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Wer informiert sich online über Kulturveranstaltungen? Eine Umfrage liefert aufschlussreiche Ergebnisse

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© Tina; Pixelio

Wenn Sie glauben, dass die Zeiten, in denen sich die Menschen via Radio über Kultur informieren, schon lange vorbei sind, dann täuschen Sie sich. Eine vom Online KulturKalender freikarte.at durchgeführten Umfrage zeigt, dass sich die BesucherInnen des Online-Veranstaltungskalenders keineswegs nur auf das Internet verlassen. 18 Prozent nützen neben der Plattform noch das Radio und 29 Prozent werfen auch einen Blick in die Zeitung, um mehr über Kunst und Kultur zu erfahren. Daraus kann man schlussfolgern, dass auch weiterhin über die traditionellen Medienkanäle kommuniziert werden muss.

Überraschend ist für mich, wer den Online-Veranstaltungskalender eigentlich nutzt. Wahrscheinlich vermuten viele, dass sich so vor allem junge Menschen erreichen lassen. Auch das ist falsch, denn

„Die freikarte.at Community ist zum Großteil weiblich (fast 70%),  ‚im besten Alter‘ (85% über 30 Jahre bzw. 44% über 50 Jahre alt), und sehr gebildet (ca. 90% Matura-Niveau)“,

heißt es in der Presseaussendung. Da ist es dann auch verständlich, dass nur eine kleine Minderheit ihre Tickets online kauft:

„Fast die Hälfte der Befragten hat noch nie im Internet Karten gekauft. Bei einer vertieften Befragung gaben 20% der Umfrage-TeilnehmerInnen an, ihre Karten am liebsten beim Veranstalter direkt zu kaufen.“

Wenn Sie mehr über die Ergebnisse der Umfrage wissen wollen, hier finden Sie die Umfrageergebnisse.

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  1. Natürlich kaufe ich meine Karten lieber beim Veranstalter, als über Internetportale. In der Regel sind sie dort im Schnitt 20-30% günstiger und man bekommt „echte“ Karten, nicht diese komische Drucke.

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  2. Die Aussage zum Frage „Welche anderen Medien nutzen Sie, um sich über Kultur zu informieren?“ finde ich gut. Dieses Diagramm hilft einen gesunden Blick zu behalten. – Beste Grüße – FRank

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  3. @Christian Ja, die Preisunterschiede sind wirklich z.T. drastisch. Erstmal sind die Karten an sich oft teuerer, dann kommen Vorverkaufsgebühren und der Versand noch oben drauf.

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  4. @frank: diese Diagramm hilft dabei, nicht zu vergessen, dass es ja Printmedien, TV und Radio durchaus noch gibt.😉

    @Norbert: Du redest jetzt aber von Portalen. Es gibt ja auch die Online-Ticketshops der Kulturbetriebe selbst, bei denen die Karten gleich viel kosten.

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  5. @Christian Muss man im Einzelfall schauen, viele Einrichtungen bieten die Karten über ein Portal an. Dieser ist integriert in die Präsenz der Einrichtungen.

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  6. Danke Norbert! Wenn man sich durchliest, was da zum normalen Ticketpreis noch alles dazugerechnet wird, dann kommt man sich wie im Flieger vor.🙂 Kein Wunder, dass sich der Online-Ticketkauf nicht durchsetzt…

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  8. Ohne zu glauben in irgend einer Weise repräsentativ zu sein: ich informiere mich praktisch ausschließlich über Online-Kanäle. Einen sehr geringen Prozentsatz bekomme ich via Radio mit, geh dann aber unmittelbar im Netz auf Suche. Find ich da nichts, ist die Geschichte aus und erledigt. Die Zeit weiter zu suchen, zu telefonieren, irgendwo hinzufahren und mich etwa noch anstellen zu müssen usw. nehm ich mir einfach nicht, will ich mir auch nicht nehmen. Selbiges gilt auch für die Kartenbeschaffung, dass da solche Preisunterschiede sind, wie Nobert oben andeutet, war mir nicht bewusst, lässt mich diesen Punkt aber natürlich überdenken😉
    Doch, es gibt Ausnahmen, im 1%-Bereich…

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  9. @Johannes: mmh, so ähnlich gehe ich auch vor. Was online nicht auffindbar ist, scheidet aus. Meine Tickets kaufe ich meist bei den Veranstaltern selbst, deshalb sind mir eventuelle Preisunterschiede nicht wirklich aufgefallen. Aber vielleicht war ich da auch nur unaufmerksam. Das nächste Mal schaue ich hin.😉

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  10. @Christian Die Preisunterschiede waren nicht immer da. Als Die Ticketdealer angefangen haben, lebten sie von der Verkaufsprovision. Dann wollten sie aber mehr… Irgendwann ist es mir aufgefallen, weil ich eine Karte für ein Konzert loswerden musste und die Abendkasse billiger war, als was ich bezahlt habe.

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