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Die EU unterstützt Kooperationsprojekte mit Partnern aus der Türkei und den Westbalkanländern

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In einem aktuellen Call unterstützt die EU Kooperationsprojekte mit Kultureinrichtungen aus den Westbalkanländern (dazu gehören in diesem Fall: Albanien, Bosnien & Herzegowina, Kroatien, die frühere jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro, Serbien und der Kosovo) und der Türkei. Ausgangspunkt ist die Idee, diese Länder an die EU heranzuführen. Dabei setzt Brüssel auch auf die verschiedenen Organisationen der Zivilgesellschaft, in diesem Fall auf Kultureinrichtungen.

Das konkrete Ziel dieses Calls ist es,

„to encourage the development of sustainable partnerships and networks among cultural organisations in order to contribute towards an increased involvement and ownership among CSOs (Civil Society Organisations) as well as citizens in the cultural field“,

heißt es in den Richtlinien. Was für Projekte werden gefördert? In den Richtlinien werden die folgende Beispiele genannt:

  • „Foster exchange of information and experience among cultural operators including artists and cultural professionals in the region and the EU;
  • Foster circulation and access of works of art in the region and the EU;
  • Support regional initiatives/partnerships highlighting the role of culture in economic development, social inclusion , conflict prevention/resolution, inter-cultural dialogue etc. especially in the light of the recently signed Sarajevo Declaration on Intercultural Dialogue;
  • Support the participation of cultural operators in the European policy fora (e.g. Cultural Forum);
  • Cooperation between CSOs aimed at preserving cultural heritage, including educational activities and innovative cooperation between heritage and contemporary creations;
  • Creation of regional tourism projects or similar, oriented towards cultural sites, support to cross-border cultural interaction etc;
  • Initiatives combined with support for the translation of literature within the region and between the EU and Western Balkans and Turkey.“

Weitere wichtige Punkte:

  • Gefördert werden 80% der Projektkosten, wobei der Mindestbetrag der Fördersumme bei 50.000 Euro, der Höchstbetrag bei 300.000 Euro liegt. Insgesamt stehen für diesen Call 2,5 Mio. Euro zur  Verfügung (also eigentlich gar nicht so wenig).
  • An dem Projekt müssen Partner aus drei verschiedenen der oben genannten Ländern sowie einem EU-Staat beteiligt sein.
  • Die Deadline für die Einreichung ist der 1. Juni 2010.

Die Antragsunterlagen können Sie sich von dieser Website herunterladen.

gefunden im Newsletter des Cultural Contact Point Deutschland

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