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Eine Community aufbauen: leichter gesagt als getan

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Gemeinschaftserlebnis
© Stephanie Hofschlaeger; Pixelio

Vielleicht sind Sie gerade dabei, für Ihren Kulturbetrieb ein Weblog zu starten oder eine Facebook-Seite einzurichten? Dann wird Ihnen wahrscheinlich in diesem Zusammenhang der Begriff der Community begegnet sein. „Bauen Sie eine Community auf“, heißt es immer. Und wenn die dann so richtig groß ist, dann brummt das eigene Geschäft.

Nur wie macht man das eigentlich, eine Community aufbauen? Ein Blog ist schnell gestartet, ein Facebook-Profil schnell eingerichtet. Und dann?

Ich habe schon vor längerer Zeit versucht, die Frage zu beantworten, wie man eine Community aufbaut. Jetzt hat Jeremiah Owyang die wichtigsten Punkte zusammengefasst, die man beim Aufbau einer Commmunity beachten sollte. In seinem Blogpost „How To Kick Start A Community –an Ongoing List“ weist er aber darauf hin, dass es sich dabei um eine offene Liste handelt, die noch weiterer Ergänzungen bedarf. Aber wer sich an dem orientiert, was Owyang hier auflistet, befindet sich schon mal auf einem guten Weg:

  1. „Create compelling content on a recurring basis.
  2. Reward users who fill out their profile.
  3. Invite community influencers and advocates to the community first.
  4. Encourage interaction through conversations.
  5. Reward top contributors.
  6. Centralize your community around your real world events.
  7. Virtual Events integrate community.
  8. Integrate with your website –and other customer touchpoints.
  9. Encourage employees to get active.“

Eine der größten Herausforderungen wohl darin, keine halben Sachen machen zu können. Häufig wird nur der äußere Rahmen zur Verfügung gestellt und dann schaut man mal, was passiert. Ergebnis: es passiert gar nichts, wenn dort nicht regelmäßig Inhalte angeboten werden, die andere auch interessieren. Und auch die Inhalte reichen nicht, wenn niemand auf mich reagiert.

Eine weitere Frage beschäftigt mich: Communities lassen sich, was Struktur und Rahmen angeht, leicht im Internet einrichten, z.B. auf Facebook. Heißt das dann, dass ich nur webaffine Menschen in diese Community bekomme oder gibt es auch Möglichkeiten, parallel dazu Strukturen in der realen Welt zu schaffen? Denn wenn diese beiden Welten nicht zusammenwachsen, dann habe ich von der tollsten virtuellen Community nicht sehr viel.

Via Textdepot

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  1. Pingback: “A dancer doesn’t need a stage… only a soul” « Das Kulturmanagement Blog

  2. „oder gibt es auch Möglichkeiten, parallel dazu Strukturen in der realen Welt zu schaffen? Denn wenn diese beiden Welten nicht zusammenwachsen, dann habe ich von der tollsten virtuellen Community nicht sehr viel.“ – das finde ich den spannendsten Punkt an der ganzen Community-Geschichte. Ich glaube auch, dass das Bedürfnis da ist, zumindest bei einer bestimmten Altersgruppe, online in offline zu überführen – dafür muss man Angebote schaffen. Vielen Dank für den
    Herzliche Grüße aus dem quasi Urlaub, Doro

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  3. Hi,

    meiner Erfahrung nach funktioniert eine reine online Community nur in den seltensten Fällen bzw. es dauert ewig diese zu etablieren. „Offline Events“ dienen als Beschleuniger und Katalysator zugleich. Nur durch den direkten Kontakt mit dem Tribe gelingt es eine echte Beziehung zwischen den Menschen herzustellen und den Bedarf zu verstehen.

    Happy community building!😉

    Herzliche Grüße,

    Robert

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