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Wo kündigen Sie Ihre Veranstaltungen an?

10 Kommentare

Das NRW-Forum hat in seiner gestrigen Montagsfrage auf Facebook seine Fans gefragt, auf welchen Websites sie sich über kulturelle Ereignisse informieren. Die Antworten führen zu dem Schluss, dass die eigene Website nach wie vor im Vordergrund steht, gefolgt von Kunstportalen und Facebook. Auffällig ist, dass Weblogs hier überhaupt keine Rolle spielen. Ich lese z.B. regelmäßig Blogs wie Kunst-Blog.com, das Kunstblog München oder theartVIEw, um mir Anregungen zu holen, die im Feuilleton der Tageszeitungen nicht zu finden sind. Aber sie scheinen gesamthaft gesehen noch keine Rolle zu spielen, wobei ich mir vorstellen könnte, dass die regionale Berichterstattung ein ganz großer Pluspunkt sein könnte.

Ich möchte die Frage aber gerne umdrehen und von denen, die künstlerische und kulturelle Veranstaltungen organisieren, wissen, wo sie im Internet ihre Veranstaltungen bewerben bzw. welche Seiten ihrer Meinung nach wichtig sind? Unter Umständen gehen die Aktivitäten an den Wünschen derer, für die die Ankündigungen un Berichte gedacht sind, völlig vorbei. Bei meiner Auswahl habe ich mich bewusst an die Vorschläge des NRW-Forums gehalten. Wenn Sie noch andere Seiten bevorzugen, dann würde ich Sie um Ergänzung in Kommentarform bitten.

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  1. Ich benutze inzwischen fast nur noch iPhone-Apps, wie Arroundme, oder Meinestadt, um mich über Veranstaltungen zu informieren. Des Weiteren nutze ich die lokalen Städteportale.

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  2. Es sollte doch genau der Mix sein. Es gilt die zielgruppe dort abzufassen, wo diese sich aufhält (siehe NRW-Forum). Lokal und Regional sind zwei wichtige Punkte, die auch unser Artikel als Schwerpunkt hat:
    http://www.artinfo24.com/shop/artikel.php?id=612

    Ideal wäre natürlich auf den wichtigsten Kanälen gleich stark vertreten zu sein. An einer individuellen Analyse kommt wohl keine Galerie und kein Museum vorbei. Jede Möglichkeit hat Vor- und Nachteil. Es gibt also keine Pauschallösung.

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    • Vorweg sorry für die verspätete Freischaltung, der Kommentar ist vom Spamfilter nicht durchgelassen worden. Ansonsten moderiere ich die Kommentare nicht, so gehen also normalerweise immer sofort online.

      Ich denke auch, dass es nicht DIE Lösung gibt, manche Kultureinrichtungen produzieren tolle Videos und konzentrieren sich so auf ganz andere Kanäle als andere. Wichtig ist, denke ich, dass man erkennbar bei seinen Zielgruppen ankommt.

      Wichtig ist für mich der Hinweis, dass man unterscheiden muss zwischen lokaler, regionaler, aber darüber hinaus auch nationaler bzw. internationaler Verbreitung, danke dafür! Davon hängt es letzten Endes auch ab, welche Kanäle und Plattformen ich verwende.

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  3. Hallo Christian,
    unabhängig vom WEB versuchen wir es immer noch
    mit Einladungen per Mail und persönlichen Brief, dieses ist bei Stammkunden und Galeristen wichtig. Dazu kommen Plakate und Flyer z.B. in der Touristinformation der Städte. Das wichtigste für uns sind die Veranstaltungkalender in der Printpresse, ein oder mehrere Veröffentlichungen in den Tageszeitungen, eine Nennung in den Veranstaltungshinweisen der lokalen Rundfunkprogramme am Tag der Ausstellungeeröffnung und wenn es möglich ist einen Beitrag im lokalen Fernsehen. Manchmal gelingt es uns in der Breite, mal nicht…. Aber hier haben wir uns nur an Deinem Artikel https://kulturmanagement.wordpress.com/2010/03/02/wer-informiert-sich-online-uber-kulturveranstaltungen-eine-umfrage-liefert-aufschlussreiche-ergebnisse/

    orientiert😉
    Ansonsten sieht eine Gesamtdarstellung im Netz für unsere News (für Dich bekannter Weise) so aus
    http://frankkoebsch.wordpress.com/2010/11/19/wieviel-social-media-braucht-ein-blog/

    Aber dieses ist die einzige Möglichkeit. Denn gerade die Zerplittertheit der Veranstaltungskalender nervt unendlich.
    http://frankkoebsch.wordpress.com/2009/12/20/kulturtipps-im-netz-zu-luckenhaft/

    Ich bin auf das Gesamtergebnis gespannt.
    Beste Grüße – Frank

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  4. @Christian – Danke für die Freischaltung. Ist mir bei dir schon ein paar Mal passiert.

    @frank8233 „die Zerplittertheit der Veranstaltungskalender“ ist ein nur allzuverständlicher Sachverhalt. Wie schon in meinem Artikel beschrieben, muss sich der Veranstalter halt genau überlegen, wo und wie ich meine Zielgruppe erreiche. Das Xte-Presseportal ist da in meinen Augen der falsche Weg. Die Betreiber freuen sich über Ihre Inhalte und verdienen sich mit Google-Adsense eine goldene Nase. Es gibt nur etwa 4 bis 5 relevante Presseportale (führt jetzt aber zu weit).

    Sie haben ja im eigenen Kommentar schon die richtigen Wege aufgezeigt. Lokale und regionale Bezüge, im einzelfall sind es noch thematische Bezüge was zählt.

    Wichtig ist, man kann es nicht oft genug wiederholen, seine Zielgruppe auch zu binden und zu pflegen.

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    • Hallo Paul,
      danke für die Antwort. Ja Sie haben Recht, der Mix und die Auswahl nach Reichweite und Inhalte sind wenn überhaupt für den Erfolg verantwortlich.
      Die „vielen“ Presseprotale versorgt eine Maschine, bringt ein Minimum an Aufmerksamkeit, ein paar Backlinks u.a.
      Bei dpa und dpp bekommen die Ansprechpartner in unserem Bundesland eine separate Info. Was empfehlen Sie noch?
      Dann gehe ich mal bei Ihnen stöbern😉
      Ich wünsche noch einen schönen Abend – Frank

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  5. @Frank: Als Leser Deines Blogs weiß ich, dass Du Dich schon länger mit diesem Thema beschäftigst und ich denke auch, dass man nicht auf die klassischen Vertriebskanäle verzichten darf. Die von Dir zitierte Umfrage beweist das ja.

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    • Hallo Christian, ich lese „nur“ einen Teil Deiner Berträge hier und das wichtige für mich versuche ich umzusetzen. Stück für Stück … Es sind Deine Quellen, die ich angezigen habe, also gebührt Dir auch der „Ruhm“ ;-)))). Frank

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  6. Pingback: Fazit: Kulturveranstaltungen anzukündigen ist gar nicht so einfach « Das Kulturmanagement Blog

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