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Ein kleines Tool visualisiert die Vernetzung Ihrer Website

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Marketingberater Sebastian Voss hat via Facebook auf ein ganz interessantes Tool der Firma TouchGraph aufmerksam gemacht, den TouchGraph Google Browser, mit dessen Hilfe sich die Vernetzung von Websites abbilden lässt. Und das auf Basis der Daten, die Google zur Verfügung stehen. Auf diese Weise kann man sehr einfach feststellen, wie die eigene Website vernetzt ist. So sieht das zum Beispiel mit dem Kulturmanagement Blog aus (zur Vergrößerung bitte die Grafik anklicken):

Damit kann man aber nicht nur sein Ego befriedigen, sondern auch herausfinden, ob man eigentlich mit den richtigen Seiten vernetzt ist. Sprich, erreiche ich eigentlich über die Vernetzung meine Zielgruppe? Mindestens ebenso spannend ist es natürlich, wenn man verschiedene Seiten miteinander vergleicht. Als Beispiel habe ich in dem Fall die Albertina und das Brooklyn Museum gewählt.

Die beiden Grafiken zeigen, dass die Seiten unterschiedlich vernetzt sind, wobei es aber zu berücksichtigen gilt, dass hier z.B. die Vernetzung im Social Web nicht abgebildet wird. So fehlen etwa die Links in Richtung Facebook und Twitter. Außedem stelle ich mir die Frage, ob die Websites dieser beiden Museen wirklich hauptsächlich mit anderen Museumsseiten verbunden sind, denn um die Zielgruppen zu erreichen, müsste man sich ja eigentlich dort aufhalten, wo die Zielgruppen sind. Ob die sich permanent auf Museumsseiten aufhalten, wage ich zu bezweifeln.

Aber nicht nur die Vernetzung von Websites lässt sich so darstellen, auch Schlagworte oder Namen lassen sich bei dem Tool eingeben. Ich habe z.B. nach Jerzy Grotowski gesucht und dabei festgestellt, dass ein schon vor Jahren abgeschlossenes EU-Projekt hier immer noch sehr präsent ist. Das heißt, auf dieses Weise lässt sich auch herausfinden, ob man in einem bestimmten Themenfeld so präsent ist, dass man auch wahrgenommen wird. Bei mir ist das z.B. der Begriff Projektstrukturplan. Wenn ich den in dem Tool eingebe, dann taucht das Kulturmanagement Blog in der Grafik auf.

Ob das dann nicht nur einfach nett aussieht, sondern auch den Tatsachen entspricht, kann man z.B. mit dem Free Monitor for Google herausfinden, mit dessen Hilfe sich die eigene Position bei Google bezüglich frei definierbarer Schlagworte kontrollieren lässt. Hier sehen Sie dann, ob es Ihnen gelungen ist, Themenfelder zu besetzen oder ob weitere Anstrengungen nötig sind.

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  2. Ich hatte den Tweet mit dem Hinweis gleich weitervertwittert. Aber mal dumm nachgefragt: Touchgraph gibt es doch schon so lange (habe ich schon vor vier Jahren in Praesentationen verwendet) – ist jetzt was Neues dabei?

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  3. @Stefan Balazs: ich kann es Dir leider nicht sagen, weil ich das Tool noch keine vier Jahre kenne.🙂 Meinst Du nicht, dass das vor allem davon abhängt, ob Google sein „System“ in den letzten vier Jahren verändert hat?

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