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Kunst, mobiles Web und Augmented Reality

3 Kommentare

Vor nicht allzu langer Zeit ging es hier in einem Blogpost um das Thema Mobile Tagging. Klaus Wolfrum hat die mobile Variante seiner Plattform Frankentipps fast ausschließlich mit Hilfe von QR-Codes bekannt gemacht, wie er auf seinem Blog schreibt.

Interessant ist der QR-Code, weil er hilft, den Medienbruch zu überwinden und mich schnell zu (Online)-Informationen kommen lässt. Das heißt, wenn ich irgendwo vor einem Plakat stehe, das auf eine Veranstaltung hinweist und einen QR-Code enthält, dann kann ich diesen Code mit meinem Handy (so mein Handy das kann bzw. über die entsprechende Software verfügt) einscannen, die URL, die sich dahinter verbirgt herauslesen und über mein Handy direkt auf die Website zugreifen. Dort finde ich dann die gewünschten Informationen und im Idealfall kann ich gleich noch das entsprechende Ticket kaufen.

Was das alles genau funktioniert, hat Wilko Hartz in Basiswissen QR-Code ausführlich und leicht verständlich beschrieben. Dort habe ich übrigens auch den Hinweis auf das Firefox Add-on Mobile Barcoder gefunden, mit dessen Hilfe sich in Sekundenschnelle die URL einer Website in QR-Code umwandeln lässt.

QR-Code

Wenn Sie über ein Handy verfügen, das den QR-Code scannen kann, dann probieren Sie es doch einfach mal aus. Alle anderen sei verraten, dahinter verbirgt sich die URL dieses Blogs.

Links, Telefonnummern oder Kontaktdaten lassen sich auf diese Weise umwandeln und digital weiterverwenden. Aber die Entwicklung geht in Riesenschritten weiter, wie das New Curator Blog berichtet. Statt einer URL lassen sich virtuelle Welten entwickeln. Augmented Reality auf dem Handy, darum geht es im Beitrag „Mobile AR„. Zu sehen ist dort unter anderem das folgende Video:

Nicht dass ich Sie jetzt für solche Spiele begeistern will, aber das Video zeigt, mit welchem Content man den Markteintritt am ehesten schaffen kann.😦

Interessant ist aber nicht das Spiel selbst, sondern die Entstehung der virtuellen Welt auf dem Handy. Laut  New Curator kommen hier Barcodes zum Einsatz. Der Spieler hat eigentlich nur ein „Blatt Papier“ vor sich und generiert aus den darauf vorhandenen Codes eine dreidimensionale Welt, die nun nicht unbedingt nur für solche Spiele, sondern natürlich auch für Museen, Theater bzw. generell für den Kunst- und Kulturbereich genutzt werden kann.

Möglich machen das sogenannte Augmented-Reality-Browser, die für Handy bzw. Smartphones entwickelt werden. Das niederländische Unternehmen SPRXmobile habe mit „Layar“  gerade den weltweit ersten derartigen Browser für Smartphones vorgestellt, heißt es in einer erst heute erschienenen Pressemeldung.

„Die Anwendung überlagert das Blickfeld der Handy-Kamera in Echtzeit mit digitalen Informationen“ und benötigt statt Barcodes GPS-Daten. Auch hier lässt das Video erkennen, welches Potenzial in solchen Entwicklungen steckt:

Aber zurück in die Gegenwart. Bis jetzt schöpfen wir ja noch nicht einmal das Potenzial von QR-Codes wirklich aus.

3 Comments Join the Conversation

  1. absolut. AR ist zweifelsohne eine der wichtigsten technologien der naechsten jahre, denn sie bechreibt den wichtigen brueckenschlag zwischen realitaet und netz und erzeugt so wesentlich „reichere“ und intensivere erlebnisse. fuer jeden bereich.

    interessant in diesem kontext auch die top 10 der AR marketingkampagnen (so far) des revolution magazins http://bit.ly/NwdiG

    grueße,
    florian

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  2. Pingback: Augmented Reality Art: bis jetzt wenig beachtet « Das Kulturmanagement Blog

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