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Technologietrends für den Kunst- und Kulturbereich

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Über einen Beitrag des Museum Strategy Blog bin ich gerade auf die Website des Edward and Betty Marcus Institute for Digital Education in the Arts (MIDEA) aufmerksam geworden. Das Institut ist, wenn ich mich nicht täusche, erst dieses Jahr gegründet worden und beschäftigt sich mit neuen Technologien und ihrem möglichen Nutzen für den Museumsbereich.

Besonders interessant ist der Horizon-Report 2010, der versucht, die wichtigsten Technologietrends für den Museumsbereich zu skizzieren. Aktuell sind es die Themen mobiles Web und Social Media, mit denen sich Museen konfnrontiert sehen und auf die sie in irgendeiner Weise reagieren müssen. Aber schon in zwei bis drei Jahren werden uns neue Themen bewegen, nämlich Augmented Reality und Location-based-services.

„Museum educators arguably have always been in the business of augmenting reality, creating bridges between objects, ideas, and visitors, but augmented reality technologies are now allowing this to happen more fluidly and easily than ever. Location-based services offer museums to extend conversations about history, art, science, and more out into their communities, effectively extending the galleries to include public works, historical sites, and much more. Within the next few years, the opportunities offered to museums via the adoption and creative implementation of these two technologies will only expand. Consider a museum environment in which visitors can access deep, rich experiential learning, information, and services in a range of formats, each presented at the exact time and place when it is most meaningful — even beyond the boundaries of the museum itself,“

heißt es in dem Report. In vier bis fünf Jahren werden sich die Museen dann mit den Herausforderungen des Gesture-based-computing und dem Semantic Web konfrontiert sehen:

„Gesture-based computing is already strong in the consumer market and we are seeing a growing number of prototypical applications for training, research, and study, though this technology is still some time away from common educational use. Mobile devices controlled by natural movements of the finger, hand, arm, and body are common, and other devices incorporating these approaches soon will be.“

Ich habe leider erst die Zusammenfassung der insgesamt 40 Seiten gelesen, denke aber, dass nicht nur der Museumsbereich vor diesen Herausforderungen steht, sondern der gesamte Kunst- und Kulturbereich.

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  1. Es ist ziemlich sicher, dass die Technologiekonvergenz der Felder AR, VR und das mobile Internet unseren Alltag stärker verändern als das Internet in seiner Version 1.0 selbst. AR wird als Technologie in viele Bereiche einwirken: Verkehrsleitsysteme/Navigation, Lernen, in der Fertigung und im Bereich Alterspflege. AR mit VR und dem mobilen Internet wird unseren Alltag nachhaltig verändern und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass AR auch im Bereich Kunst und Kultur einwirkt. Sehr eindrucksvoll fand‘ ich das virtuelle Grafitti: http://www.avameo.de/index.php/2008/02/03/augmented-reality-trifft-auf-grafitti/

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