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Blogs und Kommentare: nicht mehr am selben Ort

22 Kommentare

Gute Gespräche
© Albrecht E. Arnold; Pixelio

Gute Gespräche brauchen die richtige Umgebung. Dieser „Spruch“ ist mir eingefallen, als ich Robert Lenders Frage „Warum kommentieren Menschen?“ gelesen habe. Robert Lender greift einige Aspekte auf, die das Kommentieren auf Blogs unterstützen bzw. behindern. Wie heißt es bei ihm so schön?

„Viele Kommentare muss noch nicht heißen, dass auch viele kommentieren.“

Auch wenn die Zahl der Kommentare noch immer so etwas wie einen Gradmesser für die Qualität des Weblogs darstellt. Eigentlich ist das ja Unsinn, wie z.B. das Blogpost „Homo Boulevardensis“ von Petra van Cronenburg zeigt. Ein lesenswerter Beitrag, aber Kommentare? Fehlanzeige.

Und dann ist da noch der Kommentar von Wolfgang Jö Dokulil, in dem er schreibt:

„Da können die web-publisher und blogger Partizipation einfordern so viel sie wollen, ich komme nur ausnahmsweise dazu einen Kommentar zu schreiben.“

Kann es sein, dass wir es gar nicht (mehr) schaffen, auf anderen Blogs zu kommentieren? Natürlich haben wir schon davon gehört, dass es wichtig ist, auf anderen Blogs zu kommentieren, um auf sich aufmerksam zu machen. Aber wenn die Zeit doch nicht reicht? Wenn ich mein eigenes Weblog mit Beiträgen füllen, über Twitter Follower sammeln und in den Netzwerken Kontakte finden muss?

Heißt das nun, dass nicht mehr kommentiert wird? Ich denke nicht, aber in den letzten Monaten hat sich im Social Web einiges verändert, behaupte ich. Während früher die Diskussion zu einem Blogbeitrag in den Kommentaren stattfand, ist das heute anders. Die verschiedenen Tools wie Blog, Twitter, FriendFeed oder Facebook sind so zusammengewachsen, dass ich die Diskussion überall führen kann.

Die Diskussionen finden im Social Media-Raum statt. Der Ausgangspunkt kann irgendwo auf einem Blog, auf Facebook oder auch auf Twitter sein und irgendjemand greift das Thema an anderer Stelle auf. Dank Perma- und Backlinks kann man dem Gespräch folgen. Allerdings muss man, denke ich, ein Gespür für diesen Gesprächsraum entwickeln. Sonst fühlt man sich ziemlich hilflos. Die Diskussionen sind auf alle Fälle fragmentierter geworden.

Ob ihre Qualität besser oder schlechter geworden ist? Schwer zu sagen, denn wie hat Robert Lender geschrieben?

„Viele Kommentare muss noch nicht heißen, dass auch viele kommentieren.“

Die Kommunikation hat sich verändert. Hier ein kurzer Dialog, dort eine schnelle Unterhaltung. Viele werden sich zurückerinnern, wie das damals war, als man irgendwo zusammensaß und stundenlang über ein Thema diskutierte. Ob das nun besser oder schlechter war, ist schwer zu sagen. Es ist anders, weil sich unsere Kommunikation verändert hat.

Ich persönlich habe solche Gespräche oder Diskussionen immer geschätzt und schätze sie auch heute noch. darauf verzichten muss ich nicht, denn solche Gespräche lassen sich auch heute noch führen, ganz real. Die Frage ist ja nicht, ob man lieber virtuell oder real diskutiert, sondern wie man beide Bereiche kombiniert. Im Idealfall greift man im Blog ein Thema auf, spricht darüber auf Twitter oder Facebook und führt die Diskussion bei einem Bier weiter.

22 Comments Join the Conversation

  1. Was den angesprochenen Beitrag betrifft, so weiß ich nicht, was im Social Web womöglich diskutiert werden könnte – dazu habe ich schlicht wirklich keine Zeit. Und die Backlinks und dieses Gewusel funktionieren technisch kaum.
    Ich hatte dazu aber schöne Diskussionen – am Telefon. Das sind Menschen, die ich kenne und die darum mein Blog lesen, nicht umgekehrt. Vielleicht reden anderswo Leute miteinander darüber?

