehr zu sagen? Die Antwort auf diese Frage überlasse ich Ihnen.  Wenn die Inhalte in Ihren Augen wertvoll sind, dann gehen Sie mit ihnen wenig wertschätzend um, denn sie sind innerhalb kürzester Zeit nur unter Mühen zu finden. In diesem Fall sollten Sie sich dann die Frage stellen, warum Sie nicht ein Blog nutzen? Jeremiah Owyang rät recht treffend:

„Your Blog is an Central Platform, Use it Judiciously. Use your blog as your master archive tool, to collect information.  Remember, while all content loses relevance over time, blog content is easier to find, and is centralized in a location closer to your own owned domain or URL, not lost into the ether.“

Fazit: es mag kurzfristig faszinierend sein, auf Facebook und Twitter viele neue Fans und Follower zu sammeln, Robert Basic prägt dafür den schönen Begriff instant gratification, aber mittel- und langfristig werden diese beiden Kanäle nicht ausreichen, denn sie werden mehr und mehr zu Broadcastingkanälen. Ihre Inhalte haben einen anderen Platz verdient, das sind Sie sich selbst und Ihrer Arbeit schuldig.

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  1. Wenn ich per Twitter mehrfach auf einen Inhalt hinweise so versuche ich vorrangig die verwendeten Tags zu variieren. Ich gehe davon aus wie ich manchmal bei search.twitter und twingly suche, ähnlich wie es auch bei Newsgroups war: Man versucht die Schlagworte zu erraten die jemand mit ähnlichem Interesse verwendet.
    Bei Facebook lässt sich übrigens einstellen daß man auch Messages von Leuten zu sehen bekommt auf die man eine Weile nicht reagiert hat.
    So selten und wenig wie ich zur Zeit twittere würde ein Blog immer nur dünn ausfallen und das will ich dann auch nicht.
    Um totz vieler Twitterer einige ausgewählte tweets nicht zu verpassen gibt es zum Glück noch Feedreader, denen ich RSS-Links hinzufüge, sowohl von Blogs/Twitter als auch Suchergebnisse. (Aber zugegebenermaßen bleibt da regelmäßig noch viel zu viel zu überfliegen/lesen, wenn man seine Schwerpunktfeeds noch nicht gefunden hat). Aber die Lösung mit den Feeds betrifft den umgekehrten Weg: Ich suche Meldungen zu Themenbereichen, nicht die der Mitteilungswünsche.

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  2. Vielen Dank für diesen informativen Beitrag.
    Ich sehe das ähnlich. Auch zu beachten ist, dass die Reichweite bei Twitter und Facebook bei solchen Usern, die nur gelegentlich online sind, praktisch gleich null ist, weil die Postings so unglaublich rasant verfallen und untergehen.

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  3. @Henry: ich denke auch, dass die Stärke von Twitter darin liegt, Informationen zu Themengebieten zu liefern, also mit Hashtags zu arbeiten. Deshalb ist es in meinen Augen auch viel zielführender, sich für bestimmte Tags einen RSS-Feed anzulegen als mit Listen zu arbeiten.

    Weg von der Person bzw. der Institution, hin zu Themenbereichen, so ähnlich arbeite ich auch. Je mehr UserInnen so vorgehen, desto weniger wichtig ist es, möglichst sichtbar im Nachrichtenstrom zu sein, denn dank Hashtag und RSS ist das gar nicht unbedingt notwendig. Insofern ist Dein Hinweis ein wichtiger Tipp, auch für Kultureinrichtungen!

    @Martina: stimmt, vor allem dann, wenn sie auch nach hohen Follower- und Fanzahlen schielen.

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  4. Sehr interessant und zutreffend. Ich habe im Rahmen meiner Abschlussarbeit (Master in Museologie, Universitat de Barcelona) die Social Media Strategy des Museu Picasso Barcelona untersucht und dabei herausgefunden, dass der Blog Motor des gesamten Web 2.0 ist: über den Blog werden neue Inhalte ins Netz gestellt; der Blog ist aber auch Motivation, damit neue Inhalte überhaupt entstehen. Twitter und FB sind wirklich sehr kurzlebige Kanäle. Für alles die es interessiert: ein executive summary kann auf http://www.slideshare.net/glarner eingesehen werden.

