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Social Media: strategische Ansätze im Museumsbereich – ein Ausblick auf die stARTconference

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In gut einer Woche, am 8. September, findet im Vorfeld der stART10, mit der Pre-Konferenz stARTmuseum10 eine Veranstaltung statt, die sich auf den Social Media-Einsatz im Museumsbereich konzentriert. Nach der Präsentation von Gerd Leonhard werde ich mich in meinem Vortrag mit der Frage beschäftigen, wie Museen Social Media erfolgreich für sich nutzen können.

Am Wochenenende habe ich die Struktur für diesen Vortrag erarbeitet, im nächsten Schritt geht es um die Details, die Praxisbeispiele und am Ende natürlich auch um die Gestaltung der Folien. Für diejenigen, die am Mittwoch nächster Woche dabei sein werden, gibt es hier schon einmal die wichtigsten Punkte vorweg, damit sie wissen, was sie erwartet. Für alle anderen ist es vielleicht ein Anreiz, sich kurzfristig noch zu einem Besuch der stARTconference zu entschließen.😉

  • Warum Social Media: häufig genannt wird die Suche nach neuen Zielgruppen, die Aussicht auf einen billigen Marketingkanal und die Tatsache, dass es alle tun. In der Praxis erfolgt die Einführung oft subversiv, d.h. „privat“ durch MitarbeiterInnen.
  • Social Media: Pro & Contra: vor allem dieser subversive Einstieg führt oftmals zu der Frage, wie sich denn jetzt der Chef am besten überzeugen lässt, was in die Suche nach dem Für und Wider mündet.
  • Die Funktionen der Social Media-Tools: Der Bereich der Social Software besteht nicht nur aus Facebook und Twitter, sondern aus einer Vielzahl von Applikationen, die sich verschiedenen Kategorien zuordnen lassen.
  • Der Nutzen der Social Media-Tools: eigentlich kann ich erst dann wirklich über das Für und Wider von Social Media diskutieren, wenn ich deren Nutzen kenne.
  • Social Media ≠Marketing: kennt man Funktion und Nutzen der verschiedenen Tools, wird einem schnell klar, dass die Gleichung Social Media = Marketing so nicht stimmt, Social Media kann noch einiges mehr (Stichworte: Projekt- und Wissensmanagement, Update: Kulturvermittlung).
  • Online-Marketing und Social Marketing: ob Online oder Social Marketing, es sollte immer ein Gesamtkonzept geben, das die Online- und Offline-Aktivitäten integriert.
  • Zielgruppenanalyse: meist sollen sich die Social Media-Aktivitäten an jüngere Zielgruppen richten, aber wer macht eigentlich was im Social Web?
  • Die Ziele der Social Media-Aktivitäten: Marketing ist nicht gleich Marketing, auch auf Facebook lassen sich ganz unterschiedliche oder auch mehrere Ziele verfolgen, Stichworte sind u.a.: Kundenzufriedenheit, Communitybuilding oder Partizipation.
  • Auf welchem Weg (Strategie) und mit welchen Hilfsmitteln (Tools) erreiche ich mein Ziel? Die Frage nach der richtigen Strategie und den dazu passenden Tools hängt von den jeweiligen Rahmenbedingungen ab. Einflussfaktoren sind u.a.: Zeit, Geld, aber auch Spaß und Experimentierfreude.
  • Wichtige Voraussetzungen: die wohl wichtigsten Voraussetzungen sind das Commitment der Führungsetage und die Erstellung von Social Media Guidelines, damit auch klar ist, wer was via Twitter oder Facebook kommunizieren darf.
  • Evaluierung: woran messe ich denn jetzt den Erfolg? Hier wird oft vom „Return of Investment“ gesprochen, einem Begriff, der sonst im Kunst- und Kulturbereich meist verpönt ist.

Mehr passt bei mir nicht rein in ca. 60 Minuten. Anmerkungen, Ergänzungen?

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