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150 Jahre amerikanische Kunst auf einer Website

1 Kommentar

1918 gegründet war die „Phillips Collection“ bei ihrer Eröffnung im Jahr 1921 das erste amerikanische Museum für moderne Kunst.

„Duncan Phillips established the museum with his mother, Eliza Laughlin Phillips, as a memorial to two family members—his father, also named Duncan Phillips, who died in 1917, and his older brother, Jim, who died in the 1918 flu epidemic. The brothers had shared an interest in modern art, and Phillips saw the institution as a fitting tribute to his two „lost leaders.“

Wobei der Begriff Museum eigentlich in der Anfangszeit noch gar nicht wirklich zutreffend ist, denn die Kunstwerke waren in den Wohnräumen der Familienresidenz untergebracht. Erst 1930 zog die Familie in ein neues Domizil und machte aus ihrer Sammlung ein „richtiges“ Museum.

Diese und noch viele andere Informationen lassen sich auf der Website finden, die übrigens vorbildlich mit einer Vielzahl von Social Media-Kanälen verbunden ist. Sehenswert ist aber auch die von der Phillips Collection erstellte American Art Timeline, die einen Überblick über 150 Jahre amerikanische Kunst bietet.

„This program provides a view of 150 years of American art as represented in The Phillips Collection. The works illustrate Phillips’s taste and his enthusiasm for contemporary American artists, many of whom he knew personally and whose work he collected in depth“,

heißt es auf der Website. Zu allen KünstlerInnen gibt es Informationen, was auch wichtig ist, denn den meisten werden die zahlreichen Namen wenig sagen. Für Recherchezwecke also eine feine Sache, ich habe mir beim Durchklicken aber die Frage gestellt, ob die Seite nicht noch wertvoller wäre, wenn sie Social Media-Elemente enthalten und so die Kommunikation und den Austausch unter den virtuellen BesucherInnen ermöglichen würde?

Vielleicht erinnern Sie sich noch an diese Grafik von Nina Simon:

In ihrem Beitrag „A Revised Theory of Social Participation via ‘Me-to-We’ Design“ (siehe auch dazu mein Blogpost „Nina Simon: „A Revised Theory of Social Participation„) erklärt sie, wie wichtig die Interaktion zwischen den MuseumsbesucherInnen ist. Für die American Timeline ein solches Konzept zu entwickeln wäre sicher eine spannende Sache.

1 Comment so far Join the Conversation

  1. Na immerhin weisen sie ja auf die verschiedenen Social-Media-Kanäle hin, die sie betreiben. Der Facebook „I like“ Button könnte noch auf einigen weiteren Seiten eingefügt werden. Ein Blog zur direkten Kommunikation wäre sicherlich auch nicht verkehrt.
    facebook-Seite: über 2700 Fans
    twitter-Seite: über 1900 Follower
    youtube-Kanal: 185 Abonnenten

    Schaue ich mir da die deutschen Museen und Kunstvereine an, sieht es in DE immer noch traurig aus (Ausnahme NRW-Forum und Städel)

    Gefällt mir

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