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  5. Sehr schöner Beitrag! Der mir aus dem Herzen spricht. Ich liebe Facebook. Ich nutze Twitter.
    Aber gerade Blogs sind genial, vor allem auch wenn es darum geht noch nach vier Monaten Inhalte zu finden. Und hat man viel mehr Raum und Flexibilität.
    Blogs sind einfach großartig. Und ein vernünftiger Mix, der zu einem passt, egal ob Privatperson oder Marke, sollte angestrebt werden. Unabhängig vom aktuellen Hype.

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  6. Ich stimme Ihren Überlegungen zu. Das Blog ist der Motor einer SoMe-Strategie, Twitter, Facebook, Xing und – frühe – social bookmarking Distributionskanäle.
    Was ich jedoch in letzter Zeit beobachtet habe, ist die Verschiebung von Diskussionen aus den Kommentaren im Blog zu Facebook hin. Oft passiert es dann, daß die Diskussion auf zwei Kanälen parallel geführt wird. Schwierig wird es, sie dann wieder zu bündeln. Mit einem WP-PlugIn funktioniert es aber ganz gut (zumindest Kommentare aus FB wieder in den Blog zu holen: http://t3n.de/howto/wordpress-plugin-facebook-kommentar-integration). Diese Aufsplitterung von Diskussionen auf verschiedene Bereiche ist momentan eines der größeren Schwierigkeiten von SoMe: hier ein bissl Blog, dort FB, dort Twitter.

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  7. @Jacqueline Glarner: danke für den Link zur Präsentation. Was mich interessieren würde: woraus lässt sich ableiten, dass das Blog in diesem Fall das zentrale Element des Social-Media-Mix ist? Damit wäre viel gewonnen.

    @Matias: Jemanden, der seit Jahren bloggt, mussman da nicht überzeugen.🙂

    @Henri: so ist es!

    @Wenke Richter: stimmt, diese Entwicklung lässt sich immer häufiger beobachten. Ich sehe es auch als Herausforderung an, die verschiedenen Kommunikationsstränge nicht aus den Augen zu verlieren. Mit einem guten Monitoring-Tool sollte einem aber nichts entgehen. Auf der anderen Seite ist die Streuung der Diskussion ja auch eine gute Möglichkeit, andere miteinzubeziehen, die den Beitrag so gar nicht mitbekommen hätten.

    Das Plugin ist eine gute Hilfe, danke für den Hinweis!

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    • Einerseits ist das Blog sozusagen die “2.0 Homepage” mit widgets und links zu allen Netzwerken. Das Museum gibt auch immer öfters (zwar noch nicht konsequent)direkt die Blogadresse an. Was aber vor allem den Ausschlag gibt ist die Tatsache, dass die allermeisten interessanten Inhalte wegen des Blogs entstehen, durch dieses kommuniziert werden und auch in ihm aufbewahrt werden. Ich hatte festgestellt, dass auch länger zurückliegende Artikel noch rege gelesen werden (aber nicht mehr kommentiert). Es ist ja so, dass im Zentrum jeglicher So-Me Strategy doch immer noch die Qualität des Inhaltes steht. Ohne – für die Besucher !– interessantes Material geht nichts. Und wir sprechen da von weitaus mehr als nur Anzeigen für die nächste Ausstellung usw., was ja leider viel zu oft passiert. In diesem Sinne steht das Blog im Zentrum, gerade weil es versucht, neue Inhalte zu vermitteln und auch damit das Museum mit seinen vielen Aspekten dem Besucher (und noch nit Besucher!) näherzubringen. Wie schon erwähnt, dienen FB und Twitter eher dazu, auf den Inhalt hinzuweisen. Das Blog (wie auch die Web) des Museu Picasso Barcleona ist übrigens durchgehend dreisprachig (Katalanisch, Spanisch und Englisch). Auch das ist eine lobenswerte Meisterleistung! Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle, auch wegen der Artikel zum Thema Museen und Web 2.0. http://www.blogmuseupicassobcn.org/en