    Ich sehe das Bloggen inzwischen wie Artikelschreiben oder wie das Verfassen eines Buches. Der Autor kann sich nur wünschen, dass er Menschen irgendwie bewegt oder ihnen wenigstens nicht die Zeit stiehlt, aber er wird es in den seltensten Fällen erfahren. Leserbriefe gab es auch in Papierzeiten nur in Fällen von Dauernörgeln oder Ich-muss-dringend-meinen Senf-öffentlich-sehen, nie im Dialog. Der wäre allerdings auch nicht zu schaffen! Verlangen wir da nicht auch ein bißchen viel mit dieser Dauerdialogbereitschaft? Denn den führen LeserInnen ganz sicher irgendwo, wenn sich das Thema lohnt! Brauchen Sie dazu den Autor des Textes?

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  2. Richtig beobachtet und ich denke, da wird sich noch einiges an mash-ups tun müssen, damit diese Diskussion als eins nachverfolgt werden kann. Aber Google Wave ist ja schon unterwegs.😉

    Ich bekomme tatsächlich mehr Feedback über Facebook oder Retweets als in den Blogkommentaren – und beinahe hätte ich diesen Artikel auch über Facebook kommentiert, nachdem ich dort schon „Gefällt mir“ angeklickt hatte.😉

    Und genau da sehe ich den Punkt: bei Blogkommentaren muss man erst das formular ausfüllen bevor man zum eigentlich Eintrag kommt. Im social Web erübrigt sich das und man kann gleich zur Sache kommen. Das ermöglicht einen noch unmittelbareren Zugang.

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  3. @Petra van Cronenburg: Ja, die Erwartungshaltungen sind manchmal übertrieben hoch. Abgesehen davon möchte ich nicht dabei sein, wenn alle alles kommentieren.🙂

    Wenn die Offline- und die Online-Welt verschwimmen, dann ist es egal, ob ein persönlicher Kontakt mein Blog liest oder ob ich einen Blogleser persönlich kennenlerne. Ich erlebe eher die zweite Variante, aber ist das nun besser oder schlechte? Ich denke, es spielt einfach keine Rolle.

    Und seien wir ehrlich: die große Masse wird nicht zu kommentieren beginnen. Von 100 Lesern werden sich durchschnittlich 90 nie zu Wort melden. Wenn wir also von Kommunikation oder Dialog sprechen, dann bezieht sich das nur auf die anderen 10.

    @Annette Schwindt: Google Wave könnte in der Tat alles über den Haufen werfen. Allerdings wird diese Art der Kommunikation uns noch vor viel größere Herausforderungen stellen. Das will gelernt sein… Aber ich freue mich darauf, denn es kommt meiner Vorstellung von offener Kommunikation in Echtzeit sehr nahe.

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  4. Der Autor spricht mir aus der Seele – man weiß manchmal nicht, wo man die Zeit für all die möglichen und wünschenswerten Social Media Aktivitäten hernehmen soll. Wer nur kommentiert, um Selbstvermarktung zu betreiben, hat den Sinn des Web 2.0 verkannt. Als Nebeneffekt ist dies natürlich willkommen🙂

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  5. Also ich sehe in den virtuellen Diskussionen einen Zugewinn. Wie du ja schreibst, hört man nicht damit auf in der realen Welt mit seinen Freunden vor Ort zu diskutieren.
    Im virtuellen hat man nun zusätzlich die Möglichkeit die räumlichen Distanzen zu überwinden und kommt jetzt sogar mit Leuten auf anderen Kontinenten ins Gespräch. Ich halte allerdings Google Wave nicht für das richtige Mittel die virtuellen Gesprächsfäden zusammenzuführen.

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      • Dem Demo-Video nach ist Wave ein tolles Tool für Teams, um ihre Projekte zu verwalten/koordinieren. Und wenn ich es richtig verstanden habe, müssen alle Teilnehmer zu einer Wave eingeladen werden.
        Zwar kann jeder eine Wave auf seinem Blog einbinden, aber ich halte den Koordinationsaufwand, um damit die verstreuten Diskussionen zu einem Thema zusammenzuführen, für ziemlich hoch.

