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„As If It Were The Last Time“

2 Kommentare

„Try to remain invisible“ heißt es in der Kurzinfo des Twitter-Accounts von subtlemob. Die Flashmobs von Improv Evwerywhere kennen Sie wahrscheinlich, subtlemob ist quasi die unsichtbare Variante davon. Die Idee stammt von Duncan Speakman, Sound Engineer am Liverpool Institute of Performing Arts und Mitglied des Vauxhall Collective (auf dieser Flash-Seite – daher kein direkter Link möglich – findet man auch sein Profil).

„Imagine walking through a film, but it’s happening on the streets you walk down everyday. Subtlemobs usually happen in public spaces. The audience listen to a soundtrack on headphones, a mixture of music, story and instructions. Sometimes they just watch the world, sometimes they perform simple scenes for each other. This is invisible cinema, making films without cameras“,

lautet die Antwort auf die Frage, was ein subtlemob sei? Eine noch einfachere Erklärung findet sich in einem Artikel auf der Londonist-Website:

„The idea was simple: find a partner, download one of the instructional mp3s (half of the mob was „Lost“ and the other, „Found“) from the project website, and at exactly 6pm (watches could be synchronized to an exact time posted online), push play. The subtlemob would unfold from there.“

Angekündigt werden die „Aktionen“ auf der Website oder via Facebook. Wer mitmachen möchte, gibt seine Emailadresse an und erhält kurz vor dem Projektstart ein mp3 zugeschickt, das er dann zum vereinbarten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort anhört und die Instruktionen befolgt, die man erhalten hat. So man welche erhalten hat.

„When you put on the headphones you’ll find yourself immersed in the cinema of everyday life. As the soundtrack swells people in the crowd around you will begin to re-enact the England of today. Sometimes you’ll just be drifting and watching, but sometimes you’ll be following instructions or creating the scenes yourself“,

lautet die Erklärung dessen, was da auf einen zukommen kann. Auf keinen Fall sei es aber etwas Illegales, wird man beruhigt.

In der Praxis sieht das dann so aus:

via Arts, Culture and Creative Economy

2 Comments Join the Conversation

    • ich melde mich mal wieder, nach anstrengenden spielarttage in münchen. finde die idee auch interessant. tatsächlich gibt es dafür auch einen österreichischen vorgänger und zwar Oliver Hangl, der mit dem Projekt ON EAR Hörspielfassungen bzw. Filmhörspielfassungen für Blinde dem Publikum auf Funkkopfhörer sendet die im öffentlichen Raum sich bewegen. Oder Rimini Protokoll bzw. damals noch Hygiene Heute mit Stefan Kaegi und dem Projekt Kanal Kirchner wo ein präfabrizierter Thrill per (damals 2001) walkman das Publikum in die verschiedensten Ecken der Stadt schickte und dadurch eine fiktive story mit dem realen Leben/Umfeld vermischte.
      Das Theaterfestival Spielart hat gerade mit den Urbanauten eine flash.mob reihe während des festivals gezeigt die auf die Struktur von Schwärmen versucht hat zurückzugreifen und vor allem über sms und twitter kommunziert wurde.
      http://www.blog.urbanaut.org
      lieben gruß
      Walter

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