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	<title>Kommentare zu: Wenn Idealismus und Professionalität aufeinander prallen</title>
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	<description>Projektmanagement, Finanzierung, Kommunikation und alles, was mich sonst noch interessiert</description>
	<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 16:45:35 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Fundraising: Verband verabschiedet ethische Regeln fuer Spendensammler &#171; Das Textdepot</title>
		<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2008/02/20/wenn-idealismus-und-professionalitat-aufeinander-prallen/#comment-2432</link>
		<dc:creator>Fundraising: Verband verabschiedet ethische Regeln fuer Spendensammler &#171; Das Textdepot</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 06:38:46 +0000</pubDate>
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		<description>[...] nicht ausschließlich ehrenamtlich funktioniert, sondern dass da in den meisten Fällen (und zu Recht) Profis am Werk sind, die entsprechend bezahlt werden müssen. Hier gibt es bekanntlich [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] nicht ausschließlich ehrenamtlich funktioniert, sondern dass da in den meisten Fällen (und zu Recht) Profis am Werk sind, die entsprechend bezahlt werden müssen. Hier gibt es bekanntlich [...]</p>
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		<title>Von: Christian Henner-Fehr</title>
		<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2008/02/20/wenn-idealismus-und-professionalitat-aufeinander-prallen/#comment-2191</link>
		<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 08:25:46 +0000</pubDate>
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		<description>Ernst, ich sehe es nicht als verwerflich an, wenn jemand Geld mit seiner Arbeit verdienen möchte. Egal ob im Fundraising oder woanders.

Und ich denke auch, dass es in der Regel kurzsichtig ist, sich externe FundraiserInnen zu holen statt auf eigene Fähigkeiten zu setzen. Wer sich ein Netzwerk aufgebaut hat, der hat den ersten und wichtigsten Schritt bereits getan, nämlich Vertrauen aufzubauen.

"Und gerade du beschreibst in deinem Kommentar, dass du nicht die Fähigkeit … die Wertschätzung… und der (den) Glaube an die Qualität hast …" Ernst, ich glaube, da missverstehen wir uns. Meine Feststellung bezog sich auf den vorhergehenden Absatz und die Kultureinrichtungen, nicht auf mich.

Mein Vorwurf geht also in die gleiche Richtung und da halte ich Deinen Vorschlag, erstens Partnerschaften aufzubauen und zweitens den Mehrwert zu definieren, für äußerst wichtig. Das Problem: den meisten fallen nur ökonomische Aspekte ein, Stichwort Umwegrentabilität. Der Mehrwert von Kunst liegt aber wo ganz anders.

Wenn ich Deinen Kommentar richtig verstanden habe, dann sind wir der gleichen Meinung.

Und was Deinen Exkurs angeht: Ja, deshalb gibt es ja die, wie ich es oben genannt habe "kleinen" Initiativen, wo ich ehrenamtlich arbeiten kann. Da bekommt niemand Aufwandsentschädigungen von 10.000 Euro. Auf der anderen Seite kann ich ja selbst entscheiden, ob und wenn ja, wo ich ehrenamtlich arbeite. Soviel Eigenverantwortung muss einfach sein. Wenn ich die nicht habe, muss die Frage erlaubt sein, warum ich überhaupt ehrenamtliche Arbeit leiste.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ernst, ich sehe es nicht als verwerflich an, wenn jemand Geld mit seiner Arbeit verdienen möchte. Egal ob im Fundraising oder woanders.</p>
<p>Und ich denke auch, dass es in der Regel kurzsichtig ist, sich externe FundraiserInnen zu holen statt auf eigene Fähigkeiten zu setzen. Wer sich ein Netzwerk aufgebaut hat, der hat den ersten und wichtigsten Schritt bereits getan, nämlich Vertrauen aufzubauen.</p>
<p>&#8220;Und gerade du beschreibst in deinem Kommentar, dass du nicht die Fähigkeit … die Wertschätzung… und der (den) Glaube an die Qualität hast …&#8221; Ernst, ich glaube, da missverstehen wir uns. Meine Feststellung bezog sich auf den vorhergehenden Absatz und die Kultureinrichtungen, nicht auf mich.</p>
<p>Mein Vorwurf geht also in die gleiche Richtung und da halte ich Deinen Vorschlag, erstens Partnerschaften aufzubauen und zweitens den Mehrwert zu definieren, für äußerst wichtig. Das Problem: den meisten fallen nur ökonomische Aspekte ein, Stichwort Umwegrentabilität. Der Mehrwert von Kunst liegt aber wo ganz anders.</p>
<p>Wenn ich Deinen Kommentar richtig verstanden habe, dann sind wir der gleichen Meinung.</p>
<p>Und was Deinen Exkurs angeht: Ja, deshalb gibt es ja die, wie ich es oben genannt habe &#8220;kleinen&#8221; Initiativen, wo ich ehrenamtlich arbeiten kann. Da bekommt niemand Aufwandsentschädigungen von 10.000 Euro. Auf der anderen Seite kann ich ja selbst entscheiden, ob und wenn ja, wo ich ehrenamtlich arbeite. Soviel Eigenverantwortung muss einfach sein. Wenn ich die nicht habe, muss die Frage erlaubt sein, warum ich überhaupt ehrenamtliche Arbeit leiste.</p>
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	<item>
		<title>Von: ernst</title>
		<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2008/02/20/wenn-idealismus-und-professionalitat-aufeinander-prallen/#comment-2188</link>
		<dc:creator>ernst</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 03:03:15 +0000</pubDate>
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		<description>NACHTRAG: Stell dein Licht nicht unter den Schemmel!

Gruß
ernst</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>NACHTRAG: Stell dein Licht nicht unter den Schemmel!</p>
<p>Gruß<br />
ernst</p>
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	<item>
		<title>Von: ernst</title>
		<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2008/02/20/wenn-idealismus-und-professionalitat-aufeinander-prallen/#comment-2186</link>
		<dc:creator>ernst</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 02:48:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=542#comment-2186</guid>
		<description>Vielleicht sollte man das Ganze mal etwas querdenken. Fundraiser sind momentan IN. Es sind die, die nichts anderes wollen, als gute Kohle verdienen (nicht alle, aber 96%...mal so daher gesagt) und über ihre Verträge keinerlei Aussichtserfolg vorgeben. Auf Grund von Mittelknappheit mag manch eine Gruppierung aber gerne darauf zurückgreifen, da die eigene Stärke nach wie vor nicht gesehen wird ... netzwerken. 
Und gerade du beschreibst in deinem Kommentar, dass du nicht die Fähigkeit ... die Wertschätzung... und der (den) Glaube an die Qualität hast ...
und hier beginnt das denken und querdenken ... 
es muss nichts ausgelagert werden ... es muss nur die übereinstimmung bestehen, dass sich jemand darauf fit macht ... für den eigenen Betrieb, oder mehrere Betriebe im Verbund...netzwerken.
Die Bezahlung im ...netzwerken...kann man ausmachen und aufteilen.
Das Problem momentan liegt nur darin, dass es nach wie vor im Kulturbereich üblich ist, an das eigene Unterhemd mehr zu denken, als an das Oberhemd. capici!
Kurzer Exkurs zu UNICEF und anderen. Das sind Organisationen, die es für sich verstanden haben an Geld zu kommen um den eigenen Apparat abzusichern und sich in trockene Tücher zu legen. Vgl. auch Wohlfahrtsverbände, Rotes Kreuz und wie sie alle heißen. Die Ehrenamtlichen (ohne Kohle) sind die Dummen. Die Ehrenamtlichen an den richtigen Positionen bekommen Aufwandsentschädigungen von 10000 Euro und mehr im Monat. Sprich: Aufwandsentschädigung = kein Lohnverhältnis/Angestelltenverhältnis) der versteuert das nicht mal. 
Exkurs zu Ende. 
Das Denken sollte dahin gehen, innerhalb der Fundraiser oder wie sie sich sonst noch nennen, Partnerschaften aufzubauen, die über mehrere Jahre laufen und Wirtschaftsunternehmen und Kulturunternehmen den gemeinsamen Mehrwert für sich definieren und auch erkennen und umsetzten. Aber da liegt nach wie vor die Krux ... Kutur hat sich und will sich anscheinend nicht über einen Mehrwert definieren. Das gilt es abzubauen im kleine Kreis in der Region im Netzwerk.
Fundraiser hin oder her ... man sollte auf seine eigene Qualität schauen.., einbringen und netzwerken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht sollte man das Ganze mal etwas querdenken. Fundraiser sind momentan IN. Es sind die, die nichts anderes wollen, als gute Kohle verdienen (nicht alle, aber 96%&#8230;mal so daher gesagt) und über ihre Verträge keinerlei Aussichtserfolg vorgeben. Auf Grund von Mittelknappheit mag manch eine Gruppierung aber gerne darauf zurückgreifen, da die eigene Stärke nach wie vor nicht gesehen wird &#8230; netzwerken.<br />
Und gerade du beschreibst in deinem Kommentar, dass du nicht die Fähigkeit &#8230; die Wertschätzung&#8230; und der (den) Glaube an die Qualität hast &#8230;<br />
und hier beginnt das denken und querdenken &#8230;<br />
es muss nichts ausgelagert werden &#8230; es muss nur die übereinstimmung bestehen, dass sich jemand darauf fit macht &#8230; für den eigenen Betrieb, oder mehrere Betriebe im Verbund&#8230;netzwerken.<br />
Die Bezahlung im &#8230;netzwerken&#8230;kann man ausmachen und aufteilen.<br />
Das Problem momentan liegt nur darin, dass es nach wie vor im Kulturbereich üblich ist, an das eigene Unterhemd mehr zu denken, als an das Oberhemd. capici!<br />
Kurzer Exkurs zu UNICEF und anderen. Das sind Organisationen, die es für sich verstanden haben an Geld zu kommen um den eigenen Apparat abzusichern und sich in trockene Tücher zu legen. Vgl. auch Wohlfahrtsverbände, Rotes Kreuz und wie sie alle heißen. Die Ehrenamtlichen (ohne Kohle) sind die Dummen. Die Ehrenamtlichen an den richtigen Positionen bekommen Aufwandsentschädigungen von 10000 Euro und mehr im Monat. Sprich: Aufwandsentschädigung = kein Lohnverhältnis/Angestelltenverhältnis) der versteuert das nicht mal.<br />
Exkurs zu Ende.<br />
Das Denken sollte dahin gehen, innerhalb der Fundraiser oder wie sie sich sonst noch nennen, Partnerschaften aufzubauen, die über mehrere Jahre laufen und Wirtschaftsunternehmen und Kulturunternehmen den gemeinsamen Mehrwert für sich definieren und auch erkennen und umsetzten. Aber da liegt nach wie vor die Krux &#8230; Kutur hat sich und will sich anscheinend nicht über einen Mehrwert definieren. Das gilt es abzubauen im kleine Kreis in der Region im Netzwerk.<br />
Fundraiser hin oder her &#8230; man sollte auf seine eigene Qualität schauen.., einbringen und netzwerken.</p>
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		<title>Von: Christian Henner-Fehr</title>
		<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2008/02/20/wenn-idealismus-und-professionalitat-aufeinander-prallen/#comment-2182</link>
		<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 14:45:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=542#comment-2182</guid>
		<description>Danke für den Link! Der Ansatz von &lt;a href="http://realisr.com" rel="nofollow"&gt; realisr.com &lt;/a&gt;  ist interessant. Das geht in die Richtung, die ich in &lt;a href="http://tinyurl.com/228ckf" rel="nofollow"&gt; diesem Beitrag &lt;/a&gt; beschrieben habe. Damals kannte ich dieses Startup aber noch nicht. So was habe ich schon für eigene Projekte gesucht. Nochmals danke dafür.

Ich möchte aber ganz gerne auch noch etwas zu der Festellung sagen, Ehrenamtliche seien langfristig erfolgreicher als professionelle SpendeneintreiberInnen. Die Frage, wer da erfolgreicher ist, stellt sich in meinen Augen so nicht, denn im Idealfall ergänzen sich die Professionellen und die Ehrenamtlichen.

Es gibt Bereiche, da wird man gar keine oder nur selten ehrenamtliche SpendensammlerInnen antreffen, zum Beispiel an den Universitäten. Und dann gibt es wieder Bereiche, da sind fast nur Ehrenamtliche anzutreffen, z.B. in den Kirchen bei diversen Sammlungen. Mir fällt dazu "Brot für die Welt" ein.

In meinen Augen ist es aber verhängnisvoll, wenn wir jetzt professionelle und ehrenamtliche SpendensammlerInnen gegeneinander ausspielen. Große Hilfsorganisationen können sich reine Ehrenamtlichkeit gar nicht leisten. Zu groß sind die Summen, die aufgetrieben werden müssen, damit "der Laden läuft". Ich kann das jetzt nicht belegen, deshalb stelle ich es als Frage in den Raum: Kann es sein, dass das genau die Bereiche sind, aus denen sich der Staat in den letzten Jahren zurückgezogen hat?

Und dann gibt es daneben die "kleinen" Initiativen, die eine Art Ergänzung darstellen. Hier domieren die ehrenamtlichen HelferInnen. Ich denke, beide sind nötig.

Was aber problematisch sein kann, ist die Bezahlung der professionellen FundraiserInnen auf Provisionsbasis. Es stimmt, da kann leicht das rechte Maß verloren gehen, unter Umständen ist genau das bei UNICEF passiert. Aus der Ferne vermag ich das allerdings nicht beurteilen. Sinnvoller wäre es, wahrscheinlich, den FundraiserInnen einen vernünftigen Monatslohn zu zahlen, dann kann so etwas eigentlich gar nicht passieren.

Da muss man dann aber meiner Meinung nach auch die Institutionen in die Pflicht nehmen. Ich kenne das selbst aus dem Kunst- und Kulturbereich. Kulturbetriebe würden am liebsten nicht nur FundraiserInnen auf Provisionsbasis bezahlen, sondern z.B. auch diejenigen, die sie dabei unterstützen, um Subventionen anzusuchen.

Da fehlt mir dann erstens die Fähigkeit, langfristig zu denken und zu planen, denn Fundraising ist eine langfristige Angelegenheit. Da fehlt mir zweitens die Wertschätzung gegenüber den FundraiserInnen. Und es fehlt mir drittens der Glaube an die Qualität der eigenen Arbeit. Denn wenn ich auf diese Art und Weise das Risiko auslagern muss, dann stimmt, zumindest meiner Meinung nach, die Einstellung nicht. Und solche Institutionen suchen dann auch nicht nach Menschen, die ihre Ideale teilen und sich dementsprechend dafür einsetzen, sondern sie sind nur auf das Geld aus.

Die Spannung zwischen Idealismus und Professionalität lässt sich daher nicht einfach so auf eine allgemeine Weise auflösen, sondern wir müssen uns wahrscheinlich jeden einzelnen Fall anschauen, um ein Urteil abgeben zu können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den Link! Der Ansatz von <a href="http://realisr.com" rel="nofollow"> realisr.com </a>  ist interessant. Das geht in die Richtung, die ich in <a href="http://tinyurl.com/228ckf" rel="nofollow"> diesem Beitrag </a> beschrieben habe. Damals kannte ich dieses Startup aber noch nicht. So was habe ich schon für eigene Projekte gesucht. Nochmals danke dafür.</p>
<p>Ich möchte aber ganz gerne auch noch etwas zu der Festellung sagen, Ehrenamtliche seien langfristig erfolgreicher als professionelle SpendeneintreiberInnen. Die Frage, wer da erfolgreicher ist, stellt sich in meinen Augen so nicht, denn im Idealfall ergänzen sich die Professionellen und die Ehrenamtlichen.</p>
<p>Es gibt Bereiche, da wird man gar keine oder nur selten ehrenamtliche SpendensammlerInnen antreffen, zum Beispiel an den Universitäten. Und dann gibt es wieder Bereiche, da sind fast nur Ehrenamtliche anzutreffen, z.B. in den Kirchen bei diversen Sammlungen. Mir fällt dazu &#8220;Brot für die Welt&#8221; ein.</p>
<p>In meinen Augen ist es aber verhängnisvoll, wenn wir jetzt professionelle und ehrenamtliche SpendensammlerInnen gegeneinander ausspielen. Große Hilfsorganisationen können sich reine Ehrenamtlichkeit gar nicht leisten. Zu groß sind die Summen, die aufgetrieben werden müssen, damit &#8220;der Laden läuft&#8221;. Ich kann das jetzt nicht belegen, deshalb stelle ich es als Frage in den Raum: Kann es sein, dass das genau die Bereiche sind, aus denen sich der Staat in den letzten Jahren zurückgezogen hat?</p>
<p>Und dann gibt es daneben die &#8220;kleinen&#8221; Initiativen, die eine Art Ergänzung darstellen. Hier domieren die ehrenamtlichen HelferInnen. Ich denke, beide sind nötig.</p>
<p>Was aber problematisch sein kann, ist die Bezahlung der professionellen FundraiserInnen auf Provisionsbasis. Es stimmt, da kann leicht das rechte Maß verloren gehen, unter Umständen ist genau das bei UNICEF passiert. Aus der Ferne vermag ich das allerdings nicht beurteilen. Sinnvoller wäre es, wahrscheinlich, den FundraiserInnen einen vernünftigen Monatslohn zu zahlen, dann kann so etwas eigentlich gar nicht passieren.</p>
<p>Da muss man dann aber meiner Meinung nach auch die Institutionen in die Pflicht nehmen. Ich kenne das selbst aus dem Kunst- und Kulturbereich. Kulturbetriebe würden am liebsten nicht nur FundraiserInnen auf Provisionsbasis bezahlen, sondern z.B. auch diejenigen, die sie dabei unterstützen, um Subventionen anzusuchen.</p>
<p>Da fehlt mir dann erstens die Fähigkeit, langfristig zu denken und zu planen, denn Fundraising ist eine langfristige Angelegenheit. Da fehlt mir zweitens die Wertschätzung gegenüber den FundraiserInnen. Und es fehlt mir drittens der Glaube an die Qualität der eigenen Arbeit. Denn wenn ich auf diese Art und Weise das Risiko auslagern muss, dann stimmt, zumindest meiner Meinung nach, die Einstellung nicht. Und solche Institutionen suchen dann auch nicht nach Menschen, die ihre Ideale teilen und sich dementsprechend dafür einsetzen, sondern sie sind nur auf das Geld aus.</p>
<p>Die Spannung zwischen Idealismus und Professionalität lässt sich daher nicht einfach so auf eine allgemeine Weise auflösen, sondern wir müssen uns wahrscheinlich jeden einzelnen Fall anschauen, um ein Urteil abgeben zu können.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Heiko Wernstedt</title>
		<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2008/02/20/wenn-idealismus-und-professionalitat-aufeinander-prallen/#comment-2179</link>
		<dc:creator>Heiko Wernstedt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 13:33:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=542#comment-2179</guid>
		<description>Ich sehe den Einsatz von professionellen Fundraisern problematisch! Vor allem für die Motivation der Ehrenamtlichen vor Ort! Die sind nämlich nicht nur dem Prinzip der Nutzenmaximierung verpflichtet. Jetzt haben Oganisationen mit schlanken Strukturen und einen hohen Engagement der Mitarbeiter die Gelegenheit sich zu profilieren. Und ein hohes Engagement der Ehrenamtlichen ist langfristig auch erfolgreicher als professionelle Spendeneintreiber auf Provisionsbasis! Ein guter Artikel hierzu: 
&lt;a href="http://de.news.yahoo.com/ots/20080219/twl-ideen-umsetzen-fuer-einen-guten-zwec-3a92acf_1.html" rel="nofollow"&gt;Ideen umsetzen für einen guten Zweck&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe den Einsatz von professionellen Fundraisern problematisch! Vor allem für die Motivation der Ehrenamtlichen vor Ort! Die sind nämlich nicht nur dem Prinzip der Nutzenmaximierung verpflichtet. Jetzt haben Oganisationen mit schlanken Strukturen und einen hohen Engagement der Mitarbeiter die Gelegenheit sich zu profilieren. Und ein hohes Engagement der Ehrenamtlichen ist langfristig auch erfolgreicher als professionelle Spendeneintreiber auf Provisionsbasis! Ein guter Artikel hierzu:<br />
<a href="http://de.news.yahoo.com/ots/20080219/twl-ideen-umsetzen-fuer-einen-guten-zwec-3a92acf_1.html" rel="nofollow">Ideen umsetzen für einen guten Zweck</a></p>
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