        Können Waves eigentlich andere Waves als Bestandteile enthalten? Könnte man damit in einer Meta-Wave alle Waves zu einem bestimmten Thema zusammenfassen? Fragen über Fragen

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      • @Ralph Schäfer: Keine Ahnung, ob es dann so etwas wie eine Meta-Wave gibt. Wenn ich das Video richtig verstanden habe, müsste die Vernetzung verschiedener Waves aber möglich sein.

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  6. Ich lese Blogs und kommentiere auch oft in jenen, die ich regelmässig lese (das sind vielleicht fünf oder sechs).

    Was ich vermisse seit die Verzettelung eingesetzt hat, die ich auch beobachte: Die Länge und vor allem die Tiefe von Blogs. Eine meiner liebsten Bloggerinnen (Frau unkultur) hat auf Twitter umgestellt – dabei habe ich ihre Blogeinträge immer gemocht. Twitter ist für mich zu sehr Fast Food; zu sehr Oberfläche. Ich gehöre zu jenen, die gerne länger verweilen möchten, mich dort einklinken möchte, wo ich das Netz als spannend erlebe. Dazu gehört auch, dass die Verfasser von Blogs in den Kommentaren präsent sind.

    Wo ich mich ausklinke; d. h. gar nicht erst einklinke: Aus dem Alles-und-überall-sein. So habe ich zum Beispiel Facebook nur kurz getestet und dann für mich entschieden, dass ich das nicht brauche und vor allem nicht will. Ich konzentriere mich lieber auf einige wenige Möglichkeiten im Netz – und das sind eben die Blogs.

    Dabei stört es mich überhaupt nicht, allfällige Möglichkeiten zu verpassen, nicht „dabei“ zu sein, am virtuellen Leben vorbeizurauschen. Ich bin im Netz aus Freude an der Kommunkation – nicht in erster Linie aus Vernetzungs- und PR-Gründen. Und weil ich im Gegensatz zu Petra fürs Leben ungern telefoniere, ist das Eintauchen in die interaktive Welt für mich eine willkommene Kontaktaufnahme mit Leuten aus der realen Welt, die einfach zu weit von mir entfernt leben, als dass ich kurz auf einen Kaffee bei ihnen vorbeigehen könnte.

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  7. Als demnächst beginnender Blogger finde ich es beruhigend, dass ich dann nicht mehr an der Quantität der Kommentare gemessen werde. Auch ich denke, dass Blogs heute wie Zeitungen konsumiert werden: man liest was Interessantes und blättert weiter. Wenn die Zeit erlaubt, schickt man den Link evtl. weiter oder postet ihn in einem anderen Netzwerk. Und wenn man zuviel Zeit haben sollte (was ich heute morgen eigentlich nicht habe, da sieht man wie das Thema mich fesselt!), dann kommentiert man. Und bloggt selber. Zwischendurch muss man im Leben ja leider auch noch für Geld arbeiten, und manchmal essen und schlafen …🙂

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  8. @Zappadong: Das schöne ist, dass wir all diese Tools so nützen können, wie wir es für richtig halten. Wer twittern möchte, soll twittern und wer bloggen will, soll bloggen. Gefährlich wird es da, wo wir glauben, etwas machen zu müssen. Und ja, ich schreibe auch lieber als ich telefoniere.🙂

    @Gabriele Bryant: Bei mir waren das anfangs nicht so sehr die Anderen, sondern ich selbst, der glaubte, die Zahl der Kommentare sind das entscheidende Kriterium. Aber auch hier gilt: ob es ein Kriterium sein soll, muss man selbst entscheiden.

    Wobei ich auch gestehen muss: gerade am Anfang, wenn man noch unsicher ist, freut man sich über jeden Kommentar und zieht daraus die Energie für kommende Beiträge. Wahrscheinlich gäbe es dieses Blog hier nicht mehr, wenn nie jemand kommentieren würde.

    Heute findet der Austausch dann häufig auch über andere Kanäle statt, aber völlig gleichgültig sind mir Rückmeldungen bis heute nicht.🙂

    In diesem Sinne danke an alle für die vielen Kommentare hier im Blog!

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  9. @zappadong+CHF
    Von wegen telefoniere ich gern – nur mit Auserwählten.😉 Nein, ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich ein „runderes“ Bild von einem Gegenüber bekomme, wenn ich die Medien mixe. Gerade der schriftliche Vielschwätzer kann sich mündlich als überschüchtern entpuppen. Sprache gibt ein paar Nuancen dazu – live oder mit Webcam habe ich auch noch Gestik und Mimik, kann dem Gegenüber in die Augen schauen. Das verändert auch die schriftliche Kommunikation schlagartig, finde ich.

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  10. Pingback: Twitter: Literaturwettbewerb und Kulturwandel « Das Kulturmanagement Blog

  11. Da ich einige von euch kenne, klinke ich mich mit einem comment ein – ist dieser Satz nicht schon Programm und Teil der Antwort? Da ich in einem Beruf bin, in dem ich bin, weil ich neugierig bin und der kontaktfreudigkeit erfordert, klinke ich mich ein und…. Ist diese Zwieantwortigkeit nicht schon Programm und… etc.?
    Beides trifft zu – es gibt für alles auf dieser Welt immer Gründe, etwas zu tun oder etwas nicht zu tun. Meistens zumindest je zwei: einen dafür und einen dagegen.
    Also wird wohl immer die Sympathie (ja auch die gibts im virtuellen net(t) – ganz ohne die sinnliche Chemie einer der 5) oder das Interesse entscheiden. Wer sich nicht einklinkt, den hats nicht genug interessiert. Man setzt immer Prioritäten und das bedeutet (wir haben gehört, jeder hat nur beschränkt Zeit und die 24 Stunden sind immer die gleichen aber die Aufgaben eines jeden unterschiedlich), eine Sache verdrängt eine andere von ihrem Listenplatz nach unten. Wenn Du etwas machst, machst (im Regelfall) etwas anderes gleichzeitig nicht.
    Aber ein Aspekt wird hier vergessen und nicht erwähnt – also laßt ihn Euch hinzufügen von einem, für den er der entscheidende ist: das Internet wurde erfunden, um die Kommunikation zu ermöglichen zwischen Menschen, die nicht in geographisch erreichbarer Nähe zu- und voneinander leben. Reale Treffen sind also eine Frage der Verhältnismäßigkeit des Aufwands der zurückzulegenden Reisestrecke und Reiszeit. Treffen tu ich also die in meiner Nähe befindlichen, darüber hinaus erweitere ich meinen Radius durch die virtuelle Reise. Sehr viele neue Menschen erst auf virtuellem Wege für reale Treffen kennengelernt habe ich noch nicht.
    Dafür sorgen eher meine Reisen. Meine Lebensstruktur sorgt da für ausreichend Stoff:
    Eltern in einer Stadt, Freundin in einer zweiten, Meldeadresse an einem dritten, jeder berufliche Auftrag an einer wechselnden x-ten. + Haushalt (mehrere), + persönliche Verwaltung (ratet mal wo die stattfindet (-n kann), und das ganze in drei bis 4 Berufsfeldern. Urlaub ist wenn ich nicht wegfahre – Ferien sind daheim – nur wechselt dieses daheim ständig. Neue Menschen kennenlernen tu ich jeweils an den Orten wo ich halt grad bin. Wenn ich die Stadt wechsle, mußundmöchte ich mit ihnen irgendwie in Kontakt bleiben. Thats it.
    Ansonsten gebe ich Petra recht: schreiben ist schreiben ist schreiben. Das bleibt immer gleich – ich sehe das auch als Publizierungsvorgang nur halt nicht auf Papier (aber niemand hindert jemanden daran es auszudrucken). Dezentrales publishing.
    Freue mich trotzdem mit Euch allen zu kommunizieren. Bevors das http://www.socialweb gab, war meine Kontaktstatistik schlechter trauriger und einsamer und schwieriger und seltener. Und ich war schreibfauler. Und so mußten immer alle auf beiden Seiten warten – ich auf meine Freunde & Kollegen und diese auf mich – und alle konnten nur hoffen, daß die Beziehungen und Kontkate das Warten überleben.

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    • Interessant Ches. Mir geht es z.B. eher andersherum. Ich lerne viele Menschen virtuell kennen und treffe mich dann mit ihnen. Teilweise habe ich so schon Kooperationen begonnen, bevor ich mein Gegenüber dann persönlich kennengelernt habe.

      Aber Du hast Recht: das Social Web erleichtert einem theoretisch das Kommunizieren mit anderen Menschen. Trotzdem bin es aber immer noch ich, der kommuniziert. Wenn ich nicht gerne kommuniziere, dann hilft mir das Social Web auch nicht weiter.

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  12. @christian
    Ich kann mich dir nur anschliessen. Anfangs haben mich Kommentare schon sehr ermuntert weiter zu bloggen. Denn ohne „social network“ hätte ich das Gefühl bekommen allein in den Äther zu schreiben – ohne zu wissen ob jemand überhaupt ein Interesse an meinen Artikeln hat.

    Dass das Kommentieren sich fragmentiert ist unbestreitbar. So habe ich erst jetzt mitbekommen (dank meines Feedreaders), dass du meinen Artikel kommentiert hast.

    Und jetzt muss ich mich von dem „Stress“ lösen, alle Kommentare auf allen Plattformen zu verfolgen. Denn auch nach dem persönlichen Gespräch zu zweit weiß ich nicht, wie die Person einem/einer Dritten gegenüber meine Aussagen kommentiert, wo Aussagefragmente von mir landen,…

    Manchmal bin ich nur verwundert, wenn ein Artikel – von dem ich ganz persönlich mein, der reize zu Kommentaren – keine Reaktion hervorruft. Und dann spricht mich jemand ein paar Monate später darauf an.

    Rein technisch stellen manche Blogger/innen – aus Angst vor zuviel Spam – die Kommentarfunktion für einen Artikel nach ein paar Wochen ab. Ich nicht, denn ich habe schon öfters noch ein Jahr danach interessante, aufmunternde Kommentare erhalten.

    Trotz aller Fragementierung und Relativierung: Kommentare sind mir wichtig und ich schätze sie sehr, da sie mir Anregung, Ermunterung oder auch Gegenargumente oder Hilfestellung bieten.

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    • Wahrscheinlich hängt es davon ab, in welchen Themenbereichen man bloggt, was die Freigabe der Kommentare betrifft. handelt es sich um politische Themen, kann ich eine solche Vorsichtsmaßnahme verstehen.

      Mir geht es wie Dir. Manche Kommentare treffen erst ein paar Wochen oder auch Monate später ein. Manchmal kann das dann ein Anstoß sein, sich wieder mit einem Thema zu beschäftigen. Aber vielleicht ist das ein Privileg eines Blogs, das nicht so sehr auf die Tagesaktualiät setzt?

      Kommentare sind für mich, so wie Du schreibst, sehr wichtig und hilfreich. Ich würde sogar so weit gehen, sie als Teil eines Blogposts zu betrachten. Manchmal kommt es vor, dass ich ein Blogpost lese und dann der entscheindende Satz in einem Kommentar zu finden ist.

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      • Das mit den späten Kommentaren passiert auch bei täglich aktualisierten Blogs, weil viele Neuleser per Suchmaschinenanfrage quer einsteigen. Umso wichtiger finde ich, diese Leute dann auch ernst zu nehmen. Das sind potentielle LeserInnen für morgen.

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  13. Oh, ich wollte damit nicht sagen, wie man es machen muss. Es mag gute Gründe geben, warum Kommentare „abgeschotteter“ sind. Es gibt sogar Blogs, die ohne Kommentarfunktion anscheinend hohe Zugriffszahlen haben. Das muss jedeR für sich selbst entscheiden.

    Ich habe auch schon in den Kommentaren den für mich wichtigen Hinweis gefunden. So gibt es Blogs in denen die KommentatorInnen quais Coblogger sind😉

    @Petra
    Stimmt natürlich. Viele der Spätleser kommen über Suchmaschinen und sind mir ebenso eine Antwort bzw. Reaktion wert.

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  14. @Petra van Cronenburg: ja stimmt, deshalb verstehe ich auch nicht, warum auf manchen Blogs nach einer bestimmten Zeit die Kommentarfunktion ausgeschaltet wird.

    @robert: ist auch nicht so angekommen.🙂

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