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  8. Vor ein paar Tagen hatte ich ähnliche Gedanken, wobei ich Twitter und Facebook mit Fast Food verglichen habe und Blogging mit wirkenden Slow Food. Das Ergebnis war ganz ähnlich: Twitter & Facebook führt durch die schiere Anzahl an Informationen so langsam zur Entwertung von Kommunikation – genau wie der ständige Konsum von Fast Food die Ernährung entwertet. Ab und zu ist ok – der Mix macht es. Mehr dazu hier: http://uknaus.posterous.com/fast-media-oder-slow-media

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  9. Hallo Christian,
    die Aussagen passen immer noch😉 http://frankkoebsch.wordpress.com/2010/11/22/reicht-facebook-fur-die-kommunikation/

    Aber es wird nicht einfacher, wenn sich die Masse der Kommunikation in Richtung Facebook und Twitter verlagern und flacher werden. Zu mindestens sehe ich bei Facebook noch Chancen mit einer guten Seiten Gestaltung zu mindestens neben einem Blog oder einer HP ein weiteres Schaufenster anzubieten. Ich werde Facebook wohl hochrüsten😉 auf der Suche nach einem besseren Gesamtkonzept. Twitter ??? die Situation hast Du gut beschrieben..

    Beste Grüße – Frank

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  16. Auch ich stimme dem Grundton des Beitrags zu und habe ähnliche Beobachtungen gemacht. Und ich finde ganz bestimmt, dass Blogs unberechtigter Weise aus dem Fokus geraten sind. In meinem eigenen Blog geht es im Prinzip genau darum.

    Allerdings lassen sich die genannten Aspekte durchaus auch auf Blogs übertragen. Liest man Tipps für „erfolgreiches“ Bloggen (was sich dann meist allein auf die Leser-Zahlen bezieht), steht da fast immer, man solle möglichst häufig bloggen und gerne den ein oder anderen Rant einbauen. Auch bei Blogs gilt: Wer laut schreit und wer dies oft tut, bekommt am meisten Gehör. Auch in Blogs tritt der Inhalt allzu häufig hinter der Lautstärke oder Quantität der Beiträge zurück. 10-Punkte-Listen, Wutausbrüche und mehrmals täglich rausgeballerte Beiräge werden mehr beachtet als sachliche Analysen, auch wenn eigentlich weniger drinsteht.

    Und auch, wenn ich mich selbst dafür einsetze, vor allem Journalisten klar zu machen, wie wertvoll Blogs (neben anderen SoMe-Kanälen) für ihre Arbeit sein können, würde ich mich nicht zu der Aussage hinreißen lassen, pauschal jeder sollte bloggen. Das ist vielleicht im Beitrag oben auch nicht so gemeint, scheint mir aber wichtig zu erwähnen. Blogs sind im Vergleich zu Twitter und Facebook wesentlich aufwändiger zu füllen, zeitlich, inhaltlich, auch was die Ansprüche an die Autoren angeht. Das ist ja genau der Grund, warum sie in den Hintergrund geraten sind.

    Keiner der Kanäle ist für jeden gleich gut geeignet. Sicher kann man wieder mehr darüber nachdenken, ob ein Blog eine sinnvolle Ergänzung oder ein sinnvoller Mittelpunkt einer Strategie ist. Ich bin dafür! Aber noch mehr als bei Facebook oder Twitter sollte beim Thema Blog differenziert werden, ob es im Einzelfall Sinn macht, was man zu bieten hat, wie man das schaffen will, ob man die Kapazitäten dafür hat und was einem dabei wichtig ist.

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  17. @Ska: das sehe ich eigentlich genauso, danke für den ausführlichen Kommentar. Ob Blog oder nicht, hängt immer auch von den Zielen ab, die man im Social Web verfolgt. Aber sobald ich so etwas wie eine Strategie habe und Social Media halbwegs ernst nehme, muss ich eigentlich beim Blog landen.

    Beispiel Reputation: wenn ich sie schon habe, z.B. als weltweit bekannte Kultureinrichtung, dann brauche ich dafür nicht unbedingt ein Blog (aber unter Umständen für andere Ziele), aber wer sich diese Reputation erst aufbauen will, kommt um ein Blog nicht herum.

    Mit welchen Inhalten man das dann füllt, um „erfolgreich“ zu bloggen, lässt sich nicht unbedingt in einer to-do-Liste darstellen, da sind wir beide einer Meinung.

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