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stART11: ein Experiment

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Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Was für den Fußball gilt, lässt sich auch über die stARTconference sagen. Wir haben im Anschluss an die stART10 viele (positive) Rückmeldungen bekommen und waren gespannt auf die Ergebnisse der von Axel Kopp durchgeführten Befragung der TeilnehmerInnen. Vorweg: wir haben jede Menge hilfreicher Hinweise erhalten und werden versuchen, sie alle im nächsten Jahr bei der stART11 zu berücksichtigen. Noch einmal vielen Dank dafür!

Die vielen guten Tipps, die Unterstützung in den letzten beiden Jahren und die vielen Blogposts, Fotos, Tweets, etc. über die stART10 haben uns auf die Idee gebracht, noch einen Schritt weiter zu gehen und aus der stART11 ein Projekt zu machen, an dem Sie sich beteiligen können. Wenn Sie das wollen. In meinem Beitrag über den KulturInvest Kongress habe ich über den Vortrag von Kai-Uwe Hellmann geschrieben, in dem dieser sich mit dem Wandel vom passiven Konsumenten zum Prosumenten beschäftigt hat. In der anschließenden Diskussion tauchte die Frage auf, wie praktikabel dieser Ansatz für den Kunst- und Kulturbereich ist. Beispiele dafür gibt es bis jetzt noch nicht wirklich, aber, so unsere Idee, warum wagen wir nicht mit der stARTconference einen Versuch?

Warum diese Idee? Wir und die vielen HelferInnen sind mit der stART10 an unsere Grenzen gestoßen. Ein Outsourcen der Arbeit war häufig nicht möglich, weil wir, wenn die Arbeit anfiel, noch nicht über die entsprechenden Gelder verfügten. Deshalb haben wir für die stART11 einen anderen Weg gewählt. Aber bevor ich den erkläre, wollen Sie vielleicht erst einmal wissen, wann und wo die stARTconference im nächsten Jahr über die Bühne gehen wird?

Die stART11 wird nächstes Jahr erst am 17./18. November stattfinden, also wesentlich später als dieses Jahr. Der Grund ist ein ganz praktischer: wir entgehen dadurch der Urlaubszeit, die sich mit den letzten Vorbereitungen für eine Konferenz nicht wirklich verträgt. Der Ort bleibt der gleiche, d.h. die Konferenz findet wieder in der Duisburger Mercatorhalle statt, für uns mittlerweile ein vertrauter Ort, auf den wir uns jetzt schon wieder freuen.

Zurück zu unserer Idee: rund um die stARTconference ist in den letzten Jahren eine Community entstanden, in der viele für sie interessante Kontakte knüpfen und Partner für gemeinsame Projekte finden konnten. Auch uns ist es so gegangen und wir sind dankbar, dass die Möglichkeiten einer solchen Community in diesem Ausmaß genutzt wurden und werden.

Lässt sich mit der Hilfe einer solchen Community auch eine Konferenz vorbereiten und realisieren? Wir wissen es ehrlich gesagt nicht, wagen aber den Versuch. Unser Ziel ist es, in die Konferenz möglichst viele Ideen einfließen zu lasse und vor allem Planungssicherheit zu haben, damit sich die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen lässt. Wie wollen wir dieses Ziel erreichen? Auf dem stARTconference-Blog haben wir es so formuliert:

  • „Wir haben für die stART11 ein Budget von 260.000 Euro errechnet. Darin sind alle Kosten für Räume, SprecherInnen, Catering, Druckarbeiten, Organisation, PR, Website, HelferInnen, Konferenz-Wellness, Sponsoring, Dokumentation…und viele weitere kleinere Posten enthalten.
  • Würden 400 TeilnehmerInnen zusagen und je 650 Euro für ein Ticket bezahlen, könnten wir sofort mit der Realisierung der stART11 beginnen. Dass dieser Preis aber nicht realistisch ist, wissen wir.
  • Also sind wir die Sache anders herum angegangen: Wir werden bereits ab heute die Unterstützer der stART10 ansprechen, ob sie uns wieder bei der stART11 als Sponsoren zur Seite stehen. Diese Summen werden dann aktuell von den 400 Tickets á 650 Euro abgezogen. Wir haben bereits mit Sponsoren gesprochen und werden in den kommenden Tagen hier die ersten Unterstützer vorstellen. Schon an dieser Stelle können wir aber verraten, dass wir mittlerweile schon bei einem Ticketpreis von unter 400 Euro angelangt sind.
  • Aber das, was die Sponsoren erfahrungsgemäß einbringen können, reicht noch nicht. Es bleiben noch jede Menge Arbeiten, die finanziert werden müssen, oder von Freunden und Freiwilligen ausgeführt werden müssen. Und hier schlägt Ihre Stunde…
  • …denn Sie können zu stART11en werden!
  • Wir sind uns sicher, dass viele Dinge, die für uns sehr mühevoll sind, für einige von Ihnen ein Klacks sind. Daher bitten wir Sie, dieses Know-How einzubringen und uns bei der Realisierung der stART11 zu unterstützen. Darüber hinaus freuen wir uns über jede gute Idee, die zum Gelingen und zur Finanzierung der stART11 beiträgt. Das heißt, die stART11en unterstützen uns durch ihr Know-How und ihre Ideen! Natürlich haben wir schon ganz konkrete Ideen, wo wir Unterstützung benötigen. Auf der anderen Seite gibt es aber wahrscheinlich Dinge, auf die wir selbst nie kommen würden. Auch dafür sind wir dankbar! Die Details dazu kommen in den nächsten Tagen.
  • stART11en haben neben dem Titel aber auch noch einen anderen Vorteil: Sie werden den günstigsten Ticketpreis erhalten, der möglich ist, also bestenfalls nichts für ihre Teilnahme an der Konferenz zahlen.
  • Alle anderen TeilnehmerInnen bezahlen grundsätzlich einen Basispreis von 100 Euro, der sich ggf. noch um die Summe der trotz aller Hilfe nicht bei Null stehenden Ticketpreise erhöht.“

Wir haben uns 4 Monate Zeit gesetzt, um dieses Ziel zu erreichen, genauer gesagt bis zum 28. Februar 2011. Danach werden wir Sie bitten, verbindlich ein Ticket zu bestellen, damit wir Planungssicherheit bekommen. Das Geld wird auf ein durch einen Anwalt kontrolliertes Treuhandkonto bei der GLS Bank einbezahlt. Wie hoch der Preis ist, wissen wir heute noch nicht, hoffen aber, dass er möglichst niedrig ausfällt. Wie gesagt: wir haben ihn schon mal unter die Grenze von 400 Euro drücken können.

Ob die stART11 ein Erfolg wird, entscheidet sich also in den nächsten Monaten und hängt auch von Ihnen ab. Wie Sie sich an der stART11 beteiligen können, wie Sie eine/r der stART11en werden und was wir Ihnen neben einem günstigen Ticket noch anzubieten haben, das erfahren Sie in den nächsten Tagen hier und auf dem Blog der stARTconference.

Vielleicht wollen Sie auch noch wissen, was sich hinter den stART11en verbirgt? Mit den stARTelfen spielen wir auf den inhaltlichen Schwerpunkt der stART11 an, das Thema Storytelling. Wir sind der Überzeugung, dass der Erfolg der Social Media-Aktivitäten auch davon abhängt, welche Geschichten wir erzählen, wie wir sie erzählen und wo wir sie erzählen, also auf welchen Plattformen und Kanälen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie uns in den nächsten zwölf Monaten auf unserem Weg nach Duisburg begleiten, denn eigentlich beginnt die stART11 schon heute.

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