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Die Idee, junge Kunst zu unterstützen ist gut, aber…

5 Kommentare

Das „weisse haus“ ist ein Kunstverein, der sich der jungen Kunst verschrieben hat.

„Das weiße Haus wird eine Plattform darstellen, die Kunstschaffenden neben der Präsentation ihrer Werke auch die notwendige Öffentlichkeitsarbeit, die Konfrontation mit verschiedenen Schauplätzen und die Eingliederung in ein Netzwerk bietet“,

heißt es in einem Newsletter von Fiftitu%. Das Konzept klingt spannend. Jedes Jahr sucht sich der Verein mit Sitz in Wien neue Räumlichkeiten und präsentiert dort junge KünstlerInnen. Neben diesen  Räumen, die das ganze Jahr hindurch genutzt werden, gibt es außerdem sogenannte Satellitenprojekte. Als Satelliten werden leerstehende Räumlichkeiten oder Bereiche im Freien bezeichnet, die den KünstlerInnen für eine begrenzte Zeit zur Verfügung gestellt werden. Ein Ansatz, der sehr spannend ist und mich an die Idee erinnert, leere Geschäftslokale als „Auslage“ für z.B. Museen zu nutzen.

Also ein Konzept, das einer Stadt wie Wien nur gut tun kann. Nur etwas mehr Kommunikation würde ich mir wünschen. Eine Presseinfo für 2009 existiert nicht, d.h. es gibt auch kein Material, auf das man bei der Berichterstattung zurückgreifen kann (z.B. ein Foto, das ich für diesen Beitrag verwenden kann). Und wenn dann noch auf der Website der folgende Satz zu finden ist:

„Der Inhalt dieser Website darf nicht zu kommerziellen Zwecken kopiert, verarbeitet, verändert oder Dritten zugänglich gemacht werden“,

dann wird es wirklich schwierig. Das inhaltliche Konzept ist gut, aber PR dürfte es etwas mehr geben. Schade…

5 Comments Join the Conversation

  1. Das erinnert mich an alte Zeiten in Karlsruhe, wo es sogar noch wilder zuging. Künstler aller Bereiche besetzten eine leerstehende Fabrik mitten in der Stadt, die trotz ihrer historischen Bausubstanz herunterkam und abgerissen werden sollte. Wer sich kein Atelier leisten konnte, zog ein in die verfallenden Räume. Viel Kampf gab es damals, jede Menge Alternativkultur und -kunst, offene Veranstaltungen, eine immer stärker werdende Bürgerbewegung, heiße politische Auseinandersetzungen. Längst strahlt die Fabrik in neuem Glanz und beherbergt das weltbekannte Zentrum für Kunst und Medientechnologie http://zkm.de/
    Ohne die Künstler damals undenkbar.

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  2. Hallo Christian!

    Welche Informationen müssten denn für die Presse bereitgestellt werden? Wie baut man so was am Besten auf einer Webseite ein? Gibt es einen unterschied, ob ma Kommunikation für einen Künstler oder einen Musiker machet etc…

    Vielen dank für eventuelle Tipps!
    M

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  3. @Petra van Cronenburg: die Entstehungsgeschichte vom ZKM kannte ich gar nicht, danke für die Info.

    @Matthias: Grundsätzlich macht es schon einen Unterschied, ob Musiker oder z.B. bildender Künstler. Geht es um Musik, kann ich Audiofiles zur Verfügung stellen. Beim bildenden Künstler werden es Abbildungen seiner Kunstwerke sein.

    Welche Informationen braucht die Presse? In diesem Fall wäre ein Pressetext zum aktuellen Programm hilfreich. Dazu Fotos, Zitate der KünstlerInnen und eventuell noch Hintergrundinfos. Das alles würde ich in einen eigenen Pressebereich auf der Website packen. Soll es in Richtung Social Media gehen, dann kann man die Presseinfos per RSS-Feed anbieten und außerdem multimediale Inhalte zur Verfügung stellen, die sich auf andere Websites einbinden lassen.

    Und: Sebastian Voss hat auf seinem Blog mal eine Checkliste zur Verfügung gestellt. Die ist sehr hilfreich, denke ich. Außerdem lohnt es sich, hier im Blog einfach mal die Kategorie PR zu durchforsten.

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  4. Pingback: So könnte der Pressebereich Ihrer Website aussehen « Das Kulturmanagement Blog

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