30GB Online-Speicherplatz
Nachdem meine Festplatte mittlerweile ziemlich voll ist, bin ich gerade am Überlegen, was ich dagegen tun kann. Aufräumen ist natürlich eine Möglichkeit, aber es ist nie schlecht, wenn man die nicht mehr aktuellen Dateien archiviert. Ich habe zwei externe Festplatten, wobei ich gestehen muss, dass sich mein Vertrauen in diese Art der Datensicherung in Grenzen hält. Nachdem ich bereits einmal erlebt habe, wie eine solche Festplatte klingt, wenn sie ihren Geist aufgegeben hat, bin ich ziemlich vorsichtig.
Die Online-Datensicherung ist da ja eigentlich keine schlechte Alternative, so es nicht die einzige Variante der Datenspeicherung ist. Wichtige und sensible Daten würde ich dort zwar nicht unbedingt abspeichern, aber deren Zahl hält sich in Grenzen. Mittlerweile gibt es jede Menge Angebote, über 4shared.com habe ich ja bereits einmal berichtet. 5GB Speicherplatz stehen einem dort zur Verfügung.
Sehr viel großzügiger ist humyo, ein Anbieter, der mir 30GB offeriert. Und wenn die nicht reichen, zahle ich 50 Euro für 100GB (im ersten Jahr nur die Hälfte). Allerdings sind von den 30GB 25 für Multimediadateien reserviert. Ich habe mich gerade angemeldet und das Angebot getestet. Nicht uninteressant, wobei mir der Community-Ansatz ziemlich egal ist. Wichtig ist, dass ich dort ausreichend Speicherplatz habe und einzelne Dateien per Link zum Download anbieten kann.
In der Bezahlvariante kann man außerdem mit Hilfe des Desktop Clients humyo wie eine lokale Festplatte nutzen und die Daten synchronisieren. Back ups sind dann in Echtzeit möglich. Mir reicht jetzt aber erst einmal die Basisvariante.
25 Tools, die Ihnen das (virtuelle) Leben erleichtern
Bevor es jetzt gleich zum Seminar Kulturfinanzierung nach Linz geht, möchte ich Sie gerne noch auf eine Linksammlung aufmerksam machen. Sie enthält 25 Tools, die Sie bei Ihrer Arbeit unterstützen. Die Aufteilung gefällt mir:
- The bare essentials
- Keep yourself up-to-date
- Manage your own productivity
- Set up a blog, website and/or wiki
- Share content with others
- Build content and share it with others
- Bring people together
- Develop and manage courses
Aufgelistet werden keine Nischenprodukte, sondern Basistools für die (Online)-Arbeit, also z.B. der Firefox-Browser. Wenn man sich die Liste so durchschaut, kann man sehr schön erkennen, dass sowohl Programme als auch Inhalte immer häufiger auf fremden Servern lagern. Bei Texten, Tabellen und Präsentationen bin ich aber immer noch vorsichtig und speichere sie am eigenen Computer ab.
Mit zehn dieser bzw. ähnlicher Tools arbeite ich derzeit. Wie viele sind es bei Ihnen?
Welchen Stundensatz muss ich kalkulieren?
© Klaus-Uwe Gerhardt; Pixelio
Wenn Sie nicht in einem Angestelltenverhältnis stehen, sondern auf Honorarbasis arbeiten, dann werden Sie die Frage nach der Höhe des Stundensatzes kennen. Wie legen Sie den fest? Was dürfen Sie verlangen, was gibt der Markt her?
Von einer anderen Seite geht die Österreichische Wirtschaftskammer das Problem an. Sie fragt, was Sie verdienen müssen, um ihre Kosten decken und auch noch davon leben zu können. Was das für Sie persönlich heißt, können Sie auf der Seite des Gründer-Service herausfinden. Dort stellt die Wirtschaftskammer einen Online-Rechner zur Verfügung, mit dessen Hilfe Sie erfahren, welchen Stundensatz Sie kalkulieren und dann auch verlangen sollten, um über die Runden zu kommen.
In neun Schritten geben Sie Ihre geschätzten Kosten auf Monats- und Jahresbasis ein und erfahren am Ende, welchen Stundensatz Sie berechnen müssen, um Ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Mir gefällt dieses Tool sehr gut, weil es ohne großen Aufwand eingesetzt werden kann und Sie so schnell zu einem Ergebnis kommen. Natürlich ersetzt dieser Online-Rechner keinen Businessplan, aber zur Orientierung ist das mehr als ausreichend.
Besonders hilfreich ist es, dass Sie nicht einfach die gesamte Jahresarbeitszeit hernehmen und über alle Arbeitsstunden einen Stundensatz legen, sondern entscheiden können, wie groß der Anteil der produktivierten Stunden ist. Das sind die Stunden, für die Sie auch wirklich ein Honorar verlangen können, denn wahrscheinlich können Sie nicht jede Arbeitsstunde jemandem in Rechnung stellen.
Nachdem sich der Rechner an den österreichischen Steuersätzen und den Beitragssätzen der Sozialversicherung orientiert, ist das Tool vor allem für diejenigen geeignet, die in Österreich arbeiten. Anhaltspunkte liefert es Ihnen aber auch, wenn Sie nicht in Österreich tätig sind. Aber vielleicht kennt ja wer ähnliche Angebote für Deutschland oder die Schweiz?
Für Deutschland gibt es ja das sicher schon bekannte Softwarepaket für Gründer und junge Unternehmen des BMWi, das aber wesentlich komplexer ist und daher nicht so schnell ein Ergebnis liefert.
Outlook: Emails mit Schlagworten versehen
Stephan List hat eine Anleitung entdeckt, wie man seine Mails in Outlook mit Schlagworten versehen kann. Beim Recherchieren bin ich auf eine in meinen Augen noch interessantere Möglichkeit gestoßen., nämlich Taglocity.
Ich habe mir gerade die Präsentation auf der Website angeschaut und bin ziemlich angetan von der Software. Emails mit Tags zu versehen heißt, nicht mehr auf die Ordnerstruktur von Outlook angewiesen zu sein. Ein paar Haken hat die Sache allerdings schon:
- die Software scheint etliche MB an Speicherplatz zu benötigen, in den Systemanforderungen ist von 100 MB die Rede und ich fürchte, mein Outlook kapituliert dann endgültig.
- was mache ich, wenn meine pst-Datei, also die Datei mit allen Outlook-Daten die Obergrenze erreicht und ich archivieren muss? Kann ich die Tags dann mitarchivieren? Oder sind die dann alle weg?
Ich bin eh schon dabei, auf Gmail umzusteigen, meine Zeit mit Outlook wird also irgendwann mal beendet sein. Aber mein Outlook-Archiv mit Tags zu versehen, das wäre schon eine große Hilfe. Daher meine Frage: kennt wer Taglocity und hat schon Erfahrungen damit gesammelt?
Update: Software des BMWi unterstützt UnternehmerInnen
Vor fast einem Jahr habe ich auf das Softwareangebot hingewiesen, mit dem das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie UnternehmerInnen vor allem bei der Existenzgründung, der Erstellung des Businessplans , aber auch im weiteren Planungsverlauf unterstützt. Nun gibt es neu das Softwarepaket in der Version 9.1. Ob Sie nun die Software das erste Mal installieren oder von Version 9.0 auf 9.1 updaten spielt keine große Rolle, denn es sind rund 600MB, die Sie downloaden müssen, um das Programm installieren zu können.
Ich kann aber aus eigener Erfahrung sagen, dass es sich lohnt, das Programm am eigenen PC zu installieren. Ich arbeite schon seit einiger Zeit mit diesem Programm und kann mir gar nicht mehr vorstellen, meine Zukunftsplanungen ohne es zu machen. Ein großes Kompliment und Dankeschön an das Ministerium. Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Download finden Sie hier.
Tote Links aufspüren
Wer kennt das nicht? Man findet einen Hinweis auf eine interessante Website, klickt sie erwartungsvoll an und was passiert? Nichts, lediglich eine Fehlermeldung erscheint.
Ärgerlich ist das aber nicht nur für die UserInnen, die nicht finden, was sie suchen. Mindestens ebenso ärgerlich ist das für mich als z.B. Blogbetreiber, der natürlich kein Interesse daran hat, die BesucherInnen seiner Website mit toten Links zu vertreiben.
Für die NutzerInnen des Firefox-Browsers gibt es da ein kleines, aber sehr praktisches Add-on namens LinkChecker. Das kleine Programm prüft innerhalb kürzester Zeit alle Links einer Website. 193 Links sind auf meiner Startseite zu finden, der LinkChecker hat mir keinen Fehler gemeldet. Hätte ich die alle händisch kontrollieren müssen, wäre ich wohl den ganzen Tag drangesessen. So war das in 4 Minuten erledigt. Sehr praktisch.
Via Technology in the Arts, wo auch der Link zum W3.org Link Checker zu finden ist
Netcipia vereint Blog und Wiki
Die Idee, ein Projekt mit Hilfe eines Blogs oder eines Wikis zu begleiten und zu dokumentieren, ist nicht mehr ganz neu. Vor allem, wenn die ProjektpartnerInnen räumlich getrennt sind, kann es hilfreich sein, alle wichtigen Informationen, Dokumente, etc. online zur Verfügung zu haben.
Bis jetzt musste man sich dabei entscheiden, ob man ein Blog oder ein Wiki wählt. Um gemeinsam Dokumente zu erstellen und sie dann strukturiert abzulegen, ist wahrscheinlich ein Wiki ganz hilfreich. Um den Verlauf eines Projektes darzustellen, bietet sich ein Blog an. Die Frage, ob Wiki oder Blog, müssen wir uns jetzt nicht mehr stellen. Netcipia vereint beide Tools auf einer Plattform.
Ich habe gleich mal einen “Place” bei Netcipia eröffnet und werde in den nächsten Tagen damit experimentieren. Mal sehen, was sich damit alles machen lässt. Bevor ich jetzt die ganze Feature-Liste runterbete, hier ist die Original-Tabelle:
Da bleiben eigentlich keine Wünsche offen, wenn man sich das so durchschaut. Sogar die GoogleAdsense-Einnahmen gehören einem zu 100 Prozent. Bei meinen ersten Versuchen habe ich versucht herauszufinden, wo der Haken an der Sache ist. Bis jetzt habe ich ihn allerdings noch nicht gefunden.
Jetzt bin ich am Überlegen, wie man diese Kombination nutzen kann. Eine Idee, die mir eingefallen ist: Man könnte dort ein Gemeinschaftsblog einrichten für all diejenigen, die sich z.B. für das Thema Kulturmanagement interessieren, aber den Aufwand scheuen, ein eigenes Blog zu betreiben. Oder sich alleine nicht trauen.
Und im Wiki könnte man die Infos zum Bloggen zusammenstellen, also so etwas wie ein Tutorial. Ideal ist Netcipia aber eigentlich auch für Seminare. Naja, mal sehen.
Kostenlose Online-Handbücher für Excel, Word, etc.
Im Blog von Heide Liebmann habe ich den Hinweis auf ein Handbuch für Excel 2007 gefunden, das man entweder online nutzen oder sich als PDF (Achtung: 63MB im ZIP-Format!) runterladen kann. Nun habe ich leider noch nicht die aktuellste Version von Excel und kann dieses Angebot daher nicht nutzen. Ich habe mir die Online-Version aber trotzdem kurz angeschaut und finde, dass das Programm sehr gut erklärt und dargestellt wird.
Nachdem ich aber davon ausgehe, dass viele von Ihnen noch ältere Programm-Versionen benutzen, habe ich mich auf die Suche nach weiteren Handbüchern gemacht. Dabei bin ich auf eine tolle Seite gestoßen, auf der eine Menge kostenlose eBooks aufgelistet sind. Eine feine Sache: ich habe dort nicht nur Angebote zu Excel 2003 entdeckt, sondern auch zu Outlook, zu Word, zu verschiedenen Betriebssystemen und und und. Es lohnt sich, mal einen Blick auf diese Seite zu werfen.
Wenn Outlook aus allen Nähten platzt
So was nenne ich Glück. Gestern Abend weigerte sich mein Outlook, weiter Emails vom Server abzurufen. Die Begründung: Das Programm sei an seiner Kapazitätsgrenze angelangt. Zugegeben, ich bin mittlerweile bei 1,8GB angekommen. Aber bis dahin wusste ich gar nichts von einer Begrenzung.
Ich sah mich im Geiste schon mit Outlook Archive erstellen, eine Aussicht, die mich nicht besonders glücklich machte, denn diese Archive sind ziemlich unübersichtlich und nicht besonders praktisch.
Da finde ich auf Stephan Lists ToolBlog den aktuellen Beitrag “Nützliches für Outlook“. Und was beschreibt er da? MailStore Home, ein Programm, mit dem sich die Emails aus den verschiedensten Mailprogrammen (Outlook, Thunderbird, etc.) archivieren lassen. Klappt super, danke Stephan!
Und den zweiten kleinen Helfer habe ich auch gleich getestet. Mit dem Outlook Attachment Remover Add-in lassen sich die großen Dateianhänge abtrennen und separat speichern. Statt des Anhangs enthält die Mail dann nur noch einen Link zur Datei. Auch sehr nützlich.
Nach dem Wochenende wird meine Outlook-Datei so klein sein wie schon lange nicht mehr. Wenn das doch immer so klappen würde. ![]()
OpenOffice für den USB-Stick
Als Alternative zu MS Office ist OpenOffice ja schon länger bekannt. Die Vor- und Nachteile sind, denke ich, bekannt. Bis vor kurzem wusste ich aber nicht, dass es auch eine Portable-Version davon gibt, die theoretisch auf einen 128MB USB-Stick passt. In Zeiten, in denen man immer häufiger auf die Mitnahme des Laptops verzichtet und nur einen Stick dabei hat, eine sehr praktische Sache. Hier gibt es den Link zum Download und die dazugehörigen Informationen.
