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„Selbstständig – Unselbstständig – Erwerbslos“: Infobroschüre für KünstlerInnen und andere prekär Tätige (Österreich)

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„Arbeitslosigkeit und der Weg zum Arbeitsamt (jetzt Arbeitsmarktservice/AMS) sind schon lange ein fester Bestandteil jener Lebensbiografien, die durch unterschiedliche, kurzfristig wechselnde Beschäftigungen geprägt sind. Kunstschaffende sind durch die spezifische Struktur ihrer Arbeitsbedingungen immer schon eine zentrale Klientel in diesem Spektrum – allerdings wird es immer schwieriger für sie, die Voraussetzungen für einen Bezug von Arbeitslosengeld zu erfüllen“,

heißt es in der Ankündigung dieser vom Kulturrat Österreich herausgegebenen Broschüre, dessen Ziel es ist, aufzuklären und zu informieren. Geklärt wird in dieser Broschüre unter anderem, was wir eigentlich unter dem Begriff Arbeitslosigkeit verstehen und wie die Betreuung von KünstlerInnen in der Arbeitslosigkeit gelöst ist.

Abgeschlossen wird diese Broschüre mit einem vom Kultururat Österreich erarbeiteten Maßnahmenkatalog zur Verbesserung der Arbeitslosenversicherung. Darin  wird unter anderem gefordert, Arbeitslosigkeit anders zu definieren. Wohl wahr.

Eine sehr lesenswerte und hilfreiche Broschüre…

2 Comments Join the Conversation

  1. ich bin seit längerem dabei Informationen zur Selbstständigkeit als Künstlerin herauszufinden. Hierbei handelt es sich wirklich um eine Grauzone. Vorallem bekommt man bei diversen Ämtern immer wieder unterschiedliche Informationen. Als Künstlerin muss ich momentan auch andere Jobs machen, ich bin in einer eher guten Situation, da ich auch noch eine andere Ausbildung habe und in diesem Bereich selbstständig arbeiten kann und auch ortsungebunden. Für Kundenmeetings miete ich mich immer wieder bei youroffice ein um einen professionellen Eindruck zu hinterlassen. Nichtsdestotrotz bin ich für mehr Aufklärung der Neuen Selbstständigkeit. Ebenso sind die Seminare die beim Ams angeboten werden in diese Richtung alle ausgebucht und es ist sehr schwierig einen Platz zu bekommen.

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  2. @Nadine Damsler: es gibt außerdem noch einen „Leitfaden zur Unternehmensgründung für Künstlerinnen und Künstler“, einfach googeln. Der ist zwar von 2010, bietet aber trotzdem noch ganz hilfreiche Informationen. Aber es stimmt, die notwendigen Infos zusammen zu bekommen, ist nicht so einfach. Da wäre es ganz hilfreich, wenn der Leitfaden mal aktualisiert werden würde.

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