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Projektmanagement TV

4 Kommentare

Eine gute Idee, die Stefan Hagen und Bas de Baar, beide Projektmanagement-Blogger, da geboren haben: Projektmanagement TV. Während Bas de Baar schon seit längerer Zeit ein englisches Video-Podcast produziert, zieht es ihn nun damit auch in den deutschsprachigen Raum. Und mit Stefan Hagen hat er da den idealen Partner gefunden.

„Wir werden zukünftig mindestens 2-wöchentlich eine kurze Skype-Konferenz abhalten, in der wir aktuelle Themen rund ums Projektmanagement diskutieren. Geplant sind in weiterer Folge auch Interviews mit interessanten Persönlichkeiten aus der PM-Szene“,

schreibt Stefan Hagen in der Ankündigung dieser Kooperation. Die Nullnummer ist bereits online. Stefan Hagen und Bas de Baar stellen darin kurz die Idee von Projektmanagement TV vor und beschäftigen sich dann gleich mit dem Thema Communities im Projektmanagement.

Was mir gut daran gefällt: statt sich erst einmal mit Konzeption, Gestaltung und Layout zu beschäftigen, konzentrieren sie sich auf das Gespräch und verwenden dafür einfach Skype. Ein schönes Beispiel, wie schnell man heute ohne großen Aufwand Videobeiträge produzieren kann. Ich freue mich schon auf die kommenden Ausgaben von Projektmanagement TV.

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  1. Ich finde Eure Idee super und hoffe noch auf viele Sendungen.
    Ich beschäftige mich mit Projektmanagement im Museum (internes Projektteam) für Sonderausstellungen. Besonders interessiert mich die Frage, wie ich PM in ein eingespieltes Team einführen kann und ob es einen Projektleiter in einem sich weitgehend selbst organisierendem Team geben muss.

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  2. @Ines Müller-Spindler: danke für die Rückmeldung, wobei die Sendungen von Stefan Hagen und Bas de Baar sind und nicht von mir.🙂

    Die Frage, wie man in ein eingespieltes Team PM einführen kann, verstehe ich nicht ganz. Was macht denn dieses Team anderes als PM?

    Interessant ist die Frage, ob ein sich selbst organisierendes Team einen Projektleiter braucht? Ich denke ja, weil es Situationen gibt, in denen es darum geht, Verantwortung zu übernehmen. Ganz spannend ist in dieser Hinsicht das Modell der Heterarchie. Dort übernimmt bei Bedarf ein Einzelner temporär Verantwortung und gibt die danach wieder ab.

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    • Das mit der Rückmeldung zum Video ist mir sofort klar geworden, nachdem ich auf Absenden gedrückt habe.:( Vielleicht lesen Stefan Hagen und Bas de Baar dies ja auch noch.

      Jetzt zu der ersten Frage: Mit einem eingespielten Team meine ich in ihrem Job erfolgreiche Menschen, welche seit mehreren Jahren gemeinsam Projekte im Kulturbereich machen, aber die gesamte Planung eher aus dem Bauch heraus erfolgt und auf Erfahrungen beruht. Die Projekte sind immer erfolgreich abgeschlossen worden, deren Umsetzung ist aber ein gewaltiger Kraftakt, was vor allem der unzureichenden Planung geschuldet ist. Mitarbeiterverschleiß, unzureichendes Marketing und Verschwendung von Ressourcen sind die Folge! Also erfolgreiche Projekte ohne PM. Die Hierarchie ist eher flach, Entscheidungen werden oft gemeinsam getroffen. PM ist hier für mich ein Mittel zur Optimierung der Umsetzung des Projektes hinsichtlich Zeit, Kosten, Qualität und damit zur Sicherung des Erfolges!

      Das diese Projekte erfolgreich sind liegt vor allem am Team. Die einzelnen Teammitglieder übernehmen im Zweifelsfall schon Verantwortung ohne diese übertragen zu bekommen. Diese Verantwortung ist aber mit der Rolle eines Projektleiters nicht zu vergleichen. Einen Projektleiter halte ich aber für unumgänglich. Das verschiedene Teammitglieder in einer flachen Hierarchie sich in dieser Rolle abwechseln ist ein interessanter Gedanke! Somit könnten einzelne Phasen eines Projektes jeweils durch einen Anderen geleitet werden.

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  3. @Ines Müller-Spindler: Die Situation, die Sie da beschreiben, kennen wahrscheinlich viele andere Kulturbetriebe auch. man könnte es zwar besser machen, aber man rafft sich trotzdem nicht dazu auf.

    Das Wissen, dass es nur mit „Bauchgefühl“ auch klappt, führt zu einer Art Beratungsresistenz. Hier lohnt es sich unter Umständen, PM mit kleinen Schritten einzuführen, also zum Beispiel das Vorgehen im laufenden Projekt zu dokumentieren und diese Unterlagen dann als Grundlage für das Folgeprojekt zu verwenden.

    Aber so Ratschläge aus der Ferne sind immer eine heikle Geschichte, ist es doch schwer, die wirklichen Gründe zu entdecken.

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