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Unternehmer im Theaterbereich?

5 Kommentare

Theatre needs cultural entrepreneurs as well as artists

Ob so eine Überschrift wohl auch in einer deutschsprachigen Tageszeitung denkbar ist?

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  1. Hi!

    Ich betreibe auch einen Weblog und nebenher auch ein Webradio, welches ich für jeden Interessierten zur Verfügung stelle, der etwas zu sagen hat.
    Und so wie ich das auf deinem Weblog sehe, trifft das ja genau auf dich zu!

    Schau doch mal vorbei [Link entfernt] Ich würde mich freuen!

    PS: Dieser Kommentar ist kein SPAM, ich bin eine hobbygetriebene Privatperson!🙂

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  2. @kekula…ich hab mir die website angesehen … mit der musik wäre ich vorsichtig, so wie du es darstellst bekommst du massive probleme (anmahnanwälte, gema etc.) und das wird teuer.

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  3. Lieber Christian,
    durch die hohe dichte der theaterinstitutionen im deutschsprachigen raum ist ja tendenziell die öffentliche hand als geldgeber und produzent von theaterkunst präsent. das bringt es leider mit sich, dass sogar in der sogenannten freien szene man sich eher an die öffentliche hand als verantwortlicher kunstförderer und ermöglicher wendet und der kulturunternehmer immer den nimbus des schmierigen agenten hat (manche kulturunternehmer bestätigen dieses klischee leider auch). die angst unter den künstlern, dass der kulturmanager/unternehmer nur am (öffentlichen) geld interessiert ist, das doch der kunst zustünde ist somit auch weitverbreitet und bringt es mit sich, dass nun die künstler wie in der landwirtschaftlichen primärwirtschaft alles selber machen: produzieren, vermarkten, handeln. diese überforderung wird in kauf genommen, auch wenn damit die reichweite der eigenen kunst nicht über der jeweiligen innenstadt hinauskommt. Zur Verteidigung muss man aber auch sagen, dass strukturell durch die dichte der öffentlichen theaterproduktionsstätten ein in anderen europäischen ländern üblicher vertrieb von theaterproduktionen in den deutschen landen nicht fuß fassen kann und darum der kulturunternehmer als ermöglicher von theaterkunst kaum überlebenschancen hat.
    liebe grüße aus münchen.

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  4. @Walter Delazer: Der Analyse kann ich nur zustimmen. Wobei ich den Kulturunternehmer gar nicht so sehr außerhalb des Theaters sehen würde. Unternehmerisches Denken kann ja auch aus dem Haus heraus entstehen.

    Was Du über den Kulturmanager schreibst, stimmt mich nachdenklich. Ist es wirklich so, dass diejenigen, die als „Agenten“ arbeiten, so ein Image haben? Ich habe so ein Haltung mir gegenüber noch nie erlebt, würde mich aber auch nicht als Agent, sondern als Berater bezeichnen. Wobei es bei mir häufig darum geht, Fördergelder aufzutreiben. Also eigentlich um das, was Du da beschreibst.

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