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So könnte der Pressebereich Ihrer Website aussehen

6 Kommentare

In meinem Blogpost „Die Idee, junge Kunst zu unterstützen ist gut, aber…„, in dem es um einen Wiener Kunstverein ging, bemängelte ich das Fehlen von aktuellem Pressematerial. Matthias fragte in einem Kommentar, welche Informationen man denn für die Presse bereitstellen müsse?

In einem früheren Blogbeitrag habe ich auf das (kostenlose) eBook „How to Connect With New Media“ von Drew McManus hingewiesen. Dieses eBook ist deshalb sehr hilfreich, weil es aufzeigt, dass es neben den klassischen Printmedien, die weiterhin mit Pressetexten und Fotos bedient werden wollen, mittlerweile auch sogenannte „new media outlets“ (McManus meint damit vor allem Weblogs) gibt. Diese müssen auf ganz andere Art und Weise mit Inhalten versorgt werden, wenn man von ihnen wahrgenommen werden möchte.

Eine Möglichkeit, die eigenen Informationen entsprechend aufzubereiten, stellt der Social Media Room dar. Bevor ich jetzt mit langatmigen Erklärungen beginne, zeige ich lieber zwei Beispiele, wie so ein Bereich aussehen kann. Ich würde ja gerne auf ein paar Kultureinrichtungen verweisen, aber leider sind wir da noch nicht ganz so weit. Deshalb bin ich froh, auf dem Bernetblog zwei schöne Beispiele aus dem Unternehmensbereich gefunden zu haben.

Vor allem der Electrolux Newsroom gefällt mir, weil er so klar strukturiert ist (Bitte Bild anklicken, um zur Originalseite zu gelangen).

Electrolux Newsroom

Was mir auf dieser Seite fehlt, sind die Links nach draußen,die inhaltliche Querverweise ermöglichen. Das wiederum bietet der Newsroom von GM Europe (auch wieder bitte das Bild anklicken):

GM Newsroom

Falls Sie gerade dabei sein sollten, Ihre Website mit einem Pressebereich auszustatten, schauen Sie sich die beiden Seiten doch mal an. Sie zeigen sehr anschaulich, wie man seine Infoseiten in Zeiten von Web 2.0 strukturieren kann und in welcher Form man die Inhalte aufbereiten sollte.

6 Comments Join the Conversation

  1. Tausend Dank für die superhilfreichen Tipps, sowohl hier als auch in den Kommentaren zum ursprünglichen Artikel!

    Alles Gute!
    Matthias

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  2. Das ist mal wieder eine tolle Anregung (Social Media Newsroom), soweit/so speziell hatte ich bislang noch nicht gedacht. Und Links zu kostenloser Fachbuchliteratur sind natürlich auch immer sehr willkommen…
    (allerdings stehe ich gerade auf der Leitung und kann nicht erkennen welche Links nach außen fehlen bei Elektrolux?!)

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    • GM hat so etwas wie eine Blgroll, wo sich Hinweise finden auf Blogs bzw. Websites, die nicht von GM sind. Auf der Electrolux-Seite gibt es nur Links zu Electrolux-Blogs bzw. -Seiten. Wenn man ein Themenfeld abdecken möchte, gehört es, denke ich, dazu, über den eigenen Tellerrand zu schauen.

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  3. Zum Thema „Pressebereich der Webseite“ einrichten, habe ich hier einen Artikel entdeckt, der den Blog von Herrn Henner-Fehr recht gut ergänzt http://www.marketingfish.de/all/wie-sie-den-pressebereich-ihrer-website-optimal-gestalten-5764/
    Wenn man einen Pressebereich bereitstellt muss er 1. von den Journalisten gefunden werden und 2. deren Bedürfnissen entgegenkommen. Denn auch die Redakteure stehen heutzutage bei der Arbei unter einem ziemlich hohen Zeitdruck.

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