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stARTcamp Wien
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Am 23. Oktober findet im Essl Museum das zweite stARTcamp Wien statt

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Auf dem Blog der stARTconference habe ich es schon im August angekündigt, nun möchte ich es auch hier tun: Am 23. Oktober wird es die zweite Auflage des stARTcamp Wien geben und zwar im Essl Museum in Klosterneuburg. Ich bin sehr froh und dankbar, dass wir auch dieses Jahr wieder von einem Museum eingeladen worden sind und ich gemeinsam mit Barbara Royc, Erwin Uhrmann und Michael Wuerges dieses Barcamp organisieren darf.

Im Beitrag “Das stARTcamp Wien und die digitalen Erlebnisräume” habe ich schon die wichtigsten Informationen zusammengetragen und auch auf weitere Beiträge verlinkt, in denen erklärt wird, was eigentlich ein stART- beziehungsweise Barcamp ist und warum es Sinn macht, an einer Veranstaltung teilzunehmen, bei der man noch gar nicht weiß, was dort eigentlich passiert. Nur soviel: Kaffee gibt es am 23. Oktober im Essl Museum (An der Donau-Au 1, 3400 Klosterneuburg) ab 9 Uhr, um 10 Uhr beginnt die Sessionplanung und um 17 Uhr geht das stARTcamp zu Ende. Für alle, die aus Wien anreisen, wird es  einen eigenen kostenlosen Shuttlebus geben, der um 9 Uhr vor der Albertina losfährt und uns um 18 Uhr wieder dorthin zurückbringt. Damit der Bus auch genügend Sitzplätze hat, bitten wir um vorherige Anmeldung unter der Nummer +43 (0)2243 37050150.

Inhaltlich wollen wir uns beim stARTcamp mit digitalen Erlebnisräumen beschäftigen. Digitaler Erlebnisraum, das klingt erst einmal ganz toll, sagen viele, fragen dann aber nicht ganz unberechtigt nach, was das denn eigentlich sein solle? Hinter dem Begriff steckt die Idee, Orte, an denen – in unserem Fall – Kunst und/oder Kultur stattfinden, digital anzureichern, sei es durch  Informationen oder Unterhaltungsangebote. Da wir immer häufiger mobil auf das Internet zugreifen, ist das Web “vor Ort” meist ohne große Probleme erreichbar. Während wir früher erst zu unserem Computer am Arbeitsplatz oder zu Hause zurückkehren mussten, können wir heute das Internet nutzen, wo wir es brauchen.

Das Internet vor Ort zur Verfügung zu haben bedeutet, wir können BesucherInnen aber auch dabei unterstützen, eigene Inhalte zu produzieren und zu teilen. Ich bin heute auf einen Artikel gestoßen, der sich mit der Frage beschäftigt, ob User Generated Content die Verkaufszahlen nach oben treiben kann. Automatisch stellt sich der Erfolg natürlich nicht ein, aber das Engagement der UserInnen lässt sich beeinflussen:

“Companies that implement solutions such as mobile in-app tools that reflect and engage with users’ environments will increase engagement drastically,”

heißt es darin und auch wenn ich es natürlich nicht belegen kann, vermute ich doch, dass dieses Engagement sich mittel- und langfristig auch auf die Zahl der verkauften Tickets im Kunst- und Kulturbereich auswirken kann.

Ein weiterer Aspekt ist wichtig: Unser Marketing verändert sich grundlegend. Während Kampagnen früher nur auf den Moment abzielten, in dem jemand ein Ticket erwarb, können wir heute unsere potenziellen BesucherInnen davor, während und nach dem Ereignis erreichen und so die gesamte Customer Journey abdecken. Es gibt also erstens sehr viel mehr Momente, an denen wir mit den – in dem Fall – UserInnen kommunizieren können und wir haben die Möglichkeit, den Kontakt zu halten und ihn nicht nach dem Ticketkauf abbrechen zu lassen.

Wie die Kommunikation aussehen kann, welche Technologien – Stichwort iBeacon – dafür zur Verfügung stehen und welche Ansätze sich dafür nutzen lassen, darüber wollen wir am 23. Oktober im Essl Museum sprechen. Frank Tentler hat im Sommer mit dem  Projekt #Wiga einen ersten Versuch unternommen, Orte digital zu bespielen und in dem Fall eine Open-Air-Veranstaltung mit zusätzlichen Inhalten anzureichern und die in diesem Fall genutzte App und die sozialen Kanäle für das Marketing zu verwenden. Die Ergebnisse hat er in seinem Blogbeitrag “Tiefe Wasser. Oder: Das steckt unter der #Wiga – Oberfläche” zusammengefasst, wird sie aber auch beim stARTcamp vorstellen. Außerdem werden wir auch das Konzept für den digitalen Erlebnisraum Bregenz präsentieren, das wir gemeinsam mit Nadja Bauer, Martin Adam und Christof Breidenich entwickelt haben. Wir sind davon überzeugt, das auf diese Weise Kulturbetriebe, aber auch Städte die Möglichkeit haben, einerseits in der Verbindung online/offline bessere Angebote machen zu können. Andererseits aber auch mehr über ihre BesucherInnen zu erfahren und auf dieser Basis wirkungsvolleres Marketing betreiben zu können.

Nächste Woche stellen wir die Liste mit den Sessionvorschlägen online, dann haben Sie nicht nur die Möglichkeit, sich einen ersten Überblick über die vorgeschlagenen Themen zu verschaffen, sondern natürlich auch selbst Vorschläge für eine Session zu machen. Wenn ich Sie jetzt ein wenig neugierig gemacht habe, dann kommen Sie doch einfach am 23. Oktober ins Essl Museum. Die Tickets kosten 25 Euro, kaufen können Sie sie hier. Ich freue mich auf Sie.

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Wie starte ich mein eigenes Businessblog?

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Eigentlich ist ja nicht Facebook Schuld daran, dass wir uns immer schwerer tun, dort sichtbar zu bleiben oder es zu werden. Auch auf Twitter ist es nicht leicht wahrgenommen zu werden, wenn wir alle ein paar tausend Accounts folgen. Nein, es sind unsere eigenen Erfolge, die uns das Leben schwer machen. Wir generieren hochwertige Inhalte, verteilen sie über sämtliche Kanäle, aber nachdem das alle machen, verstopfen diese Kanäle mit der Zeit.

Nur auf einem Blog herrscht relative Ruhe, denn es ist unser Haus, das wir uns gebaut haben bzw. zu bauen planen. Wir alleine entscheiden, wer dort schreibt und wie oft Beiträge erscheinen. Wobei das mit der Ruhe und der Sichtbarkeit auch nicht so ganz stimmt, denn der Schauplatz ist ja nicht das Blog,  sondern es sind die Suchmaschinen und dort findet ein ähnlicher Verdrängungswettkampf statt wie in den sozialen Netzwerken.

Trotzdem habe ich es nie bereut, vor knapp acht Jahren mit diesem Blog begonnen zu haben. Selbst heute, wo es oft nur zwei oder drei Beiträge pro Monat sind, ist mein Blog sichtbarer als meine Facebook- oder Twitteraccounts. In letzter Zeit beginnen viele Kultureinrichungen mit dem Bloggen, weil sie merken, dass es gefährlich ist, nur auf Facebook zu setzen.

Wie aber startet man sein eigenes Blog, was muss eine Kultureinrichtung beachten, um mit dem eigenen Blog Erfolg zu haben? Anum Hussian hat eine sehr ausführliche und hilfreiche Präsentation erstellt, in der sie die wichtigsten Punkte ausführlich behandelt. Wer gerade dabei ist, ein Blog zu starten, kann sich freuen, denn “How To Launch & Grow A Business Blog” ist eine tolle Anleitung, die darüber hinaus viele Tipps enthält, die es auszuprobieren lohnt.

Der wohl wichtigste Punkt dabei ist die Frage, welche Ziele mit diesem Blog erreicht werden sollen? Häufig gehen wir davon aus, unmittelbar über das Blog den Verkauf von Produkten oder Tickets ankurbeln zu können. So einfach ist das nicht, wir alle lassen uns nur selten auf diese Weise überzeugen beziehungsweise überreden. Deshalb gefällt mir auch Folie 77 so gut, auf der es heißt:

“The Goal of a New Blog is Growing Subscribers First, Not Leads.”

Ein Blog ist zwar ein mächtiges Kommunikationsinstrument, alles lässt sich damit aber nicht erreichen. Vor allem nicht gleich zu Beginn. Auch ich verkaufe über mein Blog so gut wie gar nichts. Aber es ist der Anfang eines Weges, an dessen Ende dann doch so etwas wie ein Verkauf steht.

Zugegeben, 114 Folien sind nicht wenig, aber es lohnt sich. ;-)

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Warum der Deutsche Museumsbund schnell (wieder) auf Facebook präsent sein sollte

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Bild: Facebook’s Infection“; von Ksayer1 (CC BY-SA 2.0) auf Flickr

Als ich Mitte Juli darüber gelesen habe, dass der Deutsche Museumsbund seine Facebookseite einstellen möchte, war ich natürlich wie die meisten auch erst einmal entsetzt und fand es gut, dass Pausanio sich kurz darauf in einem offenen Brief gegen die Schließung der Seite aussprach. Nach und nach kamen dann die Einzelheiten ans Licht und es stellte sich heraus, dass der Museumsbund noch nie eine Facebookseite gehabt hatte. Die Seite wurde unerlaubterweise von einem Mitglied des Verbandes eingerichtet, der sich später weigerte, so schreibt Tanja Neumann in ihrem Blogbeitrag zu diesen Thema, die Seite an den Museumsbund zu übertragen. “Der Deutsche Museumsbund macht Facebook …oder doch nicht?” lautet die Frage in der Überschrift dieses Artikels, die sich nun, ein paar Wochen später, mit einem “doch nicht” beantworten lässt.

Wer heute die Facebookseite besuchen möchte, hat Pech gehabt, es gibt sie nicht mehr. Wenn nun der Museumsbund schreibt, der Seitenbetreiber habe die Seite nicht übertragen wollen und angesichts des großen Interesses an diesem “Fall” plane man einen eigenen Facebookauftritt, könnte man nun sagen “Ende gut, alles gut”. Aber ist am Ende wirklich alles gut und wie war das noch mal mit dem Anfang?

Natürlich ist es nicht erlaubt, in fremdem Namen einen Facebookauftritt zu betreiben, darüber brauchen wir nicht reden. Aber möglich gemacht wurde das ja nur durch die Tatsache, dass der Deutsche Museumsbund noch nie eine hatte. Gut, vielleicht dauert bei einer altehrwürdigen Institution, die 2017 ihr hundertjähriges Bestehen feiern wird, alles etwas länger. Aber in meinen Augen ist es schon auch die Aufgabe einer Interessensvertretung, ihre Mitglieder auf die Zukunft vorzubereiten. Wer sich die Aktivitäten der Museen im Social Web ansieht, wird sehr schnell feststellen, dass die dort recht erfolgreich unterwegs sind. So umfasst die Museumsblogroll von Tanja Praske mittlerweile 80 bloggende Häuser. Das ist, verglichen mit den letzten Jahren, schon ganz ansehnlich. Aber ganz ehrlich: Müsste diese Liste nicht auf der Website des Museumsbundes unter Links stehen? Und müssten dort nicht Links zu den zahlreichen Blogs zu finden sein, die sich mit der Frage beschäftigen, auf welche Weise Museen den digitalen Raum nutzen können?

Dan Newman schreibt in einem Artikel:

“If your organization is failing to embrace social media then it starts at the top.”

“At the top”, da steht für mich auch der Museumsbund, dessen Aktivitäten im Social Web vermutlich schon eine Art Signalwirkung hätten. Übrigens geht es in Newmans Artikel gar nicht mehr um Social Media, sondern um die Ebene darüber. In “4 Secrets for Building a Social Business From the Inside Out” erklärt er, wie sich ein Unternehmen in Richtung Social Business entwickeln könne. Meist scheitere es an der fehlenden Unterstützung von oben.

“Too many companies have leadership teams that just don’t get social, nor do they participate.”

Diese Form von Leadership fehlt in vielen Kulturbetrieben, umso wichtiger wäre es, auf einer übergeordneten Ebene Unterstützung zu bekommen. Social Media, das ist heute eigentlich schon eine Selbstverständlichkeit. Aber macht es nicht Sinn, die Form der externen Kommunikation auch intern anzuwenden? Wir alle wissen, dass in unseren Mailboxen unendlich viele Informationen auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Warum nicht auch in der internen Kommunikation mehr drauf setzen, dass sich jeder die Information dann holt, wenn er sie wirklich braucht. Statt alle mit allen Informationen zuzuschütten, um später sagen zu können, man hätte eh alle informiert. Warum nicht auch mit (Kooperations)-Partnern so kommunzieren, warum nicht mit Lieferanten und Dienstleistern? Hier steckt viel Einsparungspotenzial, sowohl im Hinblick auf die knappe Zeit als auch auf das ebenfalls knappe Geld.

Noch nicht geredet haben wir darüber, dass wir nicht nur als Kunden ganz andere Erwartungen an die Anbieter von Produkten und Dienstleistungen erwarten, sondern uns auch wünschen würden, dass Kultureinrichtungen wissen, was sich hinter dem Schlagwort Customer Experience verbirgt. Auch über digitale Erlebnisräume oder Smartplaces haben wir noch nicht gesprochen. Deren Idee ist es, digitale Zusatzleistungen vor Ort anzubieten und das jeweilige kulturelle Angebot auf verschiedenen Ebenen zu erweitern. Frank Tentler dokumentiert gerade auf seinem Blog das Projekt #WIGA.

Natürlich sollte sich der Deutsche Museumsbund Gedanken darüber machen, wie sein Facebookauftritt aussehen wird und welche Ziele sich damit erreichen lassen (Die Option, auf eine Seite zu verzichten, schließe ich an dieser Stelle mal aus). Aber das sollte schnell gehen, denn eine Facebookseite hat heute längst nicht mehr den Stellenwert wie früher. Gefragt sind kreative Ideen, um mobile Netzwerke oder Messenger-Anwendungen wie zum Beispiel Snapchat für den Museumsbereich nutzen zu können. Ein Artikel beschreibt, wie das Los Angeles County Museum of Art diese Messenger-App einsetzt. Warum nicht auch gleich die Frage klären, welche anderen Netzwerke oder Messenger-Anwendungen für Museen in Frage kommen? Accounts lassen sich löschen, das wissen wir ja nun. ;-)

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Treffpunkt KulturManagement: Location Based Services verbinden online und offline

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Zugegeben, es ist jetzt nicht wirklich neu, wenn ich an dieser Stelle darauf aufmerksam mache, dass die Online- und die Offlinewelt immer mehr zusammenwachsen. Mobile Endgeräte sorgen dafür, dass wir ständig online sind und technologische Entwicklungen wie etwa Augmented Reality sorgen dafür, dass wir die reale und die virtuelle Welt zusammen durch ein Browserfenster sehen können. Derzeit versuchen wir noch, dafür den richtigen Begriff zu finden. Bei Frank Tentler sind es die Smartplaces, ich spreche eher vom digitalen Raum. Aber letzten Endes werden all diese Begriffe wieder verschwinden, weil es in nicht allzu ferner Zukunft nur noch den einen Raum geben wird, in dem die digitale Komponente eine Selbstverständlichkeit sein wird.

Das Rubens House in Antwerpen hat einen bemerkenswerten ersten Schritt in diese Richtung getan. Während wir schon stolz sind, überhaupt im Web ordentlich vertreten zu sein, setzt man dort auf iBeacon, einen im letzten Jahr von Apple eingeführten, “proprietäre(n) Standard für die Navigation in geschlossenen Räumen”, wie es im Wikipedia-Eintrag heißt. Die belgische Firma Prophets hat für das Museum eine App entwickelt, die auf diesen neuen Standard aufbaut und den BesucherInnen des Hauses genau dort zusätzliche Informationen liefert, wo sie sie brauchen. Das Video zeigt recht schön, worin der Mehrwert besteht, wenn ich das Haus besuche.

iBeacon setzt dabei auf Bluetooth und sendet eine Push-Mitteilung, wenn ich in die Nähe des jeweiligen Senders (“Beacon”) komme (siehe dazu: “Prophets brings Rubens to life with iBeacon“).

Nun wird sich nicht jeder gleich so eine App leisten können, zumal es auch hier erst der entsprechenden Konzepte bedarf, aber es gibt ja auch noch Location Based Services, die ebenfalls eine Brücke zwischen Online- und Offlinewelt schlagen und für Kultureinrichtungen von Interesse sein sollten.

Wenn Sie wissen wollen, wie diese ersten Schritte aussehen können und mehr Informationen zu iBeacon bekommen wollen, dann lade ich Sie zum 47. Treffpunkt KulturManagement am 23. Juli 2014 um 9 Uhr ein. Zu Gast ist Rouven Kasten, Social Media-Berater bei der Agentur result und gleichzeitig Organisator des stARTcamps in Köln am 27. September.

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist das gemeinsame Onlineformat von Projektkompetenz.euKulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 23. Juli, um 09 Uhr einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles am 23. Juli dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort anmelden. Ich freue mich, wenn Sie dabei sind.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 23.07.2014 von 09:00 bis 10:00
Thema: Location Based Services
Gast: Rouven Kasten

Graph With Stacks Of Coins
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Kulturmarketing: ein wenig Push, ein wenig Pull und jede Menge Datenmaterial

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Bild: Graph With Stacks Of Coins“; von Ken Teegardin (CC BY-SA 2.0) auf Flickr

In seinem Vortrag “Von der Push- zur Pull-Kultur” hat Carsten Winter, Professor für Medien- und Musikmanagement an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover, vor vier Jahren auf der stARTconference recht schön beschrieben. welchen fundamentalen Wandel wir, hervorgerufen durch die technologischen Entwicklungen, gerade erleben (eine erweiterte Fassung seines Vortrags ist zu finden in: Social Media im Kulturmanagement (Affiliate Link)). Aber die schöne heile Welt hielt nicht lange, durch den Gang an die Börse ging bei Facebook die Entwicklung eher wieder in die andere Richtung, zurück zur Push-Kultur. Wer aber auf bezahlte Postings setzte, dem wurde schnell vorgeworfen, Social Media nicht zu verstehen und das Social Web zugrunde zu richten. Viel hat sich nicht geändert, auch heute stehen die meisten den bezahlten Postings eher kritisch gegenüber. In der Diskussion bewegen wir uns häufig auf der Werteebene, es ist ja auch nicht so leicht, Argumente dafür oder dagegen zu finden.

Umso interessanter ist ein Blogbeitrag, den Christian Holst, Mitbegründer der stARTconference und Referent für Marketing und Social Media am Opernhaus Zürich, vor einiger Zeit verfasst hat. In seinem Beitrag “Content war King” beschreibt er recht detailliert, warum es für die Oper in Zürich Sinn macht, auf bezahlte Postings zu setzen. Mit dem Aufkommen der Pull-Kultur sei das Push-Marketing aber nicht abgeschafft worden, meint Holst. Die Oper Zürich setzt seit einiger Zeit auf bezahlte Postings und hat damit sehr gute Erfahrungen gesammelt, denn die Kosten pro verkauftem Ticket liegen weit unter denen anderer Kanäle. Um das herauszufinden, bietet Facebook sogenannte Conversion Pixel an, mit deren Hilfe sich die Investitionsrendite von Facebook-Werbeanzeigen messen lässt.

Christian Holst hat zu diesem Thema schon beim stARTcamp RuhrYork im Dortmunder U eine Session gehalten und nicht nur interessante Zahlen präsentiert, sondern auch eine spannende Diskussion ausgelöst. Ich persönlich bin froh, dass wir so allmählich dazu übergehen, den Erfolg unserer Social Media-Aktivitäten mit Zahlenmaterial zu untermauern. Als ich in den letzten zwei Jahren hier im Blog einige Beiträge über den Return on Investment schrieb, wurde sehr oft behauptet, man wolle und könne den Erfolg von Social Media nicht messen. Das Beispiel der Oper Zürich zeigt, dass man mittlerweile sehr wohl den Erfolg der eigenen Kampagnen auf Facebook messen kann, allerdings muss man natürlich schauen, in welchem Umfeld so eine (Facebook)-Kampagne läuft. Oft greift so eine  einzelne Kennzahl zu kurz, denn ich würde zum Beispiel behaupten, dass die Reputation ein ganz wesentlicher Erfolgsfaktor einer solchen Kampagne sein kann. Eine bekannte Kultureinrichtung, der viele UserInnen vertrauen, tut sich mit einem bezahlten Posting (und damit gekaufter Reichweite) wesentlich leichter, jemanden auf diesem Weg zum Kauf eines Tickets zu animieren als eine völlig unbekannte und kleine Kultureinrichtung, die noch niemand kennt.

Außerdem werden beim Conversion Tracking, das Facebook anbietet, natürlich alle anderen Aktivitäten ausgeblendet. Vielleicht habe ich in der Stadt Zürich, um bei diesem Beispiel zu bleiben, die Plakate der nächsten Operninszenierung gesehen, in der Zeitung ein Interview mit dem Regisseur gelesen und werde durch dieses (bezahlte) Posting endgültig dazu animiert, mir ein Ticket zu lösen. Oder ich werde daran erinnert.

Aber auch wenn es sich hier nur um eine einzelne Kennzahl handelt, so geht doch die Entwicklung genau in diese Richtung. Ein aktuelles Blogpost auf der Seite der Beraterfirma McKinsey macht deutlich, dass Marketing zukünftig immer mehr auf die Analyse von Datenmaterial setzen wird. In “Using marketing analytics to drive superior growth” vetreten die Autoren den Standpunkt, dass es mittlerweile zwar sehr viele Möglichkeiten gebe, an Kennzahlen zu kommen, es nun aber darum gehe, diese miteinander zu verknüpfen, um am Ende den “Marketing Return on Investment” (MROI) errechnen zu können, denn

“(w)e believe that taking an integrated analytics approach is the key to uncovering meaningful insights and driving above-market growth for brands”.

Mit dem von Christian Holst beschriebenen Conversion Tracking ist ein erster Schritt getan, weitere werden folgen müssen. Der “integrated analytics approach” setzt aber voraus, dass wir uns in einem ersten Schritt überlegen, welche Ziele wir eigentlich verfolgen, um dann heraus zu finden, mit welchen Kennzahlen wir den Erfolg abbilden können.

Wenn Sie mehr zu diesem Thema wissen möchten, lade ich Sie ganz herzlich zum 46. Treffpunkt KulturManagement ein, der am 25. Juni 2014 von 9 bis 10 stattfindet. Zu Gast ist am Mittwoch Christian Holst, die Veranstaltung findet online statt.

Über den Treffpunkt KulturManagement

Der Treffpunkt KulturManagement ist das gemeinsame Onlineformat von Projektkompetenz.euKulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 25. Juni, um 09 Uhr einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

Treffpunkt KulturManagement
Termin: 25.06.2014 von 09:00 bis 10:00
Thema: Zurück zum guten alten Push-Marketing?
Gast: Christian Holst (Opernhaus Zürich/Referent für Marketing und Social Media)
Link: https://proj.adobeconnect.com/treffpunktkulturmanagement/

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Content Marketing: das große Missverständnis

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Bild: 28th June 2012“; von themostinept (CC BY-SA 2.0) auf Flickr

Content Marketing sei spätestens seit dem von Red Bull inszenierten Weltraumsprung Felix Baumgartners die Schlüsseldisziplin der Unternehmenskommunikation, beginnt ein kurzer Artikel über den aktuellen Social Media Trendmonitor. Der besagt, dass immer mehr Kommunikationsabteilungen auf Content Marketing setzen, sowohl im Profit- als auch im Non-Profitbereich.

Gute Inhalte statt Werbung, um neue KundInnen zu erreichen, das klingt natürlich verlockend und so haben sich auch die Kultureinrichtungen auf die Suche nach einzigartigen Inhalten gemacht. Storytelling steht seitdem hoch im Kurs und so werden sämtliche Register gezogen, um mit tollen Geschichten das Publikum anzulocken oder zum Kauf von Filmen, Musik, Büchern etc. zu bewegen. Nur leider passiert da meist gar nicht viel und wenn die Verkaufszahlen nach dem fünften oder sechsten Blogpost noch nicht angestiegen sind, lassen es viele wieder bleiben. Die Zweifler sehen sich dann darin bestätigt, dass das Internet ja eh überbewertet sei und man deshalb nicht mehr Ressourcen dafür zur Verfügung stellen müsse.

Diese Sichtweise bezeichnet Rand Fishkin als das größte Missverständnis des Content Marketing. In der Ausgabe seines Video-Magazins “Whiteboard Friday” spricht er über “The Greatest Misconception in Content Marketing” (Video und Transkription) und meint:

“People think that the reason you’re putting out content is so that someone will consume that content and be inspired from it to go and make a purchase.”

Viele glauben, so Fishkin, man müsse nur einfach tolle Inhalte produzieren, die über die sozialen Netzwerke verteilt werden und dann nur darauf warten, dass ein bestimmter Prozentsatz derer, die damit in Berührung kommen, das Angebot wahrnehme. Zwar sei es wichtig , so der Autor weiter, viele Inhalte zu produzieren und die auch über die sozialen Netzwerke zu verteilen. Aber dass dadurch einfach so eine Kaufentscheidung ausgelöst werde, sei ein Irrglaube. Der Weg vom Inhalt zur Kaufentscheidung sei ein viel längerer, gibt sich Fishkin überzeugt.

Die Wirklichkeit sieht für ihn ganz anders aus. Die Menschen würden immer und immer wieder den Ort, an dem sie den Content finden, besuchen und so langsam Vertrauen fassen. Fishkin spricht von einem Bankkonto, auf dem wir aber kein Geld ansammeln:

“There are experiences and touches with your brand. Those content touches, and those social media touches, and those touches that come through performing a search and seeing you listed there, those build up the capital in the account.”

Es geht also um eine ganze andere Art von Kapital, um positive Assoziationen, die wir mit einer Marke verbinden, um uns dann, wenn der Bedarf besteht, ihrer zu erinnern und das Angebot in Anspruch nehmen.  Aber diese Art Kapital anzuhäufen ist sehr aufwendig und die meisten geben viel zu schnell wieder auf.

Und noch einen Fehler spricht Fishkin in dieser Ausgabe des Whiteboard Friday an: Wir konzentrieren uns auf den viralen Erfolg, also die Verbreitung unserer Inhalte und vergessen dabei auf entsprechende Verlinkung zu achten, extern und intern. Statt unsere Bloginhalte mit der Hauptseite zu verbinden, Google+ zu nutzen, um die Suchergebnisse zu beeinflussen und entsprechende Keywords festzulegen, über die wir gesucht und gefunden werden, konzentrieren wir uns auf diesen einen Artikel, der ganz alleine für sich steht und aus uns bisher unbekannten LeserInnen ein zahlendes Publikum machen soll. Weil die Inhalte so toll sind…

Die meisten KundInnen oder BesucherInnen gewinnen wir, indem wir es schaffen, dass sie immer wieder zu uns zurückkommen. Die Customer Journey macht klar, dass dieser Weg lang ist und es auf jeden einzelnen dieser Touchpoints, über die wir weitere Inhalte zur Verfügung stellen ankommt. Fishkin wählt am Ende seines Vortrags das Bild einer Fussballmannschaft, um zu veranschaulichen, dass nicht nur der Torschütze im Blickpunkt stehn sollte, sondern auch die, die die Pässe davor geschlagen haben. Auf das Content Marketing übertragen heißt das: Jeder einzelne Inhalt stellt ein wichtiges Mosaiksteinchen dar, um am Ende den Ball ins Tor zu bringen beziehungsweise das Geld in die Kasse. Content Marketing ist ein Prozess, der entwickelt werden muss. Wenn es heißt “schreib mal schnell ein Blogpost für die morgige Veranstaltung”, dann ist das vermutlich Zeitverschwendung. Das gilt auch für kurzfristig angesetzte Kampagnen, wenn keine Substanz vorhanden ist.

Der Kunst- und Kulturbereich hat, wenn es um die Entwicklung der jeweiligen Angebote geht, sehr lange Vorlaufzeiten. Alles muss geplant und auch inhaltlich entwickelt und vorbereitet werden. Oft wird das als Nachteil empfunden, aber für das Content Marketing ist das ideal. Je früher ich damit beginne, die Inhalte zu produzieren und zur Verfügung zu stellen, desto eher gebe ich anderen die Chance, mir zu vertrauen und an den Punkt zu kommen, wo sie mein Angebot annehmen können und wollen. Hier das richtige Konzept zu entwickeln ist nicht ganz einfach, aber es lohnt sich.

Couscous
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Kulturmarketing: der Blick über den Tellerrand

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Bild: Couscous“; von Myriam M.J. Rondeau (CC BY-SA 2.0) auf Flickr

Oft werde ich gefragt, warum ich so vielen Accounts auf Twitter folge, die mit Kunst und Kultur gar nichts zu tun haben. Die Antwort ist eigentlich recht einfach: Erstens möchte ich nicht in einer Filterblase landen und zweitens lohnt sich der Blick über den Tellerrand. Ich zumindest lerne sehr viel von Menschen, die in ganz anderen Bereichen tätig sind und bekomme so immer wieder neue Anregungen, die sich vielleicht auf den Kulturbereich übertragen lassen. Ich beschränke mich dabei nicht nur auf Twitter, sondern lese auch gerne Blogs, zum Beispiel das Blog “Essen kommen!” der Fleischerei Freese. So ein Beitrag etwa könnte auch auf einem Blog einer Kultureinrichtung stehen. Gute Produktqualität, Kundenservice, eine übersichtliche Website und ein Blog, das nicht nur die eigenen Angebote bewirbt, all das braucht auch, wer im Kunst- und Kulturbereich erfolgreich sein möchte.

Bleiben wir im Gastronomiebereich, da bietet zum Beispiel ein Restaurant eine ganz interessante Form der Bezahlung an: Pay by picture. Wer ein Bild von seinem Essen macht, es auf Instagram lädt und mit dem Hashtag #BirdsEyeInspirations versieht, muss dafür kein Geld mehr auf den Tisch legen. Das Modell erinnert an Pay with a Tweet, über das ich schon vor längerer Zeit mal einen Blogbeitrag geschrieben habe. Im Endeffekt bezahle ich als KundIn, UserIn, etc. nicht mit Geld, sondern mit Aufmerksamkeit. Letzten Endes funktionieren auch die Tweetups nach diesem Prinzip. Ich komme in den Genuss einer kostenlosen Führung und “bezahle” mit Bildern (Instagram) oder Tweets.

Ganz interessant ist der Hinweis von Todd Wasserman auf das Thema Earned Media. In seinem Beitrag “Instagram to Pay Your Bill at This Pop-Up Restaurant“, durch den ich auf das Restaurant aufmerksam geworden bin, schreibt er:

“Consumers are finally getting something in return for their contribution to earned media.”

Earned Media, “das ist der Bereich des Social Web, der nicht mir gehört”, habe ich in meinem Blogbeitrag “Wie wir die digitalen Medien nutzen können” geschrieben. Es sind die anderen, die hier über mich schreiben, Martin Oetting, auf den ich mich im Beitrag beziehe, schreibt in seinem Beitrag, dass es darum gehe, die UserInnen zu dieser Form der Kommunikation zu “inspirieren”.

Warum sind Earned Media überhaupt so wichtig, geht es nicht eher um die eigenen Inhalte? Gerade die Entwicklung bei Facebook zeigt, wie Kultureinrichtungen von den Fans profitieren können. Wenn die Sichtbarkeit der eigenen Facebookseite immer schlechter wird und das nicht am eigenen Unvermögen, sondern an Facebook und seinen Algorithmen liegt, dann gilt es, andere Wege zu finden, um den Newsfeed meiner Fans zu kommen. Earned Media sind so ein Instrument, denn während die Postings von Facebookseiten immer mehr in Bedrängnis geraten, klappt die Kommunikation unter Freunden recht gut. Berichtet also jemand über seinen gestrigen Theaterbesuch, dann wird ein großer Teil seines Netzwerks das entsprechende Posting im eigenen Newsfeed finden.

Wie könnte so etwas in der Praxis aussehen? Soll jemand, der einen Bericht über eine Ausstellung, ein Konzert oder eine andere Veranstaltung schreibt, dafür dann eine kostenlose Karte erhalten? Und was ist, wenn der Bericht das Ereignis kritisiert? Das ist alles gar nicht so einfach, denn das Prinzip aus dem Restaurant lässt sich nicht so leicht übertragen. Im Restaurant bestelle ich das Essen und wenn ich dann währenddessen ein Bild auf Instagram poste, dann bleibt mir die Rechnung erspart. Andernfalls muss ich am Ende zahlen.

Im Kulturbereich zahlt man in der Regel vor- und nicht nachher. Das bedeutet, die BesucherIn muss sich davor entscheiden und nicht danach. Als RestaurantbesucherIn ist es einfach: Ich esse dort und dann entscheide ich, ob ich ein Bild poste oder zahle. Gehe ich ins Theater, erwerbe ich vorab das Ticket. Im guten Glauben, ich würde schon darüber berichten, wird das wohl nicht funktionieren, das bedeutet, es müssen erst einmal alle zahlen. Wer jetzt ein Bild postet oder einen Beitrag schreibt, bekommt… ja, was eigentlich? Das Geld wieder zurück oder ein Ticket für eine andere Veranstaltung? Beides ist schwierig beziehungsweise unsinnig und somit nicht wirklich durchführbar. Möglich wäre es, BloggerInnen oder Social Media-Influencer Tickets zur Verfügung zu stellen, um ihnen so die Möglichkeit zu bieten, über mein Angebot zu berichten. Aber das machen viele Kultureinrichtungen bereits, insofern stellt sich die Frage, ob es klug ist, dabei auf Texte zu setzen. Vermutlich ist es viel sinnvoller, so wie das Restaurant mit Bildern zu arbeiten. Das schließt aber einige Sparten aus, denn im Theater wird man es nur begrenzt lustig finden, wenn während der Aufführungen ständig Fotos geschossen werden.

Das bedeutet: Dieser Ansatz funktioniert nur dort, wo Fotos gemacht werden dürfen und gleichzeitig die Bezahlung erst am Ende erfolgt. Das ist aber nicht besonders motivierend, schließlich wollen wir Planungssicherheit und sind froh um jedes Ticket, das wir vorab verkaufen. So wirklich überzeugend ist dieser Ansatz auch nicht. Gibt es hier einen Ausweg? Mir fällt dazu ein, dass man den InteressentInnen die Restkarten nicht günstig verkauft, sondern ihnen Fotomaterial zur Verfügung stellt, das sie dann teilen müssen, um ein kostenloses Ticket zu erhalten.

Sie sehen schon, es ist gar nicht so einfach, hier eine Variante zu finden, die allen Kultureinrichtungen gerecht wird. Zu groß sind die Unterschiede. Aber versuchen sollte man es trotzdem, die Tweetups sind, wie gesagt, ein schönes Beispiel dafür. Welche Ideen fallen Ihnen dazu ein? Sehen Sie eine Möglichkeit, diesen Ansatz so zu adaptieren, dass er auch für Theater, Opernhäuser, Museen, etc. interessant wird. Fällt Ihnen dazu was ein, schreiben Sie Ihre Idee doch einfach als Kommentar unter diesen Beitrag. Ich bin gespannt.