Das Kulturmanagement Blog

Einfach nur ein tolles Tanzvideo

Veröffentlicht in Kommunikation, Kunst und Kultur, Marketing by Christian Henner-Fehr am Juni 24th, 2008

Wie überzeugt man jemanden, dass das Internet mit seinen Weblogs, Social Networks und all den anderen Tools etwas ist, was nicht nur toll, sondern auch nützlich ist? Ich kann Sie unzählige Male beschwören, sich in Netzwerken anzumelden oder Ihnen vorschwärmen, wie sinnvoll Wikis für die Zusammenarbeit sind. Aber kann ich Sie damit überzeugen? Wahrscheinlich nicht. Am besten, ich versuche es gar nicht und erzähle Ihnen stattdessen ein Erlebnis.

Wenn man ein Weblog betreibt, dann sieht man ja immer, von welchen Seiten Links hierher gesetzt werden und woher die BesucherInnen kommen. Vor einigen Tagen tauchte als Referrer das Webmedia Lernblog auf, in dem ein Beitrag auf mein Blog hier verwies. Über einen Link hierher freue ich mich natürlich immer, daher hinterließ ich dort auch einen Kommentar.

Heute nun habe ich mit Jürgen Christ, der dieses Lernblog betreibt, ein paar Nachrichten auf Xing ausgetauscht. Anlass war mein gestriger Beitrag über die Xing Statusmeldung. Ein netter Zufall. :-)

Und wir haben nicht nur ein paar Nachrichten ausgetauscht, sondern uns, wie es sich bei Xing gehört, als Kontakte verbunden. Aber damit nicht genug, wir twittern nämlich auch beide und so können wir uns auch auf diesem Kanal austauschen. Und das war die aktuellste Kurznachricht:

Where the Hell is Matt?

Klingt doch spannend, oder? Daher habe ich den Link gleich mal angeklickt und kann die kurze Nachricht bestätigen:

“One of the best global arts projects i’ve ever seen: simple, emotional, focussing: Where the Hell is Matt?”

Aber urteilen Sie selbst (Vorsicht, der Song hat Ohrwurmqualität!):

Würden Jürgen Christ und ich nicht bloggen, “xingen” und twittern, Sie und ich wären nie in den Genuss dieses Videos gekommen. Ach ja, wenn Sie mehr zu “Matt” wissen wollen. Natürlich gibt es auch eine Website dazu. Und die Moral von der Geschichte… nein, das wollte ich ja bleiben lassen. Viel Spaß ;-)

YouTube unterstützt unabhängige FilmemacherInnen

Veröffentlicht in Kunst und Kultur by Christian Henner-Fehr am Juni 21st, 2008

Die Washingthon Post hat vor zwei Tagen berichtet, dass YouTube eine Plattform für unabhängige FilmemacherInnen aufgemacht hat.

“YouTube is setting up a virtual screening room to bring the work of independent filmmakers to a global audience”,

heißt es in der Meldung. YouTube bezeichnet den Screening Room als eine Plattform für Topfilme, die dort die Chance haben, das Publikum zu finden, das sie verdienen.

“These films always appear with the permission and involvement of the filmmakers, so be sure to rate, share and leave comments. This is your chance to not only watch great films from all corners of the globe, but also to converse with the filmmakers behind them”,

wird die Idee von YouTube selbst beschrieben. Die Filme werden in einer höheren Auflösung als auf der normalen Plattform gezeigt und können daher im Vollbildmodus angesehen werden. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum sie nicht in die eigene Website eingebunden werden können.

Ich habe mir gerade “Our Time is up” angeschaut, einen wunderbaren Kurzfilm von Rob Pearlstein. Schauen Sie mal rein, auf der Plattform befinden sich noch andere Kostbarkeiten. Jeden Freitag gibt es übrigens vier neue Filme.

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Brooklyn Art Project: das Internet verbindet

Veröffentlicht in Kunst und Kultur by Christian Henner-Fehr am Juni 8th, 2008

Brooklyn Art Project

Ohne viel Worte verlieren zu wollen. Das Brooklyn Art Project ist eine tolle Idee, die die Menschen zusammen bringt, die sich für Kunst interessieren und unter Umständen auch selbst künstlerisch aktiv sind. Und die Seite zeigt, wie man die Tools, die das Internet mittlerweile zur Verfügung stellt, nutzen kann. Ein schönes Beispiel, schauen Sie mal rein.

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Peter Brook: Gurdjieff

Veröffentlicht in Kunst und Kultur by Christian Henner-Fehr am Juni 7th, 2008

Gerade bin ich auf einen Film gestoßen, der mich vor vielen Jahren ziemlich fasziniert hat. Peter Brook hat sich vor fast 30 Jahren mit den Lehren des “kaukasischen Weisheitslehrers” Georges I. Gurdjieff beschäftigt und einen Film gedreht, der dessen Jugendjahre in der kaukasischen Umgebung zeigt.

Den ganzen Film schaffe ich, glaube ich nicht, in diesem Format, aber vielleicht bietet sich mal wieder eine Gelegenheit, ihn auf der Kinoleinwand zu sehen. Aber ich fürchte, so schnell wird das nicht passieren. Eigentlich schade…

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Nicht alles lässt sich online lesen

Veröffentlicht in Kunst und Kultur by Christian Henner-Fehr am Mai 12th, 2008

Paul Jandl hat in der NZZ vermeldet, dass Elfriede Jelinek ihren Roman “Neid” fertiggestellt hat. Wie schon früher erwähnt, gibt es diesen Roman nur online auf ihrer Website zu lesen. Ich habe immer wieder mal versucht, in den Text hineinzukommen, aber da er sich nicht so einfach liest, braucht man immer eine gewisse Zeit, um hineinzufinden. Aber ein, zwei Stunden am Bildschirm zu sitzen und Jelinek zu lesen ist einfach nicht meins.

Da würde ich mir jetzt ein Buch wünschen, mit dem man es sich irgendwo gemütlich machen kann. Ein Stapel ausgedruckter Zettel ist keine wirkliche Alternative und deshalb hoffe ich darauf, dass “Neid” doch noch irgendwann als Buch erscheint. Sonst habe ich halt Pech gehabt.

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Hobnox: Kreatives von Kreativen für Kreative

Veröffentlicht in Kommunikation, Kulturunternehmertum, Kunst und Kultur, Marketing, Technologie by Christian Henner-Fehr am Mai 8th, 2008

Das klingt spannend, was ich da via MoMB gefunden habe. Hobnox ist eine “Content-Publishing-Plattform von Kreativen für Kreative”, heißt es im “about” auf deren Website. Was Hobnox genau ist, lässt sich gar nicht so einfach sagen.

Erstens finden sich auf der Website verschiedene themenorientierte Channels. Es gibt Musik zu sehen und zu hören, Interviews werden geführt, zum Beispiel mit Karl Lagerfeld, und unter dem Stichwort urbane Kultur beschäftigt sich ein Beitrag mit dem Fußball. Zuständig für die Inhalte dieser Web TV-Beiträge sind eigene Redakteure.

Der zweite Bereich nennt sich “Stage” und bietet die Bühne für redaktionell produzierte Videos. Darüber hinaus können hier aber auch die Hobnox-Mitglieder ihre eigenen Werke präsentieren, heißt es auf der Website. Gefunden habe ich hier vor allem Vorträge, Berichte und Musik.

Nicht ganz klar ist für mich, wann ein redaktioneller Beitrag (sprich ein Video) im Channel- oder im Stage-Bereich erscheint. Manche (?) tauchen auch in beiden Bereichen auf.

Interessant ist der Community-Bereich, in dem sich die UserInnen treffen, miteinander kommunizieren, aber sich auch für gemeinsame Projekte zusammentun können.

“In den Projekten könnt ihr dann gemeinsam an Musik und Videos arbeiten und eure Fortschritte untereinander austauschen”,

schreiben die Macher von Hobnox. Für diese Zusammenarbeit steht neben einer eigenen Profilseite mit Noxtools eine “Softwaresuite für Musik- und Videoproduktion im Internet” zur Verfügung, die derzeit aus einem Audio- und einem Live-Tool besteht. Beide Tools können kostenlos genutzt werden, eine dann kostenpflichtige Version mit zusätzlichen Features soll später dazu kommen.

Da sind also ziemlich viele Ideen und Tools zu einer “Online-Entertainment und Rich Media Publishing Plattform” zusammengefasst worden, die “Web-TV, moderne Community-Infrastrukturen und neue Technologien” verbindet.

Ziel ist es,

“kreatives Schaffen in allen Formen und Farben zu fördern, zu präsentieren, Urheberrechte zu schützen und für faire Vermarktungsstrukturen zu sorgen.”

Wenn das alles so aufgeht, dann ist das eine tolle Sache. Ich würde natürlich gerne wissen, wie diese “fairen” Vermarktungsstrukturen aussehen, schließlich ist das der entscheidene Punkt. Bis jetzt habe ich Hinweise auf Premiumangebote und Werbung entdeckt.

Interessant finde ich, dass einerseits eine Redaktion Beiträge für die Plattform erstellt und andererseits die UserInnen ihre eigenen Inhalte online stellen können. Hier die richtige Mischung zu finden, neue Ideen einfließen zu lassen und gleichzeitig auf die Qualität zu achten, das stelle ich mir gar nicht so einfach vor.

Ich habe mir beim Durchklicken die Frage gestellt, ob da nicht zu viele Dinge in eine Plattform verpackt worden sind? Die Gefahr besteht meiner Meinung nach, aber auf der anderen Seite sind Heterogenität und Vielfalt die idealen Voraussetzungen für kreative und innovative Projekte und Produkte. Ich bin gespannt.

Update: Ich habe drei Einladungen für Hobnox. Bei Interesse einfach unten einen Kommentar schreiben.

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Ariane Mnouchkine: Geschichten als Momentaufnahmen

Veröffentlicht in Kunst und Kultur by Christian Henner-Fehr am Mai 4th, 2008

Gestern hatte ich das Glück, “Les Ephémères“, das aktuelle Stück des Théâtre du Soleil hier in Wien sehen zu können. Ariane Mnouchkine ist für mich eine der großartigsten GeschichtenerzählerInnen, die das Theater derzeit hat. Acht Stunden Theater klingt nach einer harten Zeit, in der man, wie Benjamin Henrichs in einer Theaterkritik mal schrieb, Gelegenheit hat, mehrere Male sein Leben Revue passieren zu lassen.

Hier war das nicht der Fall, ganz im Gegenteil. In einer Atmosphäre, die einen sehr schnell in ihren Bann zieht, vergeht die Zeit viel zu schnell. Eigentlich würde ich mir am liebsten heute gleich noch einmal die vielen Geschichten anschauen. Wer die Gelegenheit hat, “Les Ephémères” zu sehen, sollte sich dieses Theatererlebnis nicht entgehen lassen.

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Die Musikindustrie: mit Vollgas gegen die Mauer

Veröffentlicht in Kulturunternehmertum, Kunst und Kultur by Christian Henner-Fehr am Mai 3rd, 2008

Letzte Woche hat sich die Musikindustrie in einem offenen Brief an die deutsche Bundeskanzlerin gewandt und sie um Unterstützung im Kampf gegen ihren drohenden Untergang gebeten. Mal abgesehen davon, dass es in meinen Augen ziemlich peinlich ist, wenn Branchen, die sich sonst immer gegen jede gesetzliche Bevormundung aussprechen, plötzlich nach dem Staat schreien, finde ich es rührend, wenn sich diese Branche Sorgen um die Zukunft junger Nachwuchstalente macht. Ich dachte immer, die Nachwuchstalente sind nur deshalb interessant, um den Kunden wieder etliche Euros aus der Tasche ziehen zu können. Dass da wirkliche Sorge um die Kultur- und Kreativwirtschaft mitschwang, ist mir einfach entgangen.

Thomas Hoeren, Professor an der Universität in Münster und einer der bekanntesten IT-Rechtsexperten, hat die Selbstlosigkeit der Musikindustrie wohl auch nicht erkannt und diesen Brief auf dem Beck-Blog ziemlich verrissen:

“Ich habe langsam die Nase von den Frechheiten der Musikindustrie voll”,

schreibt er dort und beklagt das undifferenzierte Einschlagen auf Nutzer und die Telekommunikations-Industrie. Welche Wellen sein durchaus emotionaler Beitrag schlägt, zeigen die mittlerweile mehr als 80 Kommentare, darunter auch die Entgegnungen von Stefan Michalk, dem Geschäftsführer des Bundesverband Musikindustrie.

Um ehrlich zu sein: ich kann das Gejammer der Musikindustrie nicht mehr hören. Nachdem ich keinen MP3-Player besitze und deshalb keine Musik mit mir herumtragen muss, ist der Besitz von Musik für mich völlig überflüssig. Im Internet lässt sich jeder Musiktitel, jede Gruppe und jede MusikerIn finden, auf legale Art und Weise. Ich bin nicht darauf angewiesen, Musik illegal aus dem Netz zu laden.

Was mir aber auffällt: Die Musikindustrie scheint nur die illegalen Downloads wahrzunehmen. In den Erwiderungen auf Hoerens Beitrag geht es um nichts anderes. Was aber ist mit den vielen Musikgruppen und KünstlerInnen, die sich von den Großen der Branche abwenden und den Vertrieb selbst in die Hand nehmen? Was ist mit Plattformen wie Sellaband oder Slicethepie, die ich vor kurzem vorgestellt habe? Was ist mit Gruppen wie den Einstürzenden Neubauten, die auf ihre Fans als Investoren setzen? Was ist mit Bands wie Radiohead, deren Alben man kostenlos im Internet downloaden kann? Was ist mit Mercedes Benz und seinen Mixed Tapes? Und den Plattformen, auf denen ich Musik legal anhören und downloaden kann?

Wie weltfremd muss man eigentlich sein, um nicht zu erkennen, dass man nicht so weitermachen kann? Und Was muss passieren, damit man erkennt, dass es an einem selbst liegt und nicht an den anderen? Ich verstehe es, ehrlich gesagt, nicht. Muss ich aber auch nicht, das Thema erledigt sich eh von selbst. Lange wird es nicht mehr dauern…

Via Robert Basic

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Kunst und Design: Hochglanz per PDF

Veröffentlicht in Kunst und Kultur by Christian Henner-Fehr am April 26th, 2008

Wenn ich hier auf PDFs verlinke, dann sind das in der Regel Studien, Berichte oder sonstige Texte mit jeder Menge Buchstaben. Fotos? Die kommen eher selten vor, wenn dann sind es Grafiken oder Tabellen.

Es geht aber auch ganz anders. Das Smashing Magazine hat eine ganze Liste mit PDF-Magazinen erstellt, in denen das einfache Schwarz-Weiß nicht vorkommt. Tolle Fotos, tolles Layout, einfach Klasse. Wenn Sie noch nicht wissen, was Sie heute machen sollen, klicken Sie einfach mal rein. Besonders beeindruckt hat mich das BAK Magazine.

Via Upload

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Herausforderungen für die Kulturvermittlung

Veröffentlicht in Kommunikation, Kulturpolitik, Kunst und Kultur by Christian Henner-Fehr am April 24th, 2008

Vor ein paar Tagen habe ich die Arbeit von Max Wintersteller vorgestellt, in der es um Kunstvermittlung in Museen ging. Passend zum Thema habe ich in der aktuellen Ausgabe von “Transfer”, der Zeitschrift für Kulturvermittlung von KulturKontakt Austria einen sehr lesenswerten Beitrag von Birgit Mandel, Professorin am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim, gefunden. In ihm beschäftigt sie sich mit den “Anforderungen an das Berufsfeld Kulturvermittlung” und bietet darin einen sehr schönen Überblick über dessen Funktionen und Zielsetzungen.

Wenn ich mich an meine letzte Museumsführung erinnere, dann kann ich Mandel nur zustimmen, wenn sie schreibt:

“Ein Großteil der Vermittlungsansätze in den traditionellen Kulturinstitutionen arbeitet (oftmals nicht bewusst) mit der Idee der Übersetzung, der Erklärung des Sinns einer künstlerischen Produktion in einer autorisierten Fassung, ausgehend von dem Anspruch, dass sich Kunst ohne Vorwissen nicht erschließen lässt, oftmals auch davon ausgehend, dass es die eine „richtige“ Fassung der Entschlüsselung eines Kunstwerks gibt.”

Kulturvermittlung ist aber nicht nur als Kunstvermittlung zu verstehen, sondern kann auch dazu dienen, Menschen beim Erwerb kultureller Kompetenzen zu unterstützen. Dieser von Mandel als kulturpädagogisch beschriebene Ansatz wurde Anfang der 1970er Jahre noch erweitert, indem der Kulturvermittlung die Aufgabe zukam,

“Menschen in einer demokratischen Gesellschaft zu aktiv Mitgestaltenden zu machen”.

Seit dem Ende der 1980er Jahre bedeutete Kulturvermittlung, so Mandel, eher,

“Aufmerksamkeit, Interesse und Nachfrage für Kunst schaffen”,

wobei hier Formen von Marketing und PR an Bedeutung gewannen.

Und welche Ziele verfolgt die Kulturvermittlung heute? Mandel stellt fest, dass sie sich nicht auf die Kunstwertschätzung innerhalb der Kunstwelt beschränken dürfe:

“Ziele von Kulturvermittlung weisen deutlich über Kunst hinaus und bestehen etwa darin, Kommunikation und Gemeinschaft zu stiften, Lebensqualität zu erhöhen, Menschen zu ermutigen, neue Sichtweisen auf ihr Leben einzunehmen, sie zu stärken.”

Und nun kommt ein Satz, den ich für entscheidend halte:

“Gerade in ihrer Zweckfreiheit ist Kunst in einzigartiger Weise in der Lage, diese Prozesse zu stimulieren.”

Mandel ist der Überzeugung, dass Kunst und Kultur als wichtige gesellschaftliche Integrationsfaktoren anzusehen sind. Notwendig seien dafür aber auch neue Formen der Kulturvermittlung,

“die sich in besonderem Maße den Problemen der potenziellen Rezipienten zuwenden”.

Wenn dem so ist, dann bedeutet das in meinen Augen, dass erstens Kulturvermittlung und Kulturmanagement immer enger zusammenrücken bzw. die Schnittstellen zunehmen. Das heißt aber zweitens, dass hier auch die (Kultur)-Politik gefordert ist, entsprechende Ansätze zu unterstützen. Und zu finanzieren.

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