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Kulturmanagement in Ludwigsburg: mit einem Blog über den Lehrgang informieren

4 Kommentare

Angenommen, Sie beabsichtigen Kulturmanagement zu studieren und sind nun auf der Suche nach Informationen, um herauszufinden, ob das was für Sie ist und wenn ja, welches der für Sie beste Studiengang ist. Natürlich hat mittlerweile jeder Anbieter eines solchen Studienganges Kulturmanagement eine eigene Website, wo man sich – in der Regel – sehr ausführlich informieren kann.

Nur: besonders einladend wirken die diversen Folder und PDF nicht unbedingt. Hat man Fragen, wird zwar meist eine Ansprechperson genannt, aber wenn einem die eigene Frage zu banal erscheint, dann lässt man es lieber bleiben. Für den Anbieter dieses Lehrgangs ist das ungünstig, denn unter Umständen geht ihm so eine TeilnehmerIn verloren.

Das Problem ist also die Hemmschwelle, eine Frage zu stellen, und mag sie noch so banal erscheinen. Um diese Hürde möglichst niedrig zu halten und mit potenziellen StudentInnen ins Gespräch zu kommen, hat das Institut für Kulturmanagement in Ludwigsburg einen guten Weg gewählt. Es hat für diejenigen, die sich für das berufsbegleitende Masterstudium interessieren ein eigenes Weblog eingerichtet.

blogludwigsburg

Was mir gut daran gefällt. Im Blog wird nicht nur einfach wiederholt, was auf der Website eh schon steht, sondern man versucht, das Studium aus verschiedenen Perspektiven und mit Hilfe verschiedener Medien zu beschreiben. Den Anfang macht der Leiter des Studiengangs, Armin Klein, mit einem Grußwort, gefolgt von einem YouTube-Video, in dem das Bewerbungsprozedere erklärt wird.

Eine gute Idee ist es auch, ehemalige Studenten zu Wort kommen zu lassen. Das macht das Blog sehr lebendig und zeigt, was einen in Ludwigsburg aus der Sicht der AbsolventInnen erwartet.

Wäre ich auf der Suche nach einem Lehrgang, dann würde ich mir wünschen, dass das Blog personifizierter geführt wird. Oder dass zumindest das Blogteam vorgestellt wird. Im Impressum steht zwar, wer da alles dabei ist. Aber wenn ich über das Blog z.B. StudentInnen direkt ansprechen kann, dann ist das ein riesiger Gewinn, denn deren Meinungen zählen mit am meisten.

4 Comments Join the Conversation

  1. Finde ich vorbildlich und meine, dass ein solcher Studiengang eigentlich selbstverständlich diese immanenten Inhalte auch nach außen darstellen sollte. Bin ganz erstaunt, dass dies nicht in der Regel der Fall ist. Ludwigsburg scheint ja da in mehr als einer Hinsicht kreativ zu sein – toll finde ich auch diese Aktion: Dozenten drücken die Hochschulbank/ Rollentausch im Institut http://bit.ly/jvTda.

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  2. Vielen Dank für die lobenden Worte – ich hoffe, die Hürde ist gering genug, so dass die Kommentarfunktion auch wirklich genutzt wird, was bisher ja leider noch nicht der Fall ist. Und natürlich auch Danke für die Verbesserungsvorschläge – gute Idee, ich überlege gerade, ob es sinnvoll ist, für jeden ein eigenes Account anzulegen oder eine Seite „Über das Blogteam“ besser wäre… Mit besten Grüßen aus Ludwigsburg, Simon A. Frank (i. A. des „Blogteams“)

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  3. @Simon: Der erste Kommentar ist immer die größte Herausforderung.🙂

    Eigener Account oder Seite über das Blogteam: ich finde beide Ideen gut. Wichtig ist wahrscheinlich, dass man die einzelnen Personen dann auch per Email erreichen kann. Vielleicht ist die Scheu, eine Frage öffentlich zu stellen, doch zu groß? Obwohl entsprechende Fragen und die Antworten darauf wahrscheinlich vielen nützen würden.

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  4. Pingback: Von „kulturellen Nutzungsformen“ und „künstlerischen Arbeitsformen“ « Das Kulturmanagement Blog

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