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Drei Konferenzen, auf denen ich dabei sein darf

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Neben vielen interessanten Seminaren und Workshops in Deutschland, Österreich und erstmals auch in Südtirol bin ich in der nächsten Zeit auch auf einigen Konferenzen dabei. Los geht es nächste Woche (28./29. Oktober) mit dem kulturinvest Kongress 2010 in Berlin, wo ich eingeladen wurde, das Forum Online- & Social Media Marketing zu moderieren. Mit Ulrike Schmid, Tim Ringel und Christian Reimann darf ich drei interessante Gäste zu diesem gerade sehr aktuellen Thema begrüßen. TimRingel ist Experte in Sachen Online-Marketing, betreibt ein eigenes Blog und hat 1999 die Firma metapeople gegründet, ein Unternehmen, das nicht überraschend Dienstleistungen im Bereich Online- und Social Media Marketing anbietet. Quasi als Vorbereitung auf den Freitagnachmittag können Sie schon mal den von metapeople herausgebrachten Report Social Media Marketing lesen. Vor allem die auf Seite 4 zu findende Grafik „Kategorisierung und Impact von Social Media finde ich interessant.

Ob Kultureinrichtungen diesen Impact nutzen können, diese Frage beantwortet Ulrike Schmid, Kommunikationsexpertin und vielen wahrscheinlich durch ihr Blog Kultur 2.0 und als Sprecherin der stARTconference bekannt. Sie wird ihre vor kurzem veröffentlichte Studie, in dem sie das Social Media-Engagement deutscher Museen und Orchester untersucht hat, vorstellen, die viele von Ihnen unter Umständen schon kennen.

Christian Reimann schließlich arbeitet bei der Firma Music Networx , die Sie vielleicht wegen ihres großen Angebots an Musik Streams bereits kennengelernt haben. Reimann geht der Frage nach, inwiefern solche Streaming-Angebote als Zukunftsmodell  für den darbenden Musikmarkt dienen können?

Ich werde aber bereits am Donnerstag in Berlin sein, denn natürlich interessieren mich auch die anderen Foren, in denen es beispielsweise um das Thema Kultursponsoring, Kundenbindung mit Hilfe des Internets oder innovative Kulturkommunikation geht.

„Auftakt Kulturpolitur. Kultur und Wirtschaft neu denken“ in Rendsburg

Am 18. und 19. November bin ich dann in Rendsburg beim Nordkolleg zu Gast, wo das Team von Schwarz+Weiss beim zweitägigen Symposium Auftakt Kulturpolitur neuen Formen der Zusammenarbeit von Kultur und Wirtschaft auf die Spur zu kommen hofft. In der Diskussionsrunde, zu der ich eingeladen worden bin, soll es genau um diese Formen der Zusammenarbeit gehen. Ich denke, Kunst und Kultur haben einiges zu bieten und so sollten Kultureinrichtungen ihren Partnern aus der Wirtschaft auf Augenhöhe begegnen.

Gespannt bin ich vor allem nach dem heutigen Treffpunkt KulturManagement auf den Vortrag von Elisabeth von Helldorff, der den schönen und provokanten Titel „Kultursponsoring ist tot“ trägt und sicher auf Widerspruch stoßen wird. Ob Kultursponsoring schon tot ist, weiß ich nicht, aber es wird sich zumindest weiterentwickeln müssen, sonst ist es in Bälde tot. Auf alle Fälle bieten die zwei Tage ein ganz spannendes und für den Kulturbereich ungewohntes Programm.

Taten.Drang.Kultur in Ludwigsburg

Im nächsten Jahr, nämlich am 10. und 11. Februar geht es dann nach Ludwigsburg, wo die StudentInnen des Instituts für Kulturmanagement den Kongress Taten.Drang.Kultur organisieren. Ich freue mich darauf, dort einen Vortrag zum Thema Kulturmarketing Online halten zu dürfen und bin gespannt, wie der Blick zurück auf 20 Jahre Kulturmanagement ausfällt und, was noch viel wichtiger ist, wie die nächsten 20 Jahre in der Vorausschau aussehen werden.

Auch hier gibt es bereits ein Programm, aus dem für mich der Vortrag von Pius Knüsel, Geschäftsführer der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, hervorsticht, weil er diesen bereits im Blog angekündigt hat und dabei den Kulturmanagern vorwirft, über die 1980er Jahre nicht hinausgekommen zu sein. Ich maße mir nicht an, die Kulturpolitik der Schweiz zu beurteilen, weil mir dazu das Wissen fehlt. Aber bezogen auf andere Länder würde ich mir wünschen, dass die Kulturpolitik bald in den 1980er Jahren angekommen ist. Hilmar Hoffmann wurde 1970 Kulturstadtrat in Frankfurt und wenn man mich nach Namen aus der Zeit danach fragt, dann fallen mir nicht viele ein. Langweilig wird es also nicht, ganz im Gegenteil. Aber das zeichnet eine gute Konferenz ja aus.😉

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  1. Christian Reimann habe ich im letzten Jahr gehört – hat mir sehr gut gefallen. Vor allem die Sache mit den USB-Sticks direkt nach dem Konzert finde ich klasse!

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