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Die Spendenbereitschaft hängt von zwei Faktoren ab

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Spende

© M. Hauck; Pixelio

Zu einem interessanten Ergebnis kommt eine Studie des Lehrstuhls für Marketing der Universität Mainz. Im Rahmen einer Online-Befragung kristallisierten sich nämlich zwei Gründe heraus, warum Menschen spenden. Entscheidend ist, welche Beträge die Spendenorganisationen sich von den SpenderInnen erwarten:

„Je niedriger die Spende, desto eher zückt man die Geldbörse“,

heißt es in einer Meldung auf Pressetext. Ab 25 Euro beginne die Spende weh zu tun, wird Frederik Meyer, Mitautor der Studie zitiert.

Kriterium Nummer zwei: gespendet wird nur, wenn die SpenderInnen Vertrauen in die Spenderorganisation haben. Dieses Vertrauen sei viel wichtiger als der Zweck, für den das Geld letztendlich eingesetzt werde.

„Die meisten Menschen spenden, da sie etwas Gutes tun möchten, aus Suche um Anerkennung im sozialen Umfeld oder aus Selbstrespekt. Sie brauchen aber die Gewissheit, dass ihr Geld nicht veruntreut wird“,

so Meyer weiter.

Das heißt, bei Spenden gilt es drei Aspekte zu berücksichtigen:

  • niedrige Beträge
  • Vertrauen in die Spenderorganisation
  • Wissen um die Beweggründe der SpenderInnen (Anerkennung im sozialen Umfeld bzw. Selbstrespekt)

Gerade die letzten beiden Punkte bieten jede Menge Anknüpfungspunkte, um mit Hilfe des Social Web Beziehungen zu den potenziellen SpenderInnen aufzubauen. Nutzen Sie die Netzwerke, um einerseits Beziehungen und ein Vertrauensverhältnis aufzubauen und andererseits den SpenderInnen die nötige Anerkennung zukommen zu lassen. Nur bei den niedrigen Beträgen hapert es etwas, denn wie schon des öfteren erwähnt, sind die (Online-)Transaktionskosten leider noch sehr hoch. Aber das kann sich ja ändern.

3 Comments Join the Conversation

  1. Dank Twitter & co kommen nun total neue Möglichkeiten auf, Spenden zu sammeln! Als Beispiel wären da die Spendenaktionen zu den Waldbränden zu nennen, durch welche in 18h(!) bereits 10.000$ gespendet wurden! unfassbar!

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  2. Pingback: NPO-Blogparade: spenden Sie nur, wenn keine Verwaltungskosten anfallen? « Das Kulturmanagement Blog

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