Beitragsformat

Social Media: die Vorteile in der internen Zusammenarbeit werden häufig übersehen

10 Kommentare

Gerade habe ich mir dieses Interview angesehen, das Ulrike Reinhard mit Frank Röbers von der Synaxon AG geführt hat (sorry, ich bin zu blöd, um es hier einzubinden). Darin geht es um die Vorteile, die der Einsatz von Social Media dem Unternehmen in der internen Zusammenarbeit bringt.

Noch viel spannender ist aber eigentlich das, was Frank Röbers über die Entstehung des Interviews im Firmenblog schreibt. Er hat im Vorfeld die MitarbeiterInnen gefragt, welche Vorteile sie im Einsatz solcher Tools sehen.

Wenn mich Kulturbetriebe in Sachen Social Media ansprechen, geht es meist um die Kommunikation mit den externen Zielgruppen, um die Ansprache neuer Zielgruppen oder um mehr verkaufte Tickets. Würde sich nicht vielleicht in der internen Zusammenarbeit oder in Kooperationsprojekten durch den Einsatz solcher Tools die Zeit einsparen lassen, die häufig fehlt,um Facebook, Twitter & Co den eigenen Ansprüchen entsprechend nutzen zu können?

10 Comments Join the Conversation

  1. Die interne (geschlossene) Nutzung von Social Media hat m.E. auch den Vorteil, dass Leute, die noch keinen Kontakt damit hatten, relativ angstfrei und spielerisch ausprobieren können, damit umzugehen.

    Man unterschätzt glaube ich oft die Vorbehalte, die jenseits der „Digital Divide“ noch pauschal gegen das Internet und Social Media vorgebracht werden. Viele der Ängste (z.B. in Bezug auf Datenschutz) sind wohl auch sehr berechtigt.
    Vielleicht steckt aber auch manchmal einfach die Furcht dahinter, sich zu blamieren – es aber schwierig zu vermitteln, wie man damit umgehen kann, wenn sich die Leute scheuen es überhaupt mal auszuprobieren.

    Die Vorteile dieser Art, miteinander umzugehen und das Vergnügen, das es bereiten kann, spürt man erst, wenn man hineinspringt und es macht –

    – denn wie erkläre ich die Schönheit der Farbe „Blau“ einer blinden Person?

    Ich denke, wenn einmal der Bann gebrochen ist, wird man auch „hinaus“ gehen in die offene Welt der Social Media – und man wird diese eigene Öffnung auch als Bereicherung empfinden können.

    Gefällt mir

    Antworten

  2. @Norbert: für mich ist das kein Widerspruch, denn der dahinter stehende Enterprise 2.0-Ansatz impliziert ja nicht die Bereitschaft, sämtliche Internas mit allen Menschen dieser Welt zu teilen.

    Ich glaube aber, und da stimme ich mit @spoxx überein, dass man im Laufe der Zeit erkennen wird, dass Offenheit eine „Bereicherung“ darstellt. Vermutlich gilt das nicht für alle Dinge, aber für sehr viele.

    Aber zurück auf die operative Ebene: Eine Organisation, in der Informationen nicht mehr per Email hin- und hergeschickt, sondern in einem Wiki gesammelt werden, hat die Chance auf Produktivitätsgewinn, der unter Umständen sogar finanziell dargestellt werden kann. Und ist das nicht genau das, was viele sich wünschen, wenn sie sich überlegen, Social Media einzusetzen?

    Gefällt mir

    Antworten

  3. @chris

    zum einbetten:
    unten rechts neben dem video ist ein gelber schalter „share“ und daneben ein schalter für format (default: email). da kannste auch wordpress.com wählen.

    Gefällt mir

    Antworten

  4. Pingback: Enterprise 2.0 bei der Synaxon AG | Filterraum

Leave a Reply

Required fields are marked *